Endspiel um den Würselener Wall

Raststätte: The Next Generation

Shriekback – In an Ocean of the Senses

Vom Hölzchen aufs Stöckchen

Wie die Gärten nach Aachen kamen

Impressionen vom Kimiko-Festival 2017

Raymond Pettibon (bürgerlich Raymond Ginn, * 16. Juni 1957 in Tucson, Arizona) dürfte einigen durch seine Plattencover für Bands wie Sonic Youth und Black Flag bekannt sein. Zugang zur kalifornischen Punkszene hatte er über seinen Bruder Greg Ginn und dessen 1978 gegründetes Label SST Records. Zahlreiche von Pettibons Zeichnungen landeten in der Folge auf Plattencovern, auf Flyern und auf Plakaten. Massenhaft kopiert (im tatsächlichen wie im übertragenen Sinne) wurde so manches seiner Motive zur identitätsstiftenden Stilikone US-amerikanischer Punkästhetik.

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Der Fahrradkurier 2.0: Warentransporte mit Logistikkonzepten und Elektromobilität
Kurierdienste per Fahrrad können auf eine Tradition zurückblicken. Um 1900 gehörten sie zum normalen Stadtbild, noch bevor Autos große Popularität erlangten. Heute erleben sie eine Renaissance. Wir sprachen mit Jörg Albrecht von CLAC über die neuen Ansätze seines Lieferdienstes und die Anforderungen der Zeit.

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Die alten Hasen des Kulturfestival X

Für eine Band, die seit 1989 besteht, ist es sicherlich keine Ausnahme bei einer Konzertreihe oder einem Festival mehrfach gebucht zu werden. Auch im Fall des Kulturfestival X war es nicht die dümmste Entscheidung, die oberbayrische Independent-Combo zum wiederholten Mal einzuladen – wenn man die zweifache, nachdrückliche Zugaben-Forderung des Publikums entsprechend deutet …

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Es ist durchaus legitim, wenn seitens der Freunde des Ludwig Forum und des Museumsdirektors Dr. Andreas Beitin mit Stolz darauf hingewiesen wird, dass Franz Erhard Walther (* 22. Juli 1939 in Fulda) der Aachener Kunstpreis bereits 2016 verliehen wurde, also bevor er den Goldenen Löwen bei der diesjährigen Biennale in Venedig erhielt. Das darf man dann auch ruhig zwei- oder dreimal betonen, beweist es doch, dass die Entscheidung der Jury im Nachhinein, sozusagen in höchster Instanz, noch einmal bestätigt wurde.
„Handlung denken“ ist noch bis zum 29.10.2017 im Ludwig Forum zu sehen.

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Das Verhältnis von DJs zum Publikum kann man durchaus als zuweilen gestört betrachten, wobei die merkwürdigen Musikwünsche mancher Nervbratzen hier durchaus eine Rolle spielen könnten. Anders bei dieser Veranstaltung der Aachener Sunnyboys Lazy, Manni und Carsten, die zum ersten Mal in der „Happy Family“ auf der Trierer Straße stattfand:

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Oft werden unbedeutende Orte zu Schauplätzen großer Ereignisse, die das Zeug haben, in die Annalen der Geschichte einzugehen. Ein Parkplatz in Würselen zum Beispiel. 40 Teilnehmerteams haben sich am letzten Märzwochenende eingefunden, um ihr Können bei der Wurstfangmeisterschaft zu demonstrieren, das in gleichem Maße Geschick und Disziplin von Herrchen und Hund erfordert.

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Ich glaube, irgendwann in den späten 90ern habe ich diese drei Buchstaben das erste Mal auf einem Flyer gesehen: P.G.L. Alen Micuglian hatte den Namen („Punks gegen Langeweile“) ganz szenegerecht geklaut und angefangen, unter diesem Label Konzerte und Events zu veranstalten.

An diesem feuchtkalten Samstagabend im Februar sind es direkt drei Bands, die er auf die kleine Bühne des Musikbunkers Aachen holt.

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Frankenberger Viertel. Wir treffen Samuel Dickmeis, aka MÄNNI, No.-1-Produzent (u. a. Antilopen Gang) aus Aachen, anlässlich seines Album-Releases zum Interview über das Leben als Rockmusiker und Familienvater.

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Liebe Leser,
8. Acht. Fast and the Furious 8. Lassen Sie das einen kurzen Moment sacken. Längst hat die Fast-and-the-Furious-Reihe alle Bewertungsmaßstäbe hinter sich gelassen. Dachten die ersten drei Teile noch, sie seien echte Kinofilme, ist inzwischen nicht mehr klar, ob und wann zwischen Meta-Proleten-Satire und Kunstinstallation oszilliert wird:

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Das „Festival des Deutschen Psychotronischen Films“ wurde 1999 in Bochum gegründet und findet dieses Jahr bereits zum 19. Mal statt (05.-09.04.2017). Ziel der Macher ist es, eine neue Perspektive auf die mancherorts immer noch übel beleumundete deutsche Kinogeschichte zu ermöglichen: Dazu werden aus allen denkbaren Dekaden sowohl außergewöhnliche, meist vergessene „Ausreißer“ des Filmbetriebs ausgegraben als auch exemplarische Beispiele des deutschen Genre-Kinos wiederaufgeführt.

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Chintis Lundgren, Estland 2015, Animation, 11:07 Minuten
Hermann H. Rott, Metal hörende und Schach spielende Punk-Ratte bekommt nach einer durchzechten Nacht Besuch von einer aristokratischen, Klavier spielenden Katze. Spontan zieht sie bei ihm ein und krempelt Lifestyle und Wohnung komplett auf links. Kann diese Liaison gutgehen?

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Douwe Dijkstra, NL 2012, Experimentell
Wie konsumieren Blinde einen Film? Was sehen Gehörlose? Wie nehmen wir Film generell war – unter unterschiedlichsten Voraussetzungen? Eine experimentelle und unterhaltsame Collage über Inszenierung und Rezeption von Film.

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Aus dieser Schublade kommt er nicht mehr raus: Thomas Adès mag den Olymp der zeitgenössischen Musik schon zigfach erklommen haben (hat er), er mag Wunderkind gewesen sein, wie er will (ist er; die Oper, um die es hier geht, hat er mit gerade mal 24 geschrieben), sein Leben lang wird es aber Thomas Adès’ Markenzeichen bleiben, den ersten Blowjob der Operngeschichte vertont zu haben.

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Das Erstaunliche an Anne Franks Tagebüchern ist, dass sie trotz aller Schrecknisse unglaublich leichtfüßig, humorig und einfühlsam geschrieben sind.
Ähnlich verhält es sich auch mit den Kakophonien zeitgenössischer Musik. Die vermeintliche Zumutung, aus den Wohlfühlzonen vertrauter Harmoniewelten vertrieben zu werden, wird durch einen beträchtlichen Zugewinn an Freiheit, Abenteuer und musikalischen Erlebnisräumen mehr als ausgeglichen – oder wie es Arnold Schönberg sagte: „Ich fühle Luft von anderen Planeten.“

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