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Die Wurstchroniken

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Drei der fünf großen Ausstellungen, die im KuK 2018 zu sehen sein werden, haben einen direkten Bezug zu Europa oder zu europäischen Themen. Hochkarätig sind sie alle. Den Auftakt macht eine Amerikanerin. Jessica Lange, mehrfache Gewinnerin aller wichtigen Film-Awards, ist folgerichtig eher als Schauspielerin denn als Fotografin bekannt. Das KuK schickt sich nun an, das in der StädteRegion zu ändern, und versammelt 132 ihrer Arbeiten unter dem Titel „Unseen“. Vernissage 18. Februar.

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Die 1990er Jahre, also die Zeit nach dem Zerfall der Sowjetunion, waren vielleicht die freiesten Jahre für die russische Kunst- und Kulturszene in der jüngeren Vergangenheit. Mitten hinein in eine katastrophale Wirtschaftskrise, auf die Inflation, Korruption, Arbeitslosigkeit und die Verarmung der Bevölkerung folgten, preschten die Vertreter des Moskauer Aktionismus mit neuen, schockierenden Ideen und ohne Angst vor Zensur und Bestrafung durch einen zunehmend handlungsunfähigen Staatsapparat. Ihnen folgt heute bereits die nächste Generation junger Künstler. Und die hat es ungleich schwerer, in Putins „gelenkter Demokratie“.

Im Ludwig Forum für Internationale Kunst, noch bis 18.02.2018.

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Bisher eher sporadisch Gast der Vernissagen bei Freitag 18.30, war mir entgangen, dass die Galerie über einen Roster an Künstlern verfügt, den sie jeweils zum Jahresende in einer Gemeinschaftsausstellung vorstellt. Die Show nennt sich PREVIEW und wird von einem Katalog begleitet. Repräsentiert sind die Stammkünstler, der Roster eben, mit dem Robert Mertens seit Jahren zusammenarbeitet, und so ist PREVIEW nicht nur eine Vorschau auf die kommenden Einzelausstellungen des Jahres 2018, sondern auch eine Verdichtung zurückliegender Zusammenarbeit.

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Es gibt nichts Entspannteres, als an einem Samstagnachmittag am Bushof in die Linie 65 einzusteigen und sich auf den Weg ins winterliche Kornelimünster zu machen, außer vielleicht, in die Linie 35 einzusteigen, die ein ähnlich kontemplatives Erlebnis bietet. So oder so kommt man am Napoleonsberg heraus, von wo aus man das ehemalige Kloster, in dem das Kunsthaus NRW residiert, bereits sehen kann. Momentan laufen dort parallel die Ausstellungen „reflecting – zeitbasierte Kunst aus NRW“ und „Sammlung mit losen Enden 03: 21. Jahrhundert“. M

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Katortz haben inzwischen genügend Produktionen unter dem Gürtel, um ein Resultat abzuliefern, das spielend internationalen Standards genügt. Technisch ist auch das neue Album ausgewachsen, und die Band spielt die Indie/Alternative-Klaviatur rauf und runter, dass es eine wahre Freude ist. Wie gewohnt, möchte man sagen. Allerdings gibt man sich nicht mit den erworbenen Meriten zufrieden, sondern befragt mit „Zauberkabine“ die eigenen Bezüge, und das mit einem erstaunlichen Resultat.

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Es ist ein kalter und regnerischer Novembertag. Während die anderen Kinder zum Sankt-Martins-Zug gehen, bleiben wir drin und basteln uns eine Thüringer. In der Küchenschürze: Eckhard Heck, Waltraud Nießen, Birgit Franchy. Text: Eckhard Heck | Fotos: Birgit Franchy

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Auch die Traumdeutung, wie sollte es anders sein, hat sich mit der Wurst beschäftigt. Die phallischen Implikationen liegen auf der Hand. Aber Obacht: „Für den Träumenden ist es wichtig festzustellen, ob er die Wurst im Traum mit seinen eigenen Sexualorganen in Verbindung bringt oder ob es sich um das Genital eines anderen handelt.“ Das empfiehlt sich ja auch als ganz genereller Ratschlag. Der allgemeinen Deutung nach sind Menschen, die im Traum eine Wurst essen, oberflächliche Materialisten und leicht zufriedenzustellen.

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Jake La Botz kommt aus Chicago, und wer in Chicago geboren ist, kommt um den Blues wohl kaum herum. La Botz hat von den Besten gelernt und sich aus einer Mischung aus Traditionellem und zeitgenössischen Einflüssen seinen eigenen Indieblues gestrickt. Best known ist er für seine Tattoo Across America Tour, auf der er landesweit in Tattoo-Studios performte, außerdem kennt man ihn aus mehreren Filmen (u. a. „Rambo IV“). Weniger bekannt ist, dass er auch Theater spielt und meditiert.

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Das schottische Haggis und ähnliche Speisen, die bereits in der Antike bekannt waren, gelten gemeinhin als Vorläufer der Wurst, wie wir sie kennen. Um Fleisch und insbesondere Innereien länger haltbar zu machen, wurden diese zerkleinert, in Tierdärme gefüllt und anschließend gekocht. Später kamen das Räuchern und das Einkochen als Verfahren der Konservierung hinzu. Es war naheliegend, alles, was bei einer Schlachtung so anfiel, in den Darm zu hauen. Ursprünglich war das gar nichts Verwerfliches und heute liegt die Wurst damit wieder voll im Trend, denn der moderne Begriff „Nose to Tail“ (Verwertung möglichst aller Teile des Tieres) greift das auf, was die Menschen früher aus der Not heraus praktizierten, und propagiert es als zeitgemäße Verwertung. Wenn man schon ein Tier tötet, um es zu essen, dann sollte man sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur die Filetstücke herausschneiden.

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Ein Parforceritt von Eckhard Heck durch die aktuellen Expositionen: Noemi Weber / Nobuyuki Osaki: Forschungsprojekt „Die Erfindung der Neuen Wilden“ (Ludwig Forum), Digital Games – Kunst und Computerspiele (Ludwig Forum), Emma Talbot: Open Thoughts (Neuer Aachener Kunstverein), Alemannia 1933 bis 1945 – zwischen Sport und Politik (IZN)

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1967 war ein gutes Jahr für die Alemannia. Es ging rauf in die erste Liga! Überhaupt ging es hoch hinaus in Aachen. Auch in der Architektur. Am Preuswald entstand gerade eine Trabantenstadt, das heute nicht mehr existierende Landesbehördenhaus (Franzstraße) wurde bezogen und auch an der Peterstraße tat sich was: Man dachte über eine Lösung für das Trümmerfeld am Kurhausgarten nach (der dann der Kurhausstraße zum Opfer fiel) und initiierte einen Architekturwettbewerb. 1968 einigte man sich auf den Entwurf der Aachener Architekten Siegfried Reitz und Willy Frings, und nach fünfjähriger Bauzeit wurde der Bushof 1973 eingeweiht. Als damals Deutschlands größter überdachter Bushof.

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Wenn Bauwerke oder Denkmale am ursprünglichen Standort abgebaut und woanders wieder aufgebaut werden, nennt der Fachmann das translozieren. Es gibt in Aachen eine Reihe von Beispielen. Eines davon ist der Seepferdchenbrunnen. Seine Schale mit einem Durchmesser von mehr als drei Metern und einer kleinen Horde wasserspeiender Seepferdchen in der Mitte schmückte seit 1953 die Rotunde des nach schweren, kriegsbedingten Schäden wieder neu aufgebauten Elisenbrunnens. Leider erwies sich das Material der Brunnenschale als nicht besonders resistent gegen das mineralisierte Thermalwasser aus der 180 Meter entfernten Kaiserquelle. Deshalb wurde der Seepferdchenbrunnen 1971 gegen die zwei Becken aus afrikanischem Granit ausgetauscht, die man heute dort vorfindet. Die Seepferdchen speien seitdem in Burtscheid an der Kapellenstraße, wo sie leider vergleichsweise wenig zur Geltung kommen.

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Auf feinsinnige Weise feiert das Suermondt-Ludwig-Museum in diesen Tagen das fünfzigjährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Reims. Die offiziellen Feierlichkeiten wurden bereits im Januar begangen, doch das Museum legt nun mit einer Ausstellung im Kaminraum nochmal nach. Sie widmet sich noch bis zum 30.12.2017 dem „Poeten der Landschaft“, Camille Corot.

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Alea iacta est. Der Satz geht auf Caesar zurück, der 49 v. Chr. mit seiner Armee am Rubikon stand und im Begriff war, diesen zu überqueren. Als er sich schließlich entschied, gen Rom zu marschieren, wollte er mit dem Ausspruch zum Ausdruck bringen, dass dieser Schritt unwiderruflich sei und unabsehbare Folgen haben werde. Das passte zum Altstadtquartier Büchel, wo die Würfel bezüglich der Umgestaltung bereits gefallen waren. Inzwischen stellt sich die Lage aber wieder ganz anders dar …

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„Opa wurde 100jährig, stets trank er Degraa obergärig.“ Den alten Werbespruch kann in Aachen jeder herunterbeten. Er ist ja auch zu schön. Dennoch scheint angezeigt, die Geschichte dieser und anderer Allgemeinplätze zum Thema Biergenuss einmal historisch präzise zu verorten. Das dachte man sich auch im Neuen Stadtmuseum am Katschhof und schritt mutig zur Tat, denn lang und reich ist sie, die Aachener Geschichte vom Bier und vom Brauen, und das Unterfangen kein einfaches. Bei den hunderten von Ausstellungsstücken, vom Bierdeckel bis zum Zapfhahn und vom Flaschenetikett bis zum Barhocker, die für die Ausstellung „Bier & Wir“ zusammengetragen wurden, drängt sich zunächst die Frage auf, woher das alles stammt, was da im Oktober im Centre Charlemagne seinen Platz finden soll.
Die Ausstellung ist zu sehen vom 14.10.2017 bis 25.02.2018.

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Nach dem Eröffnungswochenende im September mit seinem ambitionierten Veranstaltungskanon spricht jetzt nur noch die (bildende) Kunst im Ludwig Forum. Die Reste einer Performance (vier Säcke Zement?) zieren noch als schöner Nachhall die Mulde, die ansonsten unbespielt bleibt. Sollte es sich bei dem Baustoff wider Erwarten doch um Kunst handeln, schreibe ich im nächsten Heft eine Richtigstellung.
Die Ausstellung ist noch bis zum 18.02.2018 zu sehen.

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Karl Otto Götz, am 22. Februar 1914 in Burtscheid geboren, starb am am 19. August 2017 im Alter von 103 Jahren. Er gilt als einer der einflussreichsten deutschen Maler der Nachkriegszeit und als Pionier der gegenstandslosen Malerei.
Der Verein Burtscheider Heimatfreunde e. V. möchte den in Burtscheid geborenen Künstler mit einer Gedenktafel ehren. Bis zum 13. Oktober 2017 gibt es in der Sparkasse in Burtscheid Arbeiten aus Privatsammlungen zu besichtigen.

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Mit Schwung startet die von September 2017 bis Februar 2018 dauernde Ausstellung Kunst x Kuba – Zeitgenössische Positionen seit 1989 am zweiten Wochenende im September. Im Einklang mit dem Ausstellungskonzept wird das Programm am Samstag und am Sonntag wenig folkloristisch ausfallen, sondern stattdessen namhaften Vertretern der aktuellen Musik- und Tanzszene Kubas eine Bühne bieten. Künstlerinnen wie Susana Pilar Delahante Matienzo, der Tänzer und Choreograph Alexis Fernández oder das Projekt La Macana stehen für eine Generation, die sich längst dem internationalen Einfluss geöffnet hat und mittlerweile auch ganz selbstverständlich die Auseinandersetzung mit der eigenen kubanischen Identität auf die Bühnen der westlichen Welt trägt.

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Wie der Titel andeutet, der frei übersetzt die Stunde/Zeit der Ausgrabung bedeutet, kann man Hiroki Tsukudas Werk als Versuchsfeld verstehen, auf dem in einer wilden Achterbahnfahrt durch die Kulturgeschichte Versatzstücke aus Architektur, Kunst, Grafik, Popkultur und vielem anderen remixt werden. Als Resultat präsentiert Tsukuda grafisch-fotografische Tableaus von wissenschaftlicher Akkuratesse, die jedoch bei genauer Betrachtung selbst …

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Waltraud Nießen, die für einen Großteil der Programmauswahl und alles Organisatorische in der Raststätte zuständig ist, legt diese Verantwortung in Kürze in die Hände eines Teams. Zusammen mit ungezählten Sympathisanten hat sie in den vergangenen elf Jahren dafür gesorgt, dass die Raststätte für tausende von Besuchern und zahllose Künstler zu einer zweiten Heimat wurde. Ein Grund, einmal zurück, aber auch nach vorne zu blicken.

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Der AVV bringt mich für acht Euro und ein paar Gequetschte nach Geilenkirchen, wo ich Selfkantkenner Thomas K. treffe. Von der Bahn gehtʼs aufs Rad und in Richtung Nordwesten. Thomas hat die Tour im Groben vorher festgelegt und 40 Kilometer veranschlagt. Sportlich bei 28 Grad Hitze, aber was tut man nicht alles. Der Start ist unentspannt, denn wir müssen erst mal bergan, um aus dem Loch, in dem die Wurm-Metropole liegt, herauszukommen. Spätestens ab Gillrath aber ist die Landschaft flach wie ein Bügelbrett. Dort wartet eine der echten Attraktionen auf uns, die der Selfkant zu bieten hat: einer der beiden Endbahnhöfe der heutigen Selfkantbahn.

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Öfter mal nach Eupen fahren, lautet die Devise. In knapp einer halben Stunde ist man dort (Buslinie 14 der TEC ab Hauptbahnhof), und wer sich bis zum 20. August nicht aufrafft, verpasst die laufende Ausstellung im IKOB, die nicht weniger als grandios ist. Das betrifft nicht nur die ausgestellten Arbeiten, sondern auch deren kluge Präsentation.

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Von einem regelrechten Kunstkrimi ist verschiedentlich die Rede, wenn es um den neusten Coup des Suermondt-Ludwig-Museums geht. Es ist tatsächlich nicht auszuschließen, dass eine gewisse kriminelle Energie hinter der Verschiebung des Werkes „Blumen in einer Wanli-Vase“ von Balthasar van der Ast steckte, das seit 75 Jahren als verschollen galt und nun der Aachener Öffentlichkeit als Rückkauf von sogenannter Beutekunst präsentiert werden kann.

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Unter Schweine-Bingo konnte ich mir bis dato nichts vorstellen, also habe ich mir das mal im Biergarten der WG angeschaut. Die Bingoregeln sind so weit bekannt, aber wo kommt das Schwein ins Spiel? An diesem Abend nirgends, wie sich herausstellte, denn ich geriet just in eine vom AVV gesponserte Sonderveranstaltung und das Schweinekostüm, das üblicherweise zum Einsatz kommt, wurde durch eine Stewardessenuniform ersetzt. Das ist genau so sinnfrei wie alles andere an diesem Event.

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1. Theorie: In Aachen gibt es ein paar Enthusiasten, die sich dem Radfahren mit besonderer Note verschrieben haben. Sie nennen ihre Boliden Bikes und stecken viel Zeit und Liebe ins Customizing, sprich das Modifizieren ihrer Räder. Ich habe mich mit den Jungs und Mädels vom Raw Cruiser Rats B.C. Aachen im Homeburgers, dem Fast-Food-Franchise der …

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Die Tour de France startet dieses Jahr nach dreißig Jahren zum ersten Mal wieder in Deutschland, und dann auch noch in Düsseldorf, also gleich um die Ecke. Und das Beste: Am 2. Juli wird das Peloton voraussichtlich um 14:00 Uhr den Aachener Marktplatz passieren. Was liegt näher, als sich selbst aufs Rad zu setzen und einen Teil der Etappe abzufahren, zumal man das gut mit einem Tagesausflug in die Region verbinden kann? Die Idee klingt gut, bis ich an Fronleichnam unausgeschlafen, unvorbereitet und untrainiert um 10:29 Uhr am Marktplatz stehe und mir klar wird, dass bis nach Herve, meinem anvisierten Ziel, und zurück über 60 Kilometer vor mir liegen. Nicht nur meine Kondition, sondern auch meine Ausrüstung lassen zu wünschen übrig und mich beschleicht kurz die Ahnung, dass ich das alles bitter bereuen könnte.

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Raymond Pettibon (bürgerlich Raymond Ginn, * 16. Juni 1957 in Tucson, Arizona) dürfte einigen durch seine Plattencover für Bands wie Sonic Youth und Black Flag bekannt sein. Zugang zur kalifornischen Punkszene hatte er über seinen Bruder Greg Ginn und dessen 1978 gegründetes Label SST Records. Zahlreiche von Pettibons Zeichnungen landeten in der Folge auf Plattencovern, auf Flyern und auf Plakaten. Massenhaft kopiert (im tatsächlichen wie im übertragenen Sinne) wurde so manches seiner Motive zur identitätsstiftenden Stilikone US-amerikanischer Punkästhetik.

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Es ist durchaus legitim, wenn seitens der Freunde des Ludwig Forum und des Museumsdirektors Dr. Andreas Beitin mit Stolz darauf hingewiesen wird, dass Franz Erhard Walther (* 22. Juli 1939 in Fulda) der Aachener Kunstpreis bereits 2016 verliehen wurde, also bevor er den Goldenen Löwen bei der diesjährigen Biennale in Venedig erhielt. Das darf man dann auch ruhig zwei- oder dreimal betonen, beweist es doch, dass die Entscheidung der Jury im Nachhinein, sozusagen in höchster Instanz, noch einmal bestätigt wurde.
„Handlung denken“ ist noch bis zum 29.10.2017 im Ludwig Forum zu sehen.

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Die Schenks sind alte Hasen, was die Teilnahme am Tag der offenen Gartentür angeht. Schon fast von Anfang an, also seit etwa zehn Jahren, sind sie ziemlich regelmäßig dabei. Die Reaktion der Besucher, die den Garten des Hauses Passstraße 78 betreten: sprachloses Staunen angesichts dieser Innenstadtoase, die man so hier nicht erwartet. Das gehe wirklich allen so, sagt Brigitte Schenk, die den Garten zusammen mit ihrem Mann Konrad angelegt hat.
Wir haben ihnen anlässlich der offenen Gartentür am 25. Juni 2017 einen Besuch abgestattet.

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Der Liedtext von ABBA bezieht sich auf ein geflügeltes Wort, das mit einer verlorenen Schlacht zu tun hat. „Waterloo“ steht allgemein für eine große Niederlage, seit Napoleon Bonapartes Truppen am 18. Juni 1815 nahe einem kleinen Dorf namens Waterloo in ihrer letzten Schlacht gegen eine Allianz aus Engländern, Preußen, Niederländern und noch ein paar anderen Verbündeten unterlagen. Im Zuge des Wiener Kongresses war die Neuordnung Europas zu diesem Zeitpunkt bereits beschlossene Sache. Die Alliierten unter Wellington und Blücher bezwangen einen Napoleon, der nur noch ein Schatten seiner selbst war.

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