Start: 25.01.
Mildred Hayes weiß nicht, wohin mit ihrer Wut. Seit dem Mord an ihrer Tochter sind sieben Monate vergangen. Sieben Monate, in denen die örtliche Polizei der fiktiven Kleinstadt Ebbing in Missouri zu wenig unternommen hat, um den oder die Täter zu finden. Also mietet Mildred drei große Werbetafeln am Ortsausgang, auf denen sie die Unfähigkeit von Sheriff Willoughby in großen Lettern anprangert. Die Plakataktion wirbelt mächtig Staub auf, provoziert den tumben Hilfssheriff Dixon und führt zu gewaltsamen Verstrickungen.

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Ihr fragt euch schon die ganze Zeit, wie ihr diesen fancy Weihnachtsbaum hinbekommt, den wir in der Dezember-Wurstausgabe abgebildet haben? Ganz einfach: einen Trichter aufstellen, darauf eine Styroporrolle. Auf dieser Petersilienbüschel festbinden (Draht) oder feststecken. Das Ganze mit kleinen Würstchen und Schinkenröllchen und Oliven verziehren. Schöne Feiertage!

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Katja Kabanowa steckt nicht nur im Gefängnis einer kalten Ehe, sie ist auch Gefangene spießbürgerlicher Moralvorstellungen, aus denen es summa summarum nur einen Ausweg gibt: den Tod. Leoš Janáček ließ sich nicht nur musikalisch von der tschechischen Folklore inspirieren, seine Themen sind tief in der Wertvorstellung dörflicher Gesinnung verwurzelt. Eine allzu menschliche Tragik, der Tonfall des Alltäglichen durchweben seine Werke. Umso schwieriger ist es, diese besondere Form der Dramatik ungeschmückt und wahrhaftig in Szene zu setzen.

Spielzeit: November 2017 bis Februar 2018

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In der Kockerellstraße hat der Escape Room „Aixscape“ eröffnet und die Rätsel haben es in sich.
Eingesperrt in einem Raum und nur eine Stunde Zeit, um den Code der Tür, die in die Freiheit führt, zu knacken! Auch wenn es so klingt, hier wird kein fiktives Szenario aus einem Kriminaloman oder einem Thriller im Kino beschrieben. Es handelt sich vielmehr um einen spannenden Freizeittrend für Freunde und Familien, welcher sich hinter den vielfältigen Namen Escape Room, Escape Game, Exit Game oder Exit Room verbirgt.

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Wer sich historische Postkarten von Aachen um die Jahrhundertwende anschaut, wird stutzig. Eins der beliebtesten Motive war doch tatsächlich der Kaiserplatz. Er gehörte mit anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt in die Riege der Orte, auf die man stolz war und prangte gemeinsam mit dem Polytechnikum (der heutigen RWTH) oder neben Abbildungen von Rathaus, Marschiertor und Elisengarten …

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Niedliche Donuts, pinke Flamingos, glitzernde Einhörner – oder doch ein deftiges Mettbrötchen? Die junge Aachenerin Kamilla Kleinschmidt designt in liebevoller Handarbeit Miniaturen aus Fimo für Ketten, als Ohrring, Anstecker oder auch für den Schlüsselbund. Jedes Schmuckstück ist einzigartig und auch für individuelle Sonderanfertigungen ist die studierte Handwerksdesignerin stets offen. Nachdem sie es mit ihrer Geschäftsidee …

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#KulturinAachen hat es nicht leicht: Kaum wird in ein schönes Festival wie das Kimiko Festival 2017 auf die Beine gestellt, kann man sicher sein, dass sich wieder Anwohner finden, die drei Tage unter den „unverschämt egoistischen, rücksichtslosen Kulturtreibenden“ leiden, Unterschriftenaktionen gegen diese Barbarei sammeln und bei der Stadt einreichen und ihr empörtes Konterfei in die …

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Zur Wache kam ein Mann, erbost gab er dort an, sein Auto habe man beschmiert, darüber sei er sehr pikiert Mit Farbe sei’s besprüht, wo er doch stets bemüht, die Vorschriften zu beachten, die Menschen bisher so machten. Kein Parkplatz war mehr frei, drum war’s ihm einerlei, nur einmal falsch zu parken, endet ja nicht …

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Am 11. Februar 2016 wäre Fredy Hirsch 100 Jahre alt geworden. Erst kurz vor diesem Termin rückte der vergessene Held, der seine Wurzeln in Aachen hat, in das Visier der Öffentlichkeit. Im Zweiten Weltkrieg war er Idol, Vorbild und natürliche Autorität für hunderte Kinder, deren Leben er in Prag und später im Familienlager Theresienstadt und auch im Kinderblock in Auschwitz-Birkenau maßgeblich verbesserte. Am 26. August 2017 wird von 16:00 bis 19:00 Uhr im Hirschgrün, das nach Fredy Hirsch benannt wurde, an ihn erinnert. Hier seine Geschichte.

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Temperamentvolle und feurige Klänge, sehnsuchtsvolle Texte – hierfür steht die Sinti-Band TABOR, die den Innenhof der Burg Frankenberg am 25. August in eine ganz besondere Stimmung versetzen wird. Die fünfköpfige Band aus der Grenzregion spielt authentische, traditionelle Gipsy-Musik, wie sie seit jeher am Lagerfeuer gesungen und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Oft sind die …

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35 Künster demonstrieren die Relevanz von Archäologie für die zeitgenössische Kunst in drei Locations in Maastricht: Van Eyck, Marres und Bureau Europe. Sie entdecken neue, unbekannte Welten, indem sie – wie Archäologen — unter der sichtbaren Oberfläche die zwischenmenschlichen, politischen und sozialen Realitäten freilegen und herausstellen. Ihre Entdeckungen, Geschichten und Installationen befeuern mögliche Interpretationen von …

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Jugendbildungcamp nach langem Tauziehen als Versammlung zugelassen

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Eher dick oder dünn, knusprig oder weich, stark gesalzen oder nicht, ausgebacken in tierischem oder pflanzlichem Fett – für die 150 Kritiker, die bei der Frittenrallye anlässlich 25-Jahre-Slowfood fünf Frittenbuden im Dreiländereck bewerten mussten, gab es viel zu bedenken. Entschieden hat letztendlich der Geschmack. Und das Ergebnis war eindeutig. In jeweils drei Kategorien konnten sich …

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