Ein Riese in der Krise – Schmuckstück Bushof

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L’incoronazione di Poppea

Dreimal rote Lippen, hellblonde Locken und strahlend weiße Plisseekleidchen – eine der bekanntesten Hollywood-Ikonen des 20. Jahrhunderts steht heute direkt in dreifacher Ausführung in der Grube des Ludwigforums. Sie ist schön, begehrt, von den Massen bewundert – und gleichzeitig ausgebeutet, obsessiv und laut Ehemann Arthur Miller „das traurigste Mädchen der Welt“. Im letzten Jahr wäre Marilyn Monroe 90 Jahre alt geworden. Ihre Filme, Fotoshootings und Lieder bleiben unvergessen, ebenso wie die mysteriösen Umstände ihres Todes.
„Marilyn Ikone. Szenen, Geheimnisse und Showdown eines Mythos“ ist noch bis zum 17. Dezember im Ludwigforum zu sehen.

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Ein windiger Herbsttag an der niederländischen Küste. Drei kleine Kinder ziehen mit Martinslaternen durch die Straße, um Süßigkeiten zu erbetteln. Und dann ist da noch die Frittenbude am Strand …

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Breaking News: Bestes Ergebnis seit Jahren bei der Qualitätsprüfung der Aachener #Weihnachtsleberwurst und Öcher Puttes. 11 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze Der Öcher Puttes hatte es ein bisschen schwerer: 6 x Gold, 7 x Silber, 1 x Bronze Keine Disqualifizierung in diesem Jahr! Fotos: Birgit Franchy

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Wenn Bauwerke oder Denkmale am ursprünglichen Standort abgebaut und woanders wieder aufgebaut werden, nennt der Fachmann das translozieren. Es gibt in Aachen eine Reihe von Beispielen. Eines davon ist der Seepferdchenbrunnen. Seine Schale mit einem Durchmesser von mehr als drei Metern und einer kleinen Horde wasserspeiender Seepferdchen in der Mitte schmückte seit 1953 die Rotunde des nach schweren, kriegsbedingten Schäden wieder neu aufgebauten Elisenbrunnens. Leider erwies sich das Material der Brunnenschale als nicht besonders resistent gegen das mineralisierte Thermalwasser aus der 180 Meter entfernten Kaiserquelle. Deshalb wurde der Seepferdchenbrunnen 1971 gegen die zwei Becken aus afrikanischem Granit ausgetauscht, die man heute dort vorfindet. Die Seepferdchen speien seitdem in Burtscheid an der Kapellenstraße, wo sie leider vergleichsweise wenig zur Geltung kommen.

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Buenos Aires 1960. Zwei Männer treffen sich in einem Café zum Kaffee. Man erfährt zunächst nichts über den Grund ihres konspirativen Treffens, denn anscheinend leben beide inkognito. Ganz am Ende wird das Rätsel über ihre wahre Identität gelüftet. Raffiniertes psychologisches Kammerspiel nach einer wahren Begebenheit.

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Man kann es sich kaum vorstellen, aber in der Satzung der Alemannia war tatsächlich festgehalten, wann der Spielernachwuchs bei Spielen den Hitlergruss zu zeigen hatte. Dies und viel mehr deckt die aktuelle Ausstellung Alemannia 1933-1945 im Internationales Zeitungsmuseum der Stadt Aachen auf.
Die Ausstellung ist räumlich nicht besonders groß angelegt, inhaltlich aber um so umfangreicher. Wahrscheinlich lohnt sich der Besuch einer Öffentlichen Führung, um einen Überblick zu bekommen.

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Wenn Film-Nerds über Schmuckstücke reden, meint diese Spezies meist irgendeine superlimitierte Special Edition, für die ein Heidengeld ausgegeben wurde. Eher wären freilich originale Movie-Props, die zuweilen für noch mehr Heidengeld versteigert werden, als Schmuckstücke zu bezeichnen. Viele davon existieren aber gar nicht mehr, wie es auf die drei folgenden Beispiele von unter besonderen Umständen entstandenen Monster-Designs wohl leider zutrifft.

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Alea iacta est. Der Satz geht auf Caesar zurück, der 49 v. Chr. mit seiner Armee am Rubikon stand und im Begriff war, diesen zu überqueren. Als er sich schließlich entschied, gen Rom zu marschieren, wollte er mit dem Ausspruch zum Ausdruck bringen, dass dieser Schritt unwiderruflich sei und unabsehbare Folgen haben werde. Das passte zum Altstadtquartier Büchel, wo die Würfel bezüglich der Umgestaltung bereits gefallen waren. Inzwischen stellt sich die Lage aber wieder ganz anders dar …

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Niedliche Donuts, pinke Flamingos, glitzernde Einhörner – oder doch ein deftiges Mettbrötchen? Die junge Aachenerin Kamilla Kleinschmidt designt in liebevoller Handarbeit Miniaturen aus Fimo für Ketten, als Ohrring, Anstecker oder auch für den Schlüsselbund. Jedes Schmuckstück ist einzigartig und auch für individuelle Sonderanfertigungen ist die studierte Handwerksdesignerin stets offen. Nachdem sie es mit ihrer Geschäftsidee …

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Gesundheitsschuhe, grauer Stoffrock, Trenchcoat, weißer Stoffhut und schwarze Handtasche – so weit eine gewöhnliche Seniorin. Ein Accessoire im Bild jedoch irritiert: Es ist ein schwarz-gelber Alemannia-Schal, eigentlich nur ein Detail und dennoch bildbestimmend, raumfüllend. Auf dem Foto zu sehen ist eine langjährige Anhängerin des Vereins, die schon zusammen mit ihrem Vater auf den Tivoli ging.
Zu sehen ist das Porträt in der Serie FußballFanFotos noch bis zum 5. November 2017 in Monschau im KuK.

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Schätzungen darüber, wie viele Juden im Dritten Reich im Untergrund versteckt wurden und überlebten, gehen weit auseinander. Für Berlin geht man von 7.000 Untergetauchten aus, von denen 1.700 überlebten. Deutschlandweit sollen es rund 15.000 Menschen gewesen sein, die versuchten, sich zu verstecken. Von den Helfern wurden 3.000 bekannt, es müssen jedoch weitaus mehr gewesen sein. Die meisten waren 40 bis 50 Jahre alt, zwei Drittel davon Frauen.

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Nova Scotia, Kanada in den 1930ern: Maud Dowley ist eine selbstbewusste junge Frau, kreativ, begabt und mit einem verspielten Blick auf die Welt um sie herum. Doch ihre Behinderung machte sie bisher abhängig von Anderen. Als Kind erkrankte sie an rheumatischer Arthritis. Seitdem humpelt sie und erträgt stolz die Demütigungen und Bevormundungen ihrer Mitmenschen. Das soll sich ändern, als sie in einem Laden die Anzeige für einen Job als Haushälterin entdeckt. Maudie ist fest entschlossen, auf eigenen Beinen zu stehen und schleppt sich bis zum Haus von Everett Lewis.

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Im Februar 1943 werden alle als Zwangsarbeiter verbliebenen Juden in Berlin verhaftet. Das Regime erklärte die Stadt als „judenrein“. Doch unerkannt gelingt es rund 7.000 Juden unterzutauchen. 1.700 von ihnen werden Verfolgung und Krieg überleben. „Die Unsichtbaren“ porträtiert das Schicksal vier junger Berliner als Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm.
Ab 26.10.2017 im Kino

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Falafel trifft auf Kartoffel. Keine Verschmelzung der Aromen, kein harmonisches Miteinander; Karambolage wäre treffender, denn es mangelt nicht an Scherben.
Die geflüchteten Jugendlichen Youssef Abojobbah, Abdullah Alhamad, Mustafa Alzuabidi, Mohammed Baker, Ahmad Ghorbani, Zanyar Hannan, und die Schauspieler Katharina Waldau, Ramon Linde und Karl Walter Sprungala bestechen durch ihr differenziertes und natürliches Spiel, man fühlt sich wie ein Voyeur, durch den schmalen Spalt der nicht ganz zugezogenen Vorhänge in ein fremdes Wohnzimmer lugend.
Zu sehen ist das Stück am 04. und 19.11. im Mörgens Theater.

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