Erst einige Jahrzehnte ist es her, dass Badezimmer noch nicht zur Standardausstattung in Häusern gehörten. Wannenbäder in Badeanstalten dienten den Menschen als Ort zur Körperreinigung und Entspannung. Auch die schönste Schwimmhalle Aachens, mit ihrer Jugendstilarchitektur, bot solche Wannenbäder an. Kurios: Nicht nur für Menschen – nein, in eigenen Zimmern konnte man auch seinen Hund der Körperpflege unterziehen! Die 10-er-Karte für Hunde bis 30 cm kostete 4 Mark, die 10-er-Karte für Hunde bis 50 cm 8 Mark.

Die Elisabethhalle birgt weitere „geheime“ Orte, die die meisten Aachenerinnen und Aachener nicht (mehr) kennen. So lagen unter der Halle auch Luftschutzräume, von denen noch Beschriftungen an den Wänden zeugen.
All das, wie auch die alte Heizungsanlage, Kohleklappen und große Kästen in denen Tücher getrocknet wurden, sowie die kleine „Frauen-“ und die große „Männerhalle“, können Interessierte bei einer von drei Führungen am Samstag, 2. Dezember, besichtigen und sich erläutern lassen.

Die Führungen gehen um 8:30, 10:00 und um 11:30 Uhr los und kosten 3,50 Euro pro Person. Die Zahl der Plätze pro Führung ist auf 20 begrenzt, die Hallenbereiche, durch die die Führung geht, sind leider nicht barrierefrei. Anmelden kann man sich ab sofort während der Öffnungszeiten persönlich in der Elisabethhalle, Elisabethstraße 10, oder telefonisch unter 0241 432-5216.

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