Der MOVIE-Guide zu den neuesten Wetter-Services

Weiterlesen

Make your Transition

Weiterlesen

Manegen der Macht

Weiterlesen

In einer Stadt, in der es seit sechzig Jahren weder Sonne noch Regen gibt, kontrolliert ein skrupelloser Tycoon die einzige Wasserquelle für alle.
Eines Tages erhält er von einem mysteriösen Wanderprediger ein Wettangebot …

1

Im Oktober 1987 rief eine ältere Dame bei der BBC an, um einen schweren Sturm anzukündigen. Der bekannte Wettermoderator Michael Fish verneinte vor der Fernsehnation jedoch eine Gefahr. Er sollte sich irren. Jahre später rief der Sohn der Dame bei der BBC an, um den Sachverhalt aufzuklären. Amüsante und sehr kurze Doku-Animation.

8

Zum Wetter hat so gut wie jeder eine Meinung, das kann man von der Quantenphysik oder der integralen Algebra nicht unbedingt behaupten. Und fast kein Gespräch auf dieser Welt ist so unverfänglich wie ein Smalltalk übers Wetter, deswegen wird davon auch rege Gebrauch gemacht.

57

Nach acht Jahren ist Schluss: Die Transition-Clubreihe im Musikbunker mit Fokus auf zeitgenössischem Techno wird eingestellt. Angefangen hatte es 2010 mit Shed aka René Pawlowitz, der auch unter diversen anderen Aliassen wie Wax oder Equalized Dancefloorfutter nur so aus dem Ärmel schüttelte. Es folgten weitere DJs und Residents aus dem Berghain/Panoramabar-Umfeld, die den Clubsound der späten 00er und frühen 10er Jahre entscheidend mitprägten, wie Ben Klock, Norman Nodge, Marcel Fengler und Marcel Dettmann.

45

Abel lebt im Winter, Apolline im Sommer. Ihre beiden Welten sollen sich eigentlich überhaupt nicht berühren. Doch die Neugier treibt Abel in die Sphäre von Apolline, mit unerwarteten Konsequenzen. Eine poetische und geheimnisvolle Allegorie auf die Jahreszeiten und das Leben, fantastisch illustriert vom spanischen Animationskünstler Carlos De Carvalho.

14

Eine Hunde-Talentshow irgendwo in der Provinz. Vor einem erwartungsfreudigen Publikum stellen sich Vierbeiner mit außergewöhnlichen Begabungen vor. Kann der kleine „Sweetheart“ da mithalten?

23

Wen die überbordende Auswahl an Lebensmitteln aller Art im Supermarkt überfordert, wer weder Zeit noch Talent hat, selber zu kochen, wem Restaurants zu teuer sind und Imbissbuden zu lange Warteschlangen haben, der speist in der Kantine. Oder in der Mensa, falls noch irgendwo ein Immatrikulationsbescheid rumliegt. Kantinen und Mensen sind Inseln essenstechnischer Klarheit.

41

Es ist erstaunlich, dass die Entscheidungszentren politischer Willensbildung in demokratisch verfassten Staatswesen, die Parlamente, nicht schon längst Gegenstand einer seriellen Betrachtung waren. Der Aachener Fotograf Jörg Hempel hatte genau dies im Sinn: Er hat über einen Zeitraum von 25 Jahren alle Hauptstädte der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union besucht. Und er hat in den kleinen und großen Metropolen das jeweilige Plenum fotografiert – das englische Unterhaus wie den polnischen Sejm, die französische Nationalversammlung wie den Deutschen Bundestag. Die Fotografien, die dabei entstanden, zeugen ebenso von gestalterischer Klarheit und technischer Präzision wie von akribischer Vorbereitung. Nicht nur das Herzstück, das Plenum, auch Außenaufnahmen der Gebäude sowie Fotos von Lobbys, Büros, Treppenhäusern, Kantinen oder Empfangsbereichen waren Teil seines dokumentarischen Prozesses.

43

Das legendäre Mailänder Fußballstadion San Siro, Heimstätte sowohl für Inter als auch für den AC Milan, steht im Mittelpunkt dieser kurzen Doku, die den Tag vor dem abendlichen Spielbeginn mit langen, ruhigen Kameraeinstellungen und Close-ups skizzenhaft einfängt und dabei besonders die Architektur in den Vordergrund stellt.

8

Aus dem Off erzählte Briefe an die Eltern und O-Töne illustrieren das Leben eines jungen Engländers der sich im 19. Jahrhundert als Rancher in die weite Wildnis des weitgehend unbewohnten Kanadas aufgemacht hat. Der Oscar-nominierte Animationsfilm mischt trockenen Humor und lakonische Erzählweise mit einer Prise Suspense.

13

Eine kompakte Filmanalyse mehrerer Filmszenen von Jacques Tatis Meisterwerk aus dem Jahre 1967. Als Perfektionist, der er zweifellos war, überließ Tati nichts dem Zufall und komponierte jedes auch noch so beiläufig erscheinende Detail zu einem großartigen surrealen und subtil erzählten Spiegel der Moderne am Ende der 60er Jahre.

13

Ein Briefträger mit einem eher geruhsamen Job in einem Villenviertel bekommt eines Tages einen neuen Zustellbezirk zugeteilt – und die dreifache Menge an auszuliefernder Post. Die jedoch will niemand wirklich haben, denn auch vor rund zehn Jahren, als der Film entstand, bestand der Großteil der Post nicht mehr aus Omas Geburtstagsgruß oder Onkel Heinrichs Urlaubskarte.

16

Es ist jedes Jahr aufs Neue eine logistische Herausforderung für die 1.111 Karnevalisten, die 111 Festwagen sowie die 111.111 Reinigungskräfte des Stadtbetriebs, den Rosenmontagszug reibungslos über die Bühne, sprich Aachens Hauptverkehrsadern zu bringen. Neben wettertechnischen Unwägbarkeiten (Sonnenschein), zugkräftigen kulturellen Konkurrenzveranstaltungen (Arnold Schönbergs Zwölftonsymphonie für zwei Triangeln und drei Küchenmixer) und zahlreichen seit dem Zweiten Weltkrieg nicht ausgebesserten Schlaglöchern auf der 111 km langen Route steht vor allem eine Frage im Mittelpunkt von Organisatoren und Zuschauern: Was schmeißen die diesmal alles?

142

Ein Bankraub will stets sorgfältig geplant sein – vor allem dann, wenn er bei völliger Dunkelheit stattfinden soll. Aber auch die akribischste Vorbereitung nützt wenig, wenn die lange Wartezeit bis zum Coup an den Nerven zehrt.

10

Die Landeshauptstadt erhält ein neues Fotofestival, das größte in NRW. Ab Februar 2018 gibt es jährlich Ausstellungen zu historischer und zeitgenössischer Fotografie – und das zeitlich komprimiert über einen Zeitraum von zehn Tagen. Vom 16. bis 25. Februar widmet sich Düsseldorf Photo mit Museums- und Galerieausstellungen, kuratierten Satellitenprojekten, Aktionen im öffentlichen Raum, Symposien, einer Fotobuchmesse, Filmprogrammen und Portfolio-Reviews der Geschichte, der Zukunft, den Akteuren und aktuellen Diskursen der Fotografie.

45

Der erste Tagebau-Abschnitt, Garzweiler I, begann 1983, Garzweiler II im Jahr 2006. Laut Genehmigungen wird die letzte Braunkohle im Jahre 2045 gefördert werden, auch wenn hinter diesen Zeitplan nach den Protesten von Klimaschützern und Tagebaugegnern und vor allem durch die dramatische Veränderung der energiepolitischen Rahmenbedingungen in den letzten Jahrzehnten ein dickes Fragezeichen gemacht werden darf. Egal, wie lange der Tagebau noch fortbestehen wird – es wird weitere Jahrzehnte dauern, bis über die riesigen Baugruben im wahrsten Sinn des Wortes Gras gewachsen ist.

168

Mit der elften Ausgabe der BIP in Lüttich, der „Biennale de l’image possible“ (Biennale des möglichen Bildes), macht unsere Nachbarstadt an der Maas einmal mehr deutlich, dass sie im Bereich der bildenden Kunst mittlerweile in einer eigenen Liga spielt. In acht einzelnen Themenblöcken, jeweils einem eigenen Veranstaltungsgort zugeteilt, formulieren rund 40 internationale Teilnehmer ihre individuellen Standpunkte im Bereich der künstlerischen Fotografie.

100

Der fremde Revolverheld betritt den Salon, in dem sich eine illustre Schar von Einwohnern befindet. Die Ankunft wird mit einer sonoren Stimme aus dem Off kommentiert, die jedoch nicht nur der Zuschauer hört, sondern auch die Gäste im Salon. Ein Western-Persiflage mit einem genialen Setting, das ein wahres Füllhorn an Gags bereithält und eine Screwball-Comedy der absoluten Extraklasse.

69

Die preisgekrönte Doku porträtiert zwei Brüder in Borschemich, einem kleinen Dorf, das dem Tagebau Gartzweiler II weichen muss. Die beiden, die eine Gärtnerei betreiben, gehören zu den letzten Bewohnern, die noch in dem Ort leben.

93

Der Señor-Torpedo-Ableger, bestehend aus Drummer Andy Reinard, Keyboarder Oliver Walczak und Bassist Thomas „Pallo“ Palenberg, erblickte vor rund drei Jahren erstmals das Licht der Öffentlichkeit. Und anders herum erblickte die Öffentlichkeit erblickte das Licht von Grundrauschen – denn die Strahler auf den Bergmann-Helmen, die die drei auf Konzerten tragen, sind mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden.

143

Silvester, 19:23 Uhr: Die letzten Geschenke sind umgetauscht, Gänsebraten und Stollen halbwegs verdaut und die siebte Staffel von Game of Thrones ist zu Ende geschaut. Für 2017 steht so weit nichts mehr auf dem Programm. Die letzten Stunden des alten Jahres können so damit verbracht werden, noch das Sudoku-Rätsel zu lösen oder vielleicht doch endlich die Steuererklärung zu machen, während Butler James zum achten Mal über das Tigerfell stolpert.

20

Der Nachtwächter beginnt seine Schicht. Routinemäßig dreht er seine Kontroll-Runden und vertreibt sich zwischendurch die Zeit mit wissenschaftlicher Lektüre. Als er nach einem Rundgang einen Fremden in seinem Büro entdeckt, beginnen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion allmählich zu verschwimmen.

33

Wir hätten doch die Badehandtücher mitnehmen sollen. Im Winter. Zu einem Filmfestival. Es ist Anfang Dezember, und das Wetter ist von der Freibadsaison so weit entfernt wie der Pluto von der Erde. Bei der Ankunft in Leuven peitscht der Regen durch die Straßen, es ist windig und kalt. Ein winziges heiß temperiertes Plätzchen – darf man in diesem Fall von einem Hot Spot reden? – wäre eine willkommene Aufwärmung.

14

Der Mensch als Fleisch(fr)esser – exzessiv, gierig und maßlos. Ein bitterböser und äußerst amüsanter, collagenhaft animierter phantasmagorischer Albtraum. Und auch die Veganer bekommen ihr Fett (!) weg.

40

Liebe Veganer: In dieser Ausgabe müsst ihr so abgebrüht sein wie eine frisch aus dem heißen Wasser gefischte Bockwurst. Es geht nämlich (fast ausschließlich) um fleischliche Gelüste und um genau zu sein: Es geht um die Wurst. Wie immer an dieser Stelle leiten wir das Heft mit investigativem Exklusivmaterial ein.
Und da fangen wir mit der Namensgebung an. Frankfurter, Wiener oder Krakauer sind jedem geläufig, aber was ist mit den exotischeren, weniger bekannten Wurstspezialitäten? Wir stellen einige vor.

31

Die Geschichte Deutschlands – erzählt und virtuos animiert anhand eines seiner größten Exportschlager: der Wurst. Eine sarkastische und intelligente Parabel, die einen Bogen über mehrere Jahrhunderte spannt.

57

Armin Burke (Dumont) und Lars Templin (Musikbunker) haben Grund zur Freude – gerade sind ihre Spielstätten ausgezeichnet worden. Wofür und was sie mit dem Preisgeld machen, haben sie uns verraten.

241

Der Wurstverkäufer und die Bäckerin, die ihre Waren an einem kleinen Stand feilbieten, bekommen unerwartet Konkurrenz, als eines Tages ein Großproduzent für seine industriell gefertigten Fleisch- und Backwaren einen glitzernden Laden aufmacht. Temporeiche und mit vielen Gags und Anspielungen gefütterte Animation.

34

In der Stadt mit Ausgangssperre stellt bereits die Zubereitung einer einfachen Mahlzeit, in diesem Fall einer Mehlsuppe, eine logistische Herausforderung dar. Da gilt es, einen klaren Plan zu haben – und eine genaue Liste der Zutaten. Absurd-vergnügliche Animation mit knochentrockenem britischem Humor der Off-Stimme Will Self.

14

Ein windiger Herbsttag an der niederländischen Küste. Drei kleine Kinder ziehen mit Martinslaternen durch die Straße, um Süßigkeiten zu erbetteln. Und dann ist da noch die Frittenbude am Strand …

174