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Gruseln im Großformat – „Bloody Friday & Bloody Saturday“

Hunderte Herzen für den Hambacher Wald: Kohleausstieg gefordert

Westworld

Es ist ein kalter und regnerischer Novembertag. Während die anderen Kinder zum Sankt-Martins-Zug gehen, bleiben wir drin und basteln uns eine Thüringer. In der Küchenschürze: Eckhard Heck, Waltraud Nießen, Birgit Franchy. Text: Eckhard Heck | Fotos: Birgit Franchy

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Auch die Traumdeutung, wie sollte es anders sein, hat sich mit der Wurst beschäftigt. Die phallischen Implikationen liegen auf der Hand. Aber Obacht: „Für den Träumenden ist es wichtig festzustellen, ob er die Wurst im Traum mit seinen eigenen Sexualorganen in Verbindung bringt oder ob es sich um das Genital eines anderen handelt.“ Das empfiehlt sich ja auch als ganz genereller Ratschlag. Der allgemeinen Deutung nach sind Menschen, die im Traum eine Wurst essen, oberflächliche Materialisten und leicht zufriedenzustellen.

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Frankenberger, Burtscheider, Brander und Südviertel kommen auf den Teller – als Bratwurst. Dabei ist jede der frischen Wurstsorten aus garantiert regionalem Fleisch und mit jeweils einer anderen Gewürzkomposition abgerundet.

So weit die Idee von Philipp Wolters, Doktor der Technikkommunikation. Das Ganze noch garniert mit den neuen Errungenschaften der Technik – vorbestellt werden soll die Wurst auf der Website mywürstchen.de, tags darauf soll sie beim Metzgermeister der Wahl abgeholt werden. Indes: Durchgesetzt hat sich die in der Aachener Gründerszene hochgelobte Idee bislang nicht. Woran liegt’s? Am Geschmack jedenfalls nicht, beteuert Wolters, der die Rezeptideen aus Kanada mitgebracht hat, wohin seine Eltern ausgewandert sind.

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Kultur – Kunst, Theater, Musik

„Opa wurde 100jährig, stets trank er Degraa obergärig.“ Den alten Werbespruch kann in Aachen jeder herunterbeten. Er ist ja auch zu schön. Dennoch scheint angezeigt, die Geschichte dieser und anderer Allgemeinplätze zum Thema Biergenuss einmal historisch präzise zu verorten. Das dachte man sich auch im Neuen Stadtmuseum am Katschhof und schritt mutig zur Tat, denn lang und reich ist sie, die Aachener Geschichte vom Bier und vom Brauen, und das Unterfangen kein einfaches. Bei den hunderten von Ausstellungsstücken, vom Bierdeckel bis zum Zapfhahn und vom Flaschenetikett bis zum Barhocker, die für die Ausstellung „Bier & Wir“ zusammengetragen wurden, drängt sich zunächst die Frage auf, woher das alles stammt, was da im Oktober im Centre Charlemagne seinen Platz finden soll.
Wer noch nicht dort war, kann es noch schaffen: Die Ausstellung wurde bis zum 08. April 2018 verlängert.

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Der Filmkünstler Kahlil Joseph aus Los Angeles wird oft in einem Atemzug mit Stars wie Kendrick Lamar, Beyoncé und FKA twigs genannt. Bekannt wurde der 36-Jährige als Regisseur von Musikvideos. Seit einigen Jahren entdeckt er jedoch die Kunstszene für sich, wo er seine Ideen möglichst uneingeschränkt umsetzen kann. Nachdem seine Werke unter anderem im New Museum of Contemporary Art in New York und der Londoner Tate Modern zu sehen waren, findet nun seine erste Einzelausstellung in Europa im Bonnefantenmuseum statt. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die schwarze Gemeinschaft und ihre Kultur.

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Drei der fünf großen Ausstellungen, die im KuK 2018 zu sehen sein werden, haben einen direkten Bezug zu Europa oder zu europäischen Themen. Hochkarätig sind sie alle. Den Auftakt macht eine Amerikanerin. Jessica Lange, mehrfache Gewinnerin aller wichtigen Film-Awards, ist folgerichtig eher als Schauspielerin denn als Fotografin bekannt. Das KuK schickt sich nun an, das in der StädteRegion zu ändern, und versammelt 132 ihrer Arbeiten unter dem Titel „Unseen“. Vernissage 18. Februar.

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Film

Stephen Murphy, GB 2014, Spielfilm, 28 Min Vor genau 100 Jahren, am 31. Juni 1917, begann während des Ersten Weltkrieges die Schlacht im belgischen Ypern. Murphy fokussiert sich in seinem auf 35 Millimeter gedrehten Film exemplarisch auf das Schicksal zweier irischer Cousins und arbeitet in meisterhaft komponierten Tableaus vor allem die psychologische Komponente des Krieges …

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GB 2017 | Regie: Sally Potter | Darsteller: Kristin Scott Thomas, Timothy Spall, Patricia Clarkson | 71 Min. | ab 27.07.2017
Janet hat es geschafft: Sie wurde zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett des britischen Unterhauses gewählt. Eigentlich ein Grund zur Freude und Anlass für eine Party. Doch irgendwas stimmt nicht mit ihrem Mann Bill. Er sitzt apathisch auf seinem Sessel, die Jazzplatten auf Anschlag, und leert allein eine Flasche Wein, während Janet das Essen vorbereitet.

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D 2017 | Regie: Tristan Ferland Milewski | voraussichtlich ab 13.07.2017
In seiner Doku „Dream Boat“ zeigt Tristan Ferland Milewski einen ganz besonderen Mikrokosmos. Das titelgebende Traumschiff „Monarch“ bricht jeden Sommer zu einer einwöchigen Kreuzfahrt durchs Mittelmeer auf. So weit, so langweilig. Das Besondere hier ist, dass ausschließlich schwule Männer an Bord gehen, und zwar 3.000 Stück davon. Der Plan: Party!

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POR/F/BRA 2016 | Regie: João Pedro Rodrigues | Darsteller: Paul Hamy, Xelo Cagiao, João Pedro Rodrigues | 117 Min. | ab 13.07.2017
Ein Mann allein inmitten der majestätischen Landschaft im Norden von Portugal. Durch sein Fernglas beobachtet er die artenreiche Vogelwelt der Region, fernab von Zivilisation und Handyempfang. Das wird ihm zum Verhängnis, als sein Boot in Stromschnellen gerät und ihn zwei chinesische Pilgerinnen auflesen, die ihn für den heiligen Antonius halten.

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USA/HUN 2016 | Regie: Scott Hicks. Darsteller: Hermione Corfield, Addison Timlin, Jeremy Irvine, Lola Kirke, Joely Richardson, ab 13.07.2017
Heuer geht dem Jugend-Fantasy-Hype die Puste aus. Nach dem Aus von „Harry Potter“, „Twilight“ und „Panem“ füllt kein neues Franchise die Lücke, ambitionierte Reihen wie „Divergent“ wurden sogar verfrüht abgesetzt. Dieses Schicksal dürfte auch den schon 2014 abgedrehten „Fallen“ ereilen, die Verfilmung des Bestsellers von Lauren Kate.

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USA/J 2016 | Regie: Eleanor Coppola. Darsteller: Diane Lane, Alec Baldwin, Arnaud Viard, 93 Min., ab 13.07.2017
„Paris kann warten“ dürfte wohl als das späteste Spielfilmdebüt in die Filmgeschichte eingehen: Mit 81 Jahren drehte Eleanor Coppola ihren ersten Kinofilm. Bislang war die Frau von Regie-Legende Francis Ford Coppola vor allem als Dokumentarfilmerin tätig, oftmals drehte sie die Hintergrunddokumentationen zu den Filmen ihres Mannes. Am bekanntesten ist wohl ihre Aufzeichnung der entbehrungsreichen Dreharbeiten zu „Apocalypse Now“, treffend betitelt „Hearts of Darkness: A Filmmakerʼs Apocalypse“, die mit zwei Emmys ausgezeichnet wurde.

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USA/F 2016 | Regie: John Madden | Darsteller: Jessica Chastain, Mark Strong, Gugu Mbatha-Raw | 132 Min. | ab 06.07.2017
Für die meisten ihrer männlichen Kollegen ist Miss Sloane ein Enigma. Als Lobbyistin wickelt sie ihre Gegner um den Finger und ist der Konkurrenz immer einen Schritt voraus. Als Privatperson lässt sie sich jedoch ebenso wenig in die Karten schauen wie in ihrem Job. Umso mehr überrascht es die Kollegen ihrer Kanzlei, als sie einen lukrativen Auftrag der Waffenlobby ablehnt.

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Rino Stefano Tagliafierro, IT 2014, Animation
Gänzlich aus Gemälden des 19. Jahrhunderts erschaffen und animiert ist „Beauty“ eine magische Reise in Schönheit und Verfall, Jugend und Alter, Liebe, Lust, Hoffnung und Verzweiflung. Die ganz großen Momente und Gefühle des Lebens, verdichtet in zehn Minuten atemberaubender, wunderbarster Animation. Kurz: ein Meisterwerk.

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Wytse Koetse | NL 2015 | Dokumentation | 12:45 Minuten
Auf jeden Einwohner von Amsterdam kommt im Schnitt ein Fahrrad. Frans van der Meer führt in der niederländischen Metropole ein kleines Fahrradreparaturgeschäft mit 90-jähriger Tradition. Sein Laden ist nicht nur eine Institution im Viertel, sondern auch Anlaufstelle für Nachbarn, die mal auf einen Kaffee hereinschauen.

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An zehn Tagen verwandelt sich dieses Jahr die Freilichtbühne in ein großes Open-Air-Kino, das ist Rekord. Durch die im letzten Jahr neu eingeführte digitale Kinotechnik ist die Burg zusammen mit dem Partner Apollo-Kino in der Lage, auch aktuelle Filmstarts kurzfristig ins Programm zu nehmen. Im Juli werden zwei Werke gezeigt, die bei den diesjährigen Academy …

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