Kurzfilm: The Gunfighter

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Der fremde Revolverheld betritt den Salon, in dem sich eine illustre Schar von Einwohnern befindet. Die Ankunft wird mit einer sonoren Stimme aus dem Off kommentiert, die jedoch nicht nur der Zuschauer hört, sondern auch die Gäste im Salon. Ein Western-Persiflage mit einem genialen Setting, das ein wahres Füllhorn an Gags bereithält und eine Screwball-Comedy der absoluten Extraklasse.

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Die preisgekrönte Doku porträtiert zwei Brüder in Borschemich, einem kleinen Dorf, das dem Tagebau Gartzweiler II weichen muss. Die beiden, die eine Gärtnerei betreiben, gehören zu den letzten Bewohnern, die noch in dem Ort leben.

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Der Señor-Torpedo-Ableger, bestehend aus Drummer Andy Reinard, Keyboarder Oliver Walczak und Bassist Thomas „Pallo“ Palenberg, erblickte vor rund drei Jahren erstmals das Licht der Öffentlichkeit. Und anders herum erblickte die Öffentlichkeit erblickte das Licht von Grundrauschen – denn die Strahler auf den Bergmann-Helmen, die die drei auf Konzerten tragen, sind mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden.

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Silvester, 19:23 Uhr: Die letzten Geschenke sind umgetauscht, Gänsebraten und Stollen halbwegs verdaut und die siebte Staffel von Game of Thrones ist zu Ende geschaut. Für 2017 steht so weit nichts mehr auf dem Programm. Die letzten Stunden des alten Jahres können so damit verbracht werden, noch das Sudoku-Rätsel zu lösen oder vielleicht doch endlich die Steuererklärung zu machen, während Butler James zum achten Mal über das Tigerfell stolpert.

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Der Nachtwächter beginnt seine Schicht. Routinemäßig dreht er seine Kontroll-Runden und vertreibt sich zwischendurch die Zeit mit wissenschaftlicher Lektüre. Als er nach einem Rundgang einen Fremden in seinem Büro entdeckt, beginnen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion allmählich zu verschwimmen.

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Wir hätten doch die Badehandtücher mitnehmen sollen. Im Winter. Zu einem Filmfestival. Es ist Anfang Dezember, und das Wetter ist von der Freibadsaison so weit entfernt wie der Pluto von der Erde. Bei der Ankunft in Leuven peitscht der Regen durch die Straßen, es ist windig und kalt. Ein winziges heiß temperiertes Plätzchen – darf man in diesem Fall von einem Hot Spot reden? – wäre eine willkommene Aufwärmung.

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Der Mensch als Fleisch(fr)esser – exzessiv, gierig und maßlos. Ein bitterböser und äußerst amüsanter, collagenhaft animierter phantasmagorischer Albtraum. Und auch die Veganer bekommen ihr Fett (!) weg.

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Liebe Veganer: In dieser Ausgabe müsst ihr so abgebrüht sein wie eine frisch aus dem heißen Wasser gefischte Bockwurst. Es geht nämlich (fast ausschließlich) um fleischliche Gelüste und um genau zu sein: Es geht um die Wurst. Wie immer an dieser Stelle leiten wir das Heft mit investigativem Exklusivmaterial ein.
Und da fangen wir mit der Namensgebung an. Frankfurter, Wiener oder Krakauer sind jedem geläufig, aber was ist mit den exotischeren, weniger bekannten Wurstspezialitäten? Wir stellen einige vor.

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Die Geschichte Deutschlands – erzählt und virtuos animiert anhand eines seiner größten Exportschlager: der Wurst. Eine sarkastische und intelligente Parabel, die einen Bogen über mehrere Jahrhunderte spannt.

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Armin Burke (Dumont) und Lars Templin (Musikbunker) haben Grund zur Freude – gerade sind ihre Spielstätten ausgezeichnet worden. Wofür und was sie mit dem Preisgeld machen, haben sie uns verraten.

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Der Wurstverkäufer und die Bäckerin, die ihre Waren an einem kleinen Stand feilbieten, bekommen unerwartet Konkurrenz, als eines Tages ein Großproduzent für seine industriell gefertigten Fleisch- und Backwaren einen glitzernden Laden aufmacht. Temporeiche und mit vielen Gags und Anspielungen gefütterte Animation.

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In der Stadt mit Ausgangssperre stellt bereits die Zubereitung einer einfachen Mahlzeit, in diesem Fall einer Mehlsuppe, eine logistische Herausforderung dar. Da gilt es, einen klaren Plan zu haben – und eine genaue Liste der Zutaten. Absurd-vergnügliche Animation mit knochentrockenem britischem Humor der Off-Stimme Will Self.

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Ein windiger Herbsttag an der niederländischen Küste. Drei kleine Kinder ziehen mit Martinslaternen durch die Straße, um Süßigkeiten zu erbetteln. Und dann ist da noch die Frittenbude am Strand …

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Das belgische Städtchen Leuven (Löwen) mit 100.000 Einwohnern und rund eine halbe Stunde südlich von Brüssel gelegen, ist vor allem als Universitätsstadt und Sitz der Brauerei Stella Artois bekannt. Seit über 20 Jahren findet dort das Kurzfilmfestival Leuven statt, mittlerweile eins der renommiertesten europaweit. Die 23. Edition vom 2. bis 9. Dezember 2017 bietet wieder ein breites Spektrum des europäischen Kurzfilms, Spielfilme wie Animations-Kino und Experimentelles.

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Buenos Aires 1960. Zwei Männer treffen sich in einem Café zum Kaffee. Man erfährt zunächst nichts über den Grund ihres konspirativen Treffens, denn anscheinend leben beide inkognito. Ganz am Ende wird das Rätsel über ihre wahre Identität gelüftet. Raffiniertes psychologisches Kammerspiel nach einer wahren Begebenheit.

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Herbstzeit in Aachen – Die ersten Blätter fallen, der Wind pfeift durch die Straßen und die Studenten fliegen pünklich zum Wintersemester ein. Zeit für ein leckeres, gepflegtes Bier. Wir freuen uns deswegen, an dieser Stelle exklusiv einige neue, aufregende und regionale Bier-Spezialitäten vorstellen zu können.

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In der oscargekrönten Dokumentation werden Impressionen aus einer Glasbläserwerkstatt den Aufnahmen industrieller Glas-
produktion gegenübergestellt. Der Kontrast von Handwerk und Maschinenwelt wird auch musikalisch durch den Cool Jazz der 50er versus rhythmische, präkraftwerkeske Sounds unterstützt. Faszinierend unterhaltsam.

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Ein Tag im Londoner Pub „The Camden Eye“. Das filmische Originalmaterial wurde in Schwarz-Weiß konvertiert und mit bizarren Animationen verfremdet, während der Originalton unverändert zu hören ist.

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Die ältere, alleinlebende Dame hat kein Glück im Lotto. Immer werden die falschen Zahlen gezogen. Dabei ist sie doch finanziell nicht gerade üppig versorgt, hat aber eine illustre Schar an Nachkommen – Kinder, Enkel und Urenkel, die sich sicher über einen kleinen Geldschein per Grußkarte freuen würden. Zeit für den Plan B.

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Der Straßentrompeter Floyd, eigentlich ein sonniges Gemüt, gerät in eine schwere Lebenskrise, als seine Angebetete ihn wegen eines anderen verlässt. Virtuoses und temporeiches Animationskino mit vielen Gags und skurrilen Wendungen.

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Mit „Earthlings“ präsentiert das KUK der StädteRegion bereits die vierte hochkarätige Ausstellung in diesem Jahr, die der künstlerischen Fotografie gewidmet ist. Der 1944 in New York geborene Fotograf Richard Kalvar ging 1966 nach Literaturstudium und Fotoassistenz mit einer Pentax-Kamera auf Europareise. Dies markierte den Beginn einer außergewöhnlichen Karriere, die 1977 mit einer Vollmitgliedschaft bei Magnum Photos gekrönt wurde. Ähnlich wie die Arbeiten seines Landsmannes und Magnum-Kollegen Elliot Erwitt ist auch die Street Photography von Kalvar, der ähnlich wie Erwitt fast ausschließlich in Schwarz-Weiß arbeitet, voll von subtilem Humor und erzählerischer Finesse.

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D.A.D.D.Y., IR 2010, Spielfilm
Als Foley Artists werden im englischen Sprachraum Leute bezeichnet, die Geräusche in Filmen nachvertonen – Schritte, Straßenlärm, das Klirren eines Glases. Erzählt wird die Geschichte eines Patienten in einem Krankenhaus, dessen Tagesablauf eines Morgens von einer Schar Soundtechniker und Musiker nachvertont wird. Eine geballte Ladung absurden Humors.

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Endlich ist die Sommerpause vorbei, in den Stadien der Republik rollt wieder der Ball. Und wie zu Beginn jeder Saison werden die Karten wieder komplett neu gemischt, denn die Vereine haben auf dem Transfermarkt kräftig eingekauft. Besonders der Wechsel von Neymar zu Paris Saint-Germain für schlappe 222 Millionen Euro erregte in diesem Jahr die Aufmerksamkeit nicht nur der Fachpresse – auch wenn sich solche Summen im Vergleich zu dem, was in der MOVIE-Chefetage gezahlt wird, vergleichsweise bescheiden ausnehmen.

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Emma De Swaef/Marc James Roels, NL 2012, Stop Motion
Der alleinstehende Mittfünfziger Willy muss zur Beerdigung seiner Mutter in ein Nudistencamp, wo sie bis zu ihrem Tod gelebt hat. Das wäre schon vielversprechendes Setting genug, dann sind auch noch alle animierten Figuren komplett aus Wolle gefertigt. Und dann gibt es noch – ohne Übertreibung – eine der bizarrsten Liebesgeschichten, die das Kino jemals gesehen hat.

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One of the most interesting and undervalued bands of the 1980s returns to the stage after a long wait: In September, Shriekback will play in Maastricht with an eight-headed live band. We use this opportunity for a short, sketchy portrait of the band—and an exclusive interview with founding member Carl Marsh.

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Juan Pablo Zaramella, AR 2011, Pixilation. 6 Min. Die gute alte Glühbirne ist inzwischen auf der Liste der bedrohten Arten gelandet. Aber wie wurde sie früher überhaupt hergestellt? Nun, vermutlich nicht 100 Prozent exakt so, wie in diesem zauberhaften Pixilationsfilm mit Happy End aus Argentinien, der nicht zu Unrecht über 300 Preise eingeheimst hat.

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35 Künster demonstrieren die Relevanz von Archäologie für die zeitgenössische Kunst in drei Locations in Maastricht: Van Eyck, Marres und Bureau Europe. Sie entdecken neue, unbekannte Welten, indem sie – wie Archäologen — unter der sichtbaren Oberfläche die zwischenmenschlichen, politischen und sozialen Realitäten freilegen und herausstellen. Ihre Entdeckungen, Geschichten und Installationen befeuern mögliche Interpretationen von …

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Die Spezialität von Cultura Nova in Heerlen ist es seit mittlerweile 27 Jahren, Straßentheater, Performance, Tanz, Akrobatik und Musik zu einem sinnlichen Amalgam zu verschmelzen. Für das „klare nationale und internationale Profil und die erfolgreiche Mischung aus künstlerischem Programm und der Einbeziehung der Gemeinschaft“ wurden die Veranstalter im Mai mit dem EDDE, einem europäischen Siegel für besondere Festivals ausgezeichnet. In diesem Jahr heißt es vom 18. bis 27. August wieder: Auf nach Heerlen!

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Das traditionelle Sommer-Event, organisiert von Chudoscnik Sunergia bekommt ein Add-on durch ein kleines Weltmusikfest am Freitag, dem 18. August. Ab 18:00 Uhr stehen acht Darbietungen auf drei Bühnen an, darunter das Brüsseler Samba-Jazz-Trio Tupynagroove (BE, BRA), das zwölfköpfige Perkussionsensemble Sysmo (BE) und als Highlight das Bandprojekt Refugees For Refugees, das zehn Künstler aus Syrien, Irak, Pakistan, Afghanistan und Tibet vereint und dessen Album „Amerli“ das Album des Jahres 2016 der Transglobal World Music Charts wurde.

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Auch schon ein Vierteljahrhundert alt: Das Eschweiler Music Festival, kurz EMF, bietet auch in der 26. Ausgabe Konzerte unter freiem Himmel auf dem großen Marktplatz vor St. Peter und Paul. Das Auftaktkonzert ist ganz nach dem Geschmack von Freunden der italienischen Oper: Verdis Nabucco in einer Aufführung des Roncole Verdi Orchestra, eines beeindruckenden 85-köpfigen Ensembles. Freitag heißt es „Country oder Western? Wir spielen beides!“, denn die Original Blues Brothers Band, die noch mit einigen Mitgliedern der Besetzung aus dem Kultfilm von 1980 auftritt, packt die Sonnenbrillen aus. Vom 24.-26.08.2017 in Eschweiler.

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