Wurst macht nicht dünner und Käse auch nicht


Da geht es um die Wurst (grober Joke)! Nee, im Ernst: Als ich so rumfragte, was die Peergroup mit Wurst 4bindet, kam eher so 1 4haltenes Würgen raus, weil jeder glaubt, diese sei im Allgemeinen giftig wg. Massentierhaltung, und sich lieber mit dem Emblem des Vegetariers schmückt; dies jedoch nur, wenn Zeugen dabei sind. Heimlich dort aufschlagend trifft man alle fast tagtäglich im Wurstpalast oder bei Mc D an der Bigmac-Theke; in letzterem mit Rabattmarken das 3-fach-Menu bestellend. Aber ich mache es nicht total inkognito, ich stehe (meistens) dazu, Flexitarier zu sein, außerdem 4schlinge ich alles, was nicht bei 3 vom Teller hüpft! Es ist aber nicht en vogue und alle lachten mal über den Scherz (in der Metzgerei), bitte etwas von der Groben, Fetten zu wollen, und nee, die hat heute Berufsschule! Zudem gab es in AC mal 1 DJ, der aussah wie 1 Brühwurst im weißen No-Ärmel-T-Shirt, so prall, haarlos und glatt, man wollte ihm schier die Haut abziehen …! Bei der Bauersuchtfrausendung aber 4suchte diese Woche 1 Junggeselle, der seit 35 Jahren (!!!) alleinstehend zu sein schien (eigentlich war es da4 aber auch keine Beziehung gewesen … !), seine Angebetete mit prallen, roten Wurstzipfeln zu bestechen, welche er ihr abends ans Bett brachte. Dazu trug er 1 strahlend blaue Unterhose, die unter dem aufplatzenden Schlafanzugoberteil (beige) neckisch her4blitzte, seine Hauslatschen machten den Look perfekt, aber nee, der war auch voll krass süß …, ob sie sich danach zusammen noch der Mundhygiene hingegeben haben? Wurst macht nicht dünner und Käse auch nicht. Überhaupt ist essen: 1 Gefahr; auch schlugen schonmal Angehörige 1ner Glaubensrichtung 1 anderen zusammen, weil er Haribo gegessen hatte (enthält Schweinegelatine); ich dachte auch vordem, diese Zutat sei nahrhaft und gut 4 die Gelenke, bis ich 1 Bericht über die Herstellungsmethoden sah. Mit 20 zwang man mich, im Münchener Hofbräuhaus 1 Wurstsalat zu essen, naja, Bayern halt.
Mein schönstes Wursterlebnis: Man war mal 1 Kind, das in der Robensstr. lebte, glücklich und zufrieden (schon im Kindergarten, wenn 1kaufen gespielt wurde, war ich bei den Spitzenreitern und 4knallte all mein Spielgeld in 1 paar Minuten 4 Plunder), kurzum: Man stand da in der Fleischerei P. auf der Jülicher Str. vielleicht im Jahre 1977 und war schüchtern, jedoch von der Mutti mit echtem Geld ausgestattet. So wartete man darauf, nicht übersehen zu werden und dranzukommen, um Aufschnitt 1zuholen; im Kopf zählte ich immer mit, Kundin 4 Kundin (da waren nie Männer!) …, derweil sich 1 Kloß mir im Magen formierte, ob die Reihenfolge 1gehalten würde (in Spanien zieht man wenigstens Drankommnummern!). Und oha aha olala: Trotz Kindseins gab es 1 Andiereihekommen in the right order!!! Stolzbrüstig alles bestellt, erhalten, 1gepackt, bezahlt … und dann …, dann kam die WURSTSCHEIBE gratis über die Theke gewandert! Hierzu nahm die fettleibige Metzgersfrau 1 2-zinkige Gabel (1 2-zack sozusagen) und drehte gekonnt 1 Scheibe KINDERWURST darauf 1, welche danach dem Kind gereicht wurde. So 1 Genuss, hart erkämpft. Die Kl1kinder, die hinter den Müttern warteten, bekamen auch so 1. Wichtig: Diese Scheibe gab 1 als Kind Achtung und Respekt. Heute würden die Kinder darüber lachen, sie nehmen nur noch Scheine (keine Scheiben). MADxxx

zurück Die Redaktion macht Wurst
weiter All about Wurst