Caesar und die Wurst


Wir wissen nicht, ob diese sympathische Dogge, die hier gerade ein Auge auf eine Fleischspezialität geworfen hat und vorne auf dem Cover stoisch eine Kette von Würsten auf der Schnauze balanciert, der Hund des Malers ist. Fest stehen jedenfalls die Titel der Werke, das linke ist „Caesar am Rubikon“ und das Titelmotiv hört auf den Namen „Ave Caesar, morituri te salutant“ („Heil dir, Cäsar, die Todgeweihten grüßen dich“). Beide Bilder entstanden im Jahre 1878 und es ist zu vermuten, dass sie recht zügig, vermutlich eine Wurstlänge nacheinander, angefertigt wurden. Was immer noch nicht eine der großen ungeklärten Fragen der Kunstgeschichte beantwortet. Wie um alles in der Welt hat die Dogge so lange stillhalten können?
Der Künstler war jedenfalls Heinrich Wilhelm Trübner, ein aus Heidelberg stammender Maler des Realismus und Naturalismus. Am 21. Dezember jährt sich sein Todestag zum 100. Mal.

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