D 2016 | Regie: Mareille Klein | Darsteller: Katrin Röver, Till Firit, Michael Wittenborn | 94 Min. | ab 11.05.2017
Von Dinky (double income, no kids yet) zu Sinky (single income, no kids yet): Frida ist 36 und wünscht sich ein Kind. Seit zwei Jahren unterliegt die Beziehung zu ihrem Freund Tobias einem strikten Zeugungsprogramm. Doch was sie auch versucht, ihr Kinderwunsch erfüllt sich nicht. Gerade als sie eine künstliche Befruchtung in Erwägung zieht, beendet Tobias die Beziehung. Fridas ganzer Lebensentwurf gerät aus den Fugen. Sie sehnt sich nach Heim und Familie, und nun soll sie mit Mitte dreißig von vorne beginnen? Während ihre Freunde in die nächste Lebensphase übertreten, verläuft ihr eigenes Leben vermeintlich rückwärts. Hinzu kommt, dass die Sportlehrerin von ihren Schülern gemobbt wird. Frida muss ihr Leben selbst in die Hand nehmen, bevor es ihr entgleitet.
Das charmante kleine Spielfilmdebüt der in Köln geborenen Katrin Röver feierte beim Filmfest München seine Premiere, wo es mit dem Nachwuchspreis Neues Deutsches Kino für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde. Wo andere Produktionen bemüht wirken, kommt „Dinky Sinky“ angenehm leicht daher. Zu verdanken ist dies vor allem seiner Hauptdarstellerin Katrin Röver, die Frida mit ihrem authentischen Spiel Leben verleiht.

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