JO/NL/D 2016 | Regie: Mahmoud al Massad | Darsteller: Ahmad Thaher, Maher Khammash, Odai Hijazi, 83 Min., Start: 17.08.
Mahmoud al Massad inszenierte mit seiner schlitzohrigen Komödie „Gelobt sei der kleine Betrüger“ eine seltsame Liebeserklärung an seine Heimat und ihre Bewohner. Sein Jordanien ist eine von Korruption durchdrungene Gesellschaft, in der jeder irgendwie versucht durchzukommen. Die einen landen in hohen politischen Ämtern, obwohl sie eigentlich Elektriker werden wollten, die anderen im Knast.

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Juan Pablo Zaramella, AR 2011, Pixilation. 6 Min. Die gute alte Glühbirne ist inzwischen auf der Liste der bedrohten Arten gelandet. Aber wie wurde sie früher überhaupt hergestellt? Nun, vermutlich nicht 100 Prozent exakt so, wie in diesem zauberhaften Pixilationsfilm mit Happy End aus Argentinien, der nicht zu Unrecht über 300 Preise eingeheimst hat.

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F 2017 | Regie: Cédric Klapisch | Darsteller: Pio Marmaï, Ana Girardot, François Civil, 113 Min., Start: 10.08.
Jean ging vor zehn Jahren fort. Als junger Erwachsener hielt er es nicht mehr aus in der elterlichen Enge des familiären Weinguts. Sein Vater hatte seine Zukunft und die seiner zwei jüngeren Geschwister vorbestimmt. Sie sollten einmal die weitläufigen Ländereien erben und die Tradition der Weinlese weitertragen. Doch Jean hatte andere Pläne, wollte die Welt sehen. Nun, mit 30, kehrt er zurück. Sein Vater liegt im Sterben. Seine Geschwister sind hin- und hergerissen zwischen ehrlicher Freude und Wut darüber, dass er es damals nicht für nötig erachtete, zur Beerdigung ihrer Mutter zurückzukommen. Aufopferungsvoll kümmern sie sich um das Weingut.

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USA 2017 | Regie: Nikolaj Arcel | Darsteller: Idris Elba, Tom Taylor, Matthew McConaughey, Katheryn Winnick, Jackie Earle Haley, Abbey Lee, Start: 10.08.
Die Pressevorführungen zu „Der dunkle Turm“ finden Anfang August statt – daher können wir an dieser Stelle nur einen Ausblick liefern. Die Vorproduktion zur Kinoadaption der Stephen-King-Saga „Der dunkle Turm“ dauerte ziemlich lang. Nach einigen Cast-, Regie- und Studiowechseln verpflichtete Sony den Dänen Nikolaj Arcel als Regisseur und vergab die Hauptrolle an Idris Elba („Bastille Day“). King selbst bezeichnet den Romanzyklus als sein Hauptwerk. Die zwischen 1982 und 2011 veröffentlichten acht Bände erzählen die epische Reise des Revolvermanns Roland durch eine zwischen Italowestern und „Herr der Ringe“ aufgespannte Fantasy-Welt.

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GB/IND 2017 | Regie: Gurinder Chadha, Darsteller: Gillian Anderson, Michael Gambon, Hugh Bonneville, 106 Min., Start: 10.08.
„Die Geschichte schreiben immer die Sieger“ – das Zitat, das Regisseurin Gurinder Chadha ihrer Nacherzählung der historischen Ereignisse um die Unabhängigkeit Indiens voranstellt, gibt stets nur einen Teil der Wahrheit wieder. Die Geschichte wird immer auch vom Volk geschrieben, und das gehört nur selten zu den Gewinnern. Als der Vizekönig Lord Mountbatten und seine Frau 1947 nach Indien kommen, fällt ihnen die unrühmliche Aufgabe zu, das Land nicht nur in die Unabhängigkeit, sondern schließlich auch in die Teilung zu führen.

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Es ist eines der letzten und größten ungelösten Rätseln der Menschheit: Warum verhalten sich Katzen so, wie sie sich verhalten? Niemand auf der Welt – und vor allem niemand, der eine Katze länger als 10 Sekunden beobachtet hat, hatte bislang eine befriedigende Antwort parat. Umso bahnbrechender ist daher dieses schonungslose Enthüllungsvideo des renommierten TED-Ed(ucation) Instituts.

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CanCanClub, AR 2010, Stop Motion, 12 Min Eine Stadt an der Küste, erschaffen aus Elektro-„Schrott“ – alten Computertastaturen, Mäusen, Disketten. Die Kulisse für eine kleine, anrührende Geschichte über Liebe und Verlust, liebevoll und aufwändig mit Stop-Motion-Technik animiert.

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Noch lange bevor Hollywood den chinesischen Markt entdeckte, um Blockbuster-Flops in die schwarzen Zahlen zu retten, beriefen sich faule Filmschaffende auf eine andere Zielgruppe, die Cineasten ebenfalls numerisch weit übersteigen: Kinder. Diese sind uns seit jeher nämlich nicht nur körperlich weit unterlegen (ich behaupte, mindestens acht von ihnen ohne nennenswerte Blessuren gleichzeitig ausschalten zu können), sondern auch geistig. Kinder sind anspruchslos. Ähnlich der Katze vor einem Laserpointer geben sich Kinder allein mit grellen Effekten zufrieden.

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GB 2016 | Regie: Adam Smith | Darsteller: Michael Fassbender, Brendan Gleeson, Lyndsey Marshal, Start: 03.08.
Einmal ein Cutler, immer ein Cutler: Chad (Michael Fassbender) hat keine Wahl, wenn um seine Zukunft geht. Als Teil des Cutler-Clans, einer Sippe von kriminellen Asozialen, lebt er mit seiner Frau Kelly (Lyndsey Marshal) und ihrem siebenjährigen Sohn Tyson in einer Wohnwagensiedlung in der Provinz. Er hat sich mit seinem Leben unter den Fittichen seines Vaters Colby (Brendan Gleeson) abgefunden, aber Kelly nährt in ihm den Traum von einem Leben fernab seines Einflusses. Sie ist die nächtlichen Spritztouren satt, bei denen Chad als Fahrer für die Raubzüge der Gang herhalten muss. Schließlich wird Colby immer unberechenbarer und hetzt die Cops auf ihre Fersen.

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USA 2017 | Regie: Matt Reeves | Darsteller: Andy Serkis, Woody Harrelson, Judy Greer, Terry Notary, Steve Zahn, Ty Olsson, Start: 03.08.
Kinofans sahen dem 2011 gestarteten Reboot „Planet der Affen: Prevolution“ skeptisch entgegen, denn kein Geringerer als Tim Burton hatte die Kultreihe zehn Jahre zuvor mit seinem misslungenen Remake in Verruf gebracht. Letztlich entpuppte sich Rupert Wyatts Neuanfang jedoch als formidabler Blockbuster, weil er modernste digitale Kinoeffekte gekonnt mit dem Schicksal der Figuren verband. Das Sequel von Matt Reeves („Revolution“) überzeugte ebenfalls als Abenteuer, das seine Spannung aus der Figurenkonstellation bezieht – und nicht wie aktuelle Effektorgien allein aus Schauwerten.

5

Das Thema „letzter Bus / letzte Haltestelle“ hat ja etwas vom metaphysischen Übergang in eine andere Welt, wiewohl es auch eine nur allzu reelle Panik vor dem Verpassen spiegelt, was mir schon des Öfteren passiert ist, vor allem auch bei Zügen. Auf Film bezogen, fielen mir dazu konkret erst einmal zwei Szenen ein und nicht direkt komplette Filme.

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Stephen Murphy, GB 2014, Spielfilm, 28 Min Vor genau 100 Jahren, am 31. Juni 1917, begann während des Ersten Weltkrieges die Schlacht im belgischen Ypern. Murphy fokussiert sich in seinem auf 35 Millimeter gedrehten Film exemplarisch auf das Schicksal zweier irischer Cousins und arbeitet in meisterhaft komponierten Tableaus vor allem die psychologische Komponente des Krieges …

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GB 2017 | Regie: Sally Potter | Darsteller: Kristin Scott Thomas, Timothy Spall, Patricia Clarkson | 71 Min. | ab 27.07.2017
Janet hat es geschafft: Sie wurde zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett des britischen Unterhauses gewählt. Eigentlich ein Grund zur Freude und Anlass für eine Party. Doch irgendwas stimmt nicht mit ihrem Mann Bill. Er sitzt apathisch auf seinem Sessel, die Jazzplatten auf Anschlag, und leert allein eine Flasche Wein, während Janet das Essen vorbereitet.

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D 2017 | Regie: Tristan Ferland Milewski | voraussichtlich ab 13.07.2017
In seiner Doku „Dream Boat“ zeigt Tristan Ferland Milewski einen ganz besonderen Mikrokosmos. Das titelgebende Traumschiff „Monarch“ bricht jeden Sommer zu einer einwöchigen Kreuzfahrt durchs Mittelmeer auf. So weit, so langweilig. Das Besondere hier ist, dass ausschließlich schwule Männer an Bord gehen, und zwar 3.000 Stück davon. Der Plan: Party!

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POR/F/BRA 2016 | Regie: João Pedro Rodrigues | Darsteller: Paul Hamy, Xelo Cagiao, João Pedro Rodrigues | 117 Min. | ab 13.07.2017
Ein Mann allein inmitten der majestätischen Landschaft im Norden von Portugal. Durch sein Fernglas beobachtet er die artenreiche Vogelwelt der Region, fernab von Zivilisation und Handyempfang. Das wird ihm zum Verhängnis, als sein Boot in Stromschnellen gerät und ihn zwei chinesische Pilgerinnen auflesen, die ihn für den heiligen Antonius halten.

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USA/HUN 2016 | Regie: Scott Hicks. Darsteller: Hermione Corfield, Addison Timlin, Jeremy Irvine, Lola Kirke, Joely Richardson, ab 13.07.2017
Heuer geht dem Jugend-Fantasy-Hype die Puste aus. Nach dem Aus von „Harry Potter“, „Twilight“ und „Panem“ füllt kein neues Franchise die Lücke, ambitionierte Reihen wie „Divergent“ wurden sogar verfrüht abgesetzt. Dieses Schicksal dürfte auch den schon 2014 abgedrehten „Fallen“ ereilen, die Verfilmung des Bestsellers von Lauren Kate.

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USA/J 2016 | Regie: Eleanor Coppola. Darsteller: Diane Lane, Alec Baldwin, Arnaud Viard, 93 Min., ab 13.07.2017
„Paris kann warten“ dürfte wohl als das späteste Spielfilmdebüt in die Filmgeschichte eingehen: Mit 81 Jahren drehte Eleanor Coppola ihren ersten Kinofilm. Bislang war die Frau von Regie-Legende Francis Ford Coppola vor allem als Dokumentarfilmerin tätig, oftmals drehte sie die Hintergrunddokumentationen zu den Filmen ihres Mannes. Am bekanntesten ist wohl ihre Aufzeichnung der entbehrungsreichen Dreharbeiten zu „Apocalypse Now“, treffend betitelt „Hearts of Darkness: A Filmmakerʼs Apocalypse“, die mit zwei Emmys ausgezeichnet wurde.

16

USA/F 2016 | Regie: John Madden | Darsteller: Jessica Chastain, Mark Strong, Gugu Mbatha-Raw | 132 Min. | ab 06.07.2017
Für die meisten ihrer männlichen Kollegen ist Miss Sloane ein Enigma. Als Lobbyistin wickelt sie ihre Gegner um den Finger und ist der Konkurrenz immer einen Schritt voraus. Als Privatperson lässt sie sich jedoch ebenso wenig in die Karten schauen wie in ihrem Job. Umso mehr überrascht es die Kollegen ihrer Kanzlei, als sie einen lukrativen Auftrag der Waffenlobby ablehnt.

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Rino Stefano Tagliafierro, IT 2014, Animation
Gänzlich aus Gemälden des 19. Jahrhunderts erschaffen und animiert ist „Beauty“ eine magische Reise in Schönheit und Verfall, Jugend und Alter, Liebe, Lust, Hoffnung und Verzweiflung. Die ganz großen Momente und Gefühle des Lebens, verdichtet in zehn Minuten atemberaubender, wunderbarster Animation. Kurz: ein Meisterwerk.

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Wytse Koetse | NL 2015 | Dokumentation | 12:45 Minuten
Auf jeden Einwohner von Amsterdam kommt im Schnitt ein Fahrrad. Frans van der Meer führt in der niederländischen Metropole ein kleines Fahrradreparaturgeschäft mit 90-jähriger Tradition. Sein Laden ist nicht nur eine Institution im Viertel, sondern auch Anlaufstelle für Nachbarn, die mal auf einen Kaffee hereinschauen.

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An zehn Tagen verwandelt sich dieses Jahr die Freilichtbühne in ein großes Open-Air-Kino, das ist Rekord. Durch die im letzten Jahr neu eingeführte digitale Kinotechnik ist die Burg zusammen mit dem Partner Apollo-Kino in der Lage, auch aktuelle Filmstarts kurzfristig ins Programm zu nehmen. Im Juli werden zwei Werke gezeigt, die bei den diesjährigen Academy …

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Als Filmland ist Finnland am ehesten durch die Werke der Kaurismäki-Brüder bekannt, wie aber in jeder Nation gibt es hier ein reichhaltiges Angebot jeglicher Genres zu entdecken. Regelmäßige Leser dieser Kolumne wissen, dass der Horrorfilm der alten Schule mein besonderes Steckenpferd ist, und so habe ich zwei Beispiele herausgepickt, die mit leichten Abweichungen dieser Gattung zuzuordnen sind.

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Das einzig höchst bedenkliche an Edgar Wrights Baby Driver ist, wie aggressiv der Film mit den ausnahmslos positiven Kritikerbewertungen beworben wird. Kritiker sind auch nur Menschen, wenn auch bessere. Auch ich habe dem Film nichts entgegenzusetzen. Edgar Wright (u. a. Hot Fuzz, Scott Pilgrim) hat in seiner Rolle als Drehbuchautor noch keinen schlechten Film geschrieben. Bei jedem anderen Regisseur wäre eine Gaunerkomödie rund um ein iPod-abhängiges Milchgesicht wohl als Guy-Ritchie-Film verendet. Edgar Wright setzt sich stattdessen selbst die Krone auf.

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USA 2017 | Regie: Sofia Coppola | Darsteller: Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning, Colin Farrell, Angourie Rice | ab 29.06.2017
Virginia 1864, mitten im Sezessionskrieg: Beim Pilzesammeln entdeckt die zwölfjährige Amy (Oona Laurence) den verwundeten Nordstaaten-Korporal John McBurney (Colin Farrell). Das Mädchen führt ihn in ein Internat, wo neben der Leiterin Martha Farnsworth (Nicole Kidman) und der Lehrerin Edwina (Kirsten Dunst) fünf Schülerinnen leben. Aus Nächstenliebe heraus soll der Soldat gesund gepflegt werden, doch schon die bloße Anwesenheit des Kerls wirbelt das Beziehungsgeflecht auf.

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Jörn Threlfall, GB 2014, Spielfilm
Eine umgekehrt chronologische Schilderung eines Unfalls?/Verbrechens? in einem Londoner Vorort. In nüchtern dokumentarischen Sequenzen, die jeweils zu einer bestimmten Tageszeit spielen, sieht man Polizeibeamte den Tatort absperren, Nachbarn entlangspazieren und Reinigungsfahrzeuge vorfahren. Erst ganz zum Schluss wird das Rätsel gelöst.

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Réka Bucsi | HU 2014 | Animation | 9:42 Minuten
Ein episodenartiger, smypahisch durchgeknallter Animationsfilm der Ungarin Réka Busci. Es treten unter anderem auf: Ein Tannen kotzender Fuchs, ein Pinguin in der Oper, angelnde Bären, ein UFO, Tennis spielendene Pferdemenschen und die Affen aus Kubricks 2001, an Laptops sitzend.

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F/B/LIB 2017 | Regie: Philippe Van Leeuw | Darsteller: Hiam Abbass, Diamand Bou Abbou d, Juliette Navis | 85 Min. | ab 22.06.2017
Die Kamera fährt durch die engen Gänge der verwinkelten Wohnung. Hier, auf wenigen Quadratmetern, wohnen zehn Menschen. Hier sitzen sie fest, denn draußen herrscht Krieg. Die Mutter Oum Yazan harrt mit ihrem Schwiegervater, ihren drei Kindern Yara, Aliya und Yazan und der philippinischen Haushaltshilfe Delhani in ihrer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses aus. Sie gewähren dem jungen Paar aus der zerstörten Nachbarswohnung, Samir und Halima, und ihrem Baby Zuflucht. Ebenso Yaras Freund Karim, der bei einem Besuch von schweren Gefechten überrascht wurde. Die Isolation zehrt an den Nerven der Bewohner. Regeln sind essentiell, sonst gerät das Leben aller in Gefahr.

17

D 2017 | Regie: Sönke Wortmann | Darsteller: Lucas Gregorowicz, Anna Bederke, Nicholas Bodeux | 92 Min. | ab 29.06.2017
Nicht einmal abgeschminkt hat sich Stefan (Lucas Gregorowicz), als er in den Zug nach Bochum steigt. Der Schauspieler am Münchener Theater sitzt im Fellkostüm mit Bart und Perücke im Abteil und versucht, die Nachricht zu verarbeiten, die ihn kurz zuvor am Telefon ereilte: Sein Vater ist gestorben, plötzlich und ohne Schmerzen, wie ihm der Bestatter versichert. Stefan will seinen Vater am liebsten schnell unter die Erde bringen. Am Dienstag ist ein Vorsprechen für eine Vorabendsoap und überhaupt hält ihn nichts in Bochum, das er einst verließ, um seinen Traum zu verwirklichen. Doch die alte Heimat und die alten Freunde lassen ihn so schnell nicht gehen. Und dann ist da noch Charlie (Anna Bederke), seine Jugendliebe, die er vor zehn Jahren dort sitzen ließ.

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USA 2017 | Regie: Oren Moverman | Darsteller: Steve Coogan, Richard Gere, Laura Linney | 120 Min. | ab 08.06.2017
Paul (Steve Coogan) ist nervös. Am liebsten würde er das Essen mit seinem Bruder Stan (Richard Gere) absagen. Aber der sagte, es sei wichtig, und seine Frau Claire (Laura Linney) bestärkt ihn darin, seinen Bruder zu sehen. Der einflussreiche Politiker erscheint mit seiner Partnerin Katelyn (Rebecca Hall) in dem piekfeinen Sternerestaurant, und so entwickelt sich ein vor allem für den Zuschauer unvorhergesehener Abend, denn mit jedem Gang eröffnen sich neue Abgründe.

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Es gibt derzeit einige gute Serien auf Netflix. „Better Call Saul“ und „Master of None“ zum Beispiel. Was ich damit sagen möchte, ist: Es gibt wirklich gute Serien auf Netflix. Sogar Filme. Währenddessen können Sie die Hose ausbehalten und Milch direkt aus der Tüte trinken. Sie können diesen Monat aber auch zwölf Euro dafür investieren, sich nachfolgende Filme mit den Nacho-Schmatzgeräuschen fremder Menschen untermalen zu lassen:

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