Es gibt derzeit einige gute Serien auf Netflix. „Better Call Saul“ und „Master of None“ zum Beispiel. Was ich damit sagen möchte, ist: Es gibt wirklich gute Serien auf Netflix. Sogar Filme. Währenddessen können Sie die Hose ausbehalten und Milch direkt aus der Tüte trinken. Sie können diesen Monat aber auch zwölf Euro dafür investieren, sich nachfolgende Filme mit den Nacho-Schmatzgeräuschen fremder Menschen untermalen zu lassen:

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Liebe Leser,
„Victoria (Virginie Efira) ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmant-egozentrisch […]“, droht der deutsche Pressetext zu Victoria – Männer und andere Missgeschicke. Dabei weiß der geneigte Ächter französischer Komödien, dass es erstens nach Isabelle Huppert (zuletzt in Verhoevens „Elle“) keinen weiteren Bedarf an französischen Frauen auf und abseits der Leinwand gibt …

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Liebe Leser,
8. Acht. Fast and the Furious 8. Lassen Sie das einen kurzen Moment sacken. Längst hat die Fast-and-the-Furious-Reihe alle Bewertungsmaßstäbe hinter sich gelassen. Dachten die ersten drei Teile noch, sie seien echte Kinofilme, ist inzwischen nicht mehr klar, ob und wann zwischen Meta-Proleten-Satire und Kunstinstallation oszilliert wird:

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