Polizeipresselyrik: Der Falschparker und die Selbstjustiz


Zur Wache kam ein Mann,
erbost gab er dort an,
sein Auto habe man beschmiert,
darüber sei er sehr pikiert

Mit Farbe sei’s besprüht,
wo er doch stets bemüht,
die Vorschriften zu beachten,
die Menschen bisher so machten.

Kein Parkplatz war mehr frei,
drum war’s ihm einerlei,
nur einmal falsch zu parken,
endet ja nicht gleich am Haken.

Unbekannte, die das gesehen,
machten daraus ein Geschehen,
sprühten Farbe auf’s Gefährt.
Damit man(n) sich das auch merkt.

(Anmerkung der Polizei: Es handelte sich um Sprühkreide. Die konnte problemlos abgewischt werden.)

Verfasser: Paul Kemen

 

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