Neue Spielstätte: Couvenhalle


Eine neue Spielstätte, die selbst vielen Aachenern unbekannt ist, wurde jetzt auch für das Kulturfestival X entdeckt, nachdem zuletzt die RWTH gemeinsam mit dem Team der Burg Wilhelmstein hier einige Veranstaltungen durchgeführt hatte (z. B. die Lesung von Ronja von Rönne): Mitten in der Stadt befindet sich die Couvenhalle, ist jedoch nicht ganz leicht zu finden, denn sie liegt etwas versteckt hinter dem Gebäude der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen in der Kármánstraße.

Die Halle, Baujahr 1897/98, war früher eine Turnhalle und gehörte zur Oberrealschule Vinzenzstraße, die 1893 von Stadtbaumeister Joseph Laurent in der Vinzenzstraße (heute Kármánstraße) errichtet wurde. 1917 wurde die Schule in Hindenburg-Schule umbenannt. Diese wiederum war der Vorläufer des heutigen Couven-Gymnasiums – daher rührt auch der Name der Turnhalle. Das Couven-Gymnasium steht heute an anderer Stelle, und das historische Schulgebäude beherbergt die Philosophische Fakultät. Die Turnhalle, die unter Denkmalschutz steht, wurde 1995 zum Festsaal umgebaut. Vom Hochschulsport der RWTH wird sie für Tanzkurse genutzt, außerdem können hier Prüfungen abgehalten werden.

Die wunderschöne und barrierefreie Halle kann auch für private Veranstaltungen angemietet werden. Kleiner Wermutstropfen: Das Fassungsvermögen von 400 Besuchern kann bedauerlicherweise nicht ausgeschöpft werden, da die Fluchtwege zu schmal sind, um 400 Personen zu evakuieren. Deshalb ist die Halle nur für 199 Personen zugelassen.
Kármánstraße 17-19, Aachen
Wer den Raum mieten möchte, der kann ihn hier bekommen: raumvergabe@zhv.rwth-aachen.de

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