Der Reservist – Arbeiten im 21. Jahrhundert

Knopfgeschichten

Kurzfilm: Cafe Babel

Glörfelds Filme aus der zweiten Reihe – Todesstille

„Orhan ist der Häuptling“

Die letzte Schirmherrin

Westworld

Beim Wettbewerb „Fleisch-Star 2017“, ausgelobt vom Magazin Lebensmittel Praxis, konnte Rewe Stenten unter 400 Mitbewerbern einen der Plätze in der Top Drei belegen. Gepunktet wurde mit Regionalität und Kundenservice. Ein Grund für uns vorbeizuschauen. Was können Fleischtheken im Supermarkt überhaupt bieten und worauf sollte man als Verbraucher achten? Und wo kommt hier die Wurst her?

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Das schottische Haggis und ähnliche Speisen, die bereits in der Antike bekannt waren, gelten gemeinhin als Vorläufer der Wurst, wie wir sie kennen. Um Fleisch und insbesondere Innereien länger haltbar zu machen, wurden diese zerkleinert, in Tierdärme gefüllt und anschließend gekocht. Später kamen das Räuchern und das Einkochen als Verfahren der Konservierung hinzu. Es war naheliegend, alles, was bei einer Schlachtung so anfiel, in den Darm zu hauen. Ursprünglich war das gar nichts Verwerfliches und heute liegt die Wurst damit wieder voll im Trend, denn der moderne Begriff „Nose to Tail“ (Verwertung möglichst aller Teile des Tieres) greift das auf, was die Menschen früher aus der Not heraus praktizierten, und propagiert es als zeitgemäße Verwertung. Wenn man schon ein Tier tötet, um es zu essen, dann sollte man sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur die Filetstücke herausschneiden.

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Erst einige Jahrzehnte ist es her, dass Badezimmer noch nicht zur Standartausstattung in Häusern gehörten. Wannenbäder in Badeanstalten dienten den Menschen als Ort zur Körperreinigung und Entspannung. Auch die schönste Schwimmhalle Aachens mit ihrer Jugendstilarchitektur, bot solche Wannenbäder an. Kurios: Nicht nur für Menschen – nein, in eigenen Zimmern konnten auch Hunde ein Bad nehmen! Hier gibt es eine Bildergalerie. Am Wochenende stehen wieder Führungen an.

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Kultur – Kunst, Theater, Musik

Häuser sind etwas Besonderes, weil sie viele Leben verkörpern. Sie beherbergen kleine und große Geschichten, Freude, Glück und all die Schattenseiten des Daseins. Sie sind für etliche Geistesblitze verantwortlich, die Anzahl der Romane, in denen sie mehr oder weniger die Hauptrolle spielen, ist kaum zu überschauen. Die Grindelhochhäuser, zwischen 1946 und 1956 im Hamburger Grindelviertel erbaut, bescherten dem norwegischen Autor und Wahlhamburger Ingvar Ambjørnsen einen ebenso genialen wie lukrativen Einfall. In diesen Häusern, besser gesagt beim Anblick dieser Häuser, wurde Elling geboren.

Die Premiere ist am 26. Januar 2018.

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Die 1990er Jahre, also die Zeit nach dem Zerfall der Sowjetunion, waren vielleicht die freiesten Jahre für die russische Kunst- und Kulturszene in der jüngeren Vergangenheit. Mitten hinein in eine katastrophale Wirtschaftskrise, auf die Inflation, Korruption, Arbeitslosigkeit und die Verarmung der Bevölkerung folgten, preschten die Vertreter des Moskauer Aktionismus mit neuen, schockierenden Ideen und ohne Angst vor Zensur und Bestrafung durch einen zunehmend handlungsunfähigen Staatsapparat. Ihnen folgt heute bereits die nächste Generation junger Künstler. Und die hat es ungleich schwerer, in Putins „gelenkter Demokratie“.

Im Ludwig Forum für Internationale Kunst, noch bis 18.02.2018.

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Bisher eher sporadisch Gast der Vernissagen bei Freitag 18.30, war mir entgangen, dass die Galerie über einen Roster an Künstlern verfügt, den sie jeweils zum Jahresende in einer Gemeinschaftsausstellung vorstellt. Die Show nennt sich PREVIEW und wird von einem Katalog begleitet. Repräsentiert sind die Stammkünstler, der Roster eben, mit dem Robert Mertens seit Jahren zusammenarbeitet, und so ist PREVIEW nicht nur eine Vorschau auf die kommenden Einzelausstellungen des Jahres 2018, sondern auch eine Verdichtung zurückliegender Zusammenarbeit.

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Film

USA 2016 | Regie: Stephen Gaghan | Darsteller: Matthew McConaughey, Edgar Ramirez, Bryce Dallas Howard, Toby Kebbell, Rachael Taylor, Bruce Greenwood | ab 13.04.2017
Der versoffene Fantast Kenny Wells (Matthew McConaughey) träumt als Prospektor vom fetten Geld, ist aber fast bankrott. Ohne seine liebende Frau Kay (Bryce Dallas Howard) würde wohl gar nichts mehr gehen. Doch im Jahr 1988 gelingt Wells ein echter Coup, als er mit dem Geologen und Abenteurer Michael Acosta (Édgar Ramirez) eine Goldader im indonesischen Regenwald entdeckt.

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D 2017 | Regie: Jakob Lass | Darsteller: Ella Rumpf, Maria-Victoria Dragus, Enno Trebs, Orce Feldschau, Benjamin Lutzke, Franz Rogowski, Lana Cooper | ab 06.04.2017
Schon die reißerische Kung-Fu-Titelschrift macht klar, dass „Tiger Girl“ kein alltäglicher Film ist. Am Werk ist Regisseur Jakob Lass, dessen Indie-Erfolg mit „Love Steaks“ knapp drei Jahre zurückliegt. Inzwischen kommt das Taschengeld fürs Drehen von offizieller Seite, nämlich von der ehrwürdigen Constantin Film. Glattgebügelt ist der Berlinale-Liebling trotzdem nicht.

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F/GB 2016 | Regie: Ben Wheatley | Darsteller: Sam Riley, Michael Smiley, Armie Hammer | 90 Min. | ab 06.04.2017
Ben Wheatley, der irrwitzige König des abseitigen Britfilms. Der letzte Schatten einer einstmals so vielversprechenden Kinolandschaft, der sich mit Mut zur Sperrigkeit Schubladen widersetzt, seine Filme angenehm hinrotzt, dabei Kinogeschichte inhaliert und auf Konventionen pfeift.

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USA 2017 | Regie: Mark Pellington | Darsteller: Shirley MacLaine, Amanda Seyfried, Philip Baker Hall | 108 Min. | ab 13.04.2017
Oh, Shirley. Nicht wenige haben sich in dich verliebt. Billy Wilder etwa, der dich immer wieder besetzte, als „Mädchen Irma la Douce“ oder in dem Meisterwerk „Das Appartement“ an der Seite von Jack Lemmon, der dir deinen Oscar einbrachte – im Komödienfach eine Rarität.

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