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Eröffnung: dis/order – Kunst und Aktivismus in Russland seit 2000

16. November 2017 · 19:00

Im Kontext des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution und der Präsidentschafts­wahlen in Russland 2018 schaut das Ludwig Forum für Internationale Kunst auf Situationen und Formen des Politischen in der zeitgenössischen Kunst Russlands. Im Gegensatz zu den 1990er Jahren ist in letzter Zeit der staatliche Druck auf eine sozial und politisch engagierte Kunst in Russland kontinuierlich gewachsen. Als Reaktion auf das repressive Regime entwickelten viele Künstlerinnen und Künstler der Post-Perestroika-Generation unterschiedliche Strategien des künstlerischen Widerstandes, von subtilen Äußerungen bis hin zum offenen Protest.
Die Bandbreite der künstlerischen Positionen, mit der sich die Ausstellung auseinandersetzt, reicht von kritischen Gesellschaftsanalysen über politische Aktionen, die in einer evidenten Nähe zum politischen Aktivismus oppositioneller Bewegungen stehen, bis hin zu gesellschaftspolitischen Utopien. Neben inzwischen in Europa bekannten Künstlerinnen, Künstlern und Gruppen werden in der Ausstellung zahlreiche Positionen vertreten sein, die erstmalig außerhalb von Russland präsentiert werden.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Ausstellungsdauer: 17.11.2017-18.02.2018

Veranstaltungskategorie:
Ludwig Forum
Jülicher Straße 97-109
52070 Aachen
Deutschland
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Telefon: 0241 1807104
www.ludwigforum.de