Frittenrallye: And the winner is …


Eher dick oder dünn, knusprig oder weich, stark gesalzen oder nicht, ausgebacken in tierischem oder pflanzlichem Fett – für die 150 Kritiker, die bei der Frittenrallye anlässlich 25-Jahre-Slowfood fünf Frittenbuden im Dreiländereck bewerten mussten, gab es viel zu bedenken. Entschieden hat letztendlich der Geschmack. Und das Ergebnis war eindeutig.
In jeweils drei Kategorien konnten sich zwei Kartoffelstäbchenanbieter durchsetzen. Manneken Frit hat die Kategorien Publikumspreis „beste Fritte“, „beste Soßen“ und den Jurypreis „beste Fritte“ (weil selbstgemacht) für sich entscheiden.
Gleichauf der Frittenbruder mit dem Publikumspreis „beste Fritte“, dem Publikumspreis „top Soße“ und dem Jurypreis „beste Soße“ für den selbstgemachten Ketchup.

Zu der Rallye eingeladen hatte Slow-Food-Aachen und hat damit einen wahren Coup gelandet. Nicht nur zahlreiche Aachener folgten der Aufforderung, sich auf die Räder zu schwingen, nein, Besucher aus Köln, Bonn, ja sogar aus Ludwigshafen fanden den Weg ins beschauliche Dreiländereck und ließen sich in die Besonderheiten der Frittenküche einweihen. Bei 150 Anmeldungen musste die Liste geschlossen werden. Auch für die Frittenbudenbetreiber eine logistische Meisterleistung, 150 Besucher gleichzeitig mit Fritten und Soßen zu versorgen.

 

Am Ende des Tages und einer zurückgelegten Strecke von 45 Kilometern waren alle Teilnehmer glücklich und warteten bei Maier-Peveling’s die Preisverleihung ab – nicht wenige wurden dabei gesichtet, wie sie sich zum Abschluss noch eine Fritte bestellten.

 

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