Der Reservist – Arbeiten im 21. Jahrhundert

Knopfgeschichten

Kurzfilm: Cafe Babel

Glörfelds Filme aus der zweiten Reihe – Todesstille

„Orhan ist der Häuptling“

Die letzte Schirmherrin

Westworld

Gisela Läufer arbeitet seit 40 Jahren bei Laborbedarf Mohr in der Kármánstraße. Früher gab es noch eine Laborglasbläserei auf der ersten Etage des Wohnhauses in unmittelbarer RWTH-Nähe. Später wurden auch Neonröhren für Werbung geblasen.

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[Advertorial] Im Zuge des Gratis Comic Tages am 12. Mai 2018, der in Aachen von Bäng Bäng veranstaltet wird, verlosen wir jeweils ein Paket für Kinder und für Erwachsene, gefüllt mit allerlei Comics, Merchandise und mehr! Über 250 Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz veranstalten an diesem Samstag den GRATIS COMIC TAG, an dem …

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Aus der Gastronomie gibt es derzeit einiges zu berichten. Beispielsweise hat das Alte Zollhaus (Friedlandstraße 22, direkt unterhalb der Burtscheider Brücke) nach einer kurzen Zwangspause wieder geöffnet. Ehrlich gesagt hat mich zwar in den vergangenen 20 Jahren wenig dort hingezogen, aber ich werde demnächst mal nachsehen gehen, ob trotz angekündigter Modernisierungsmaßnahmen die alte Gemütlichkeit erhalten blieb.

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Kultur – Kunst, Theater, Musik

Ich bin immer dahin 1geladen, wo ich nicht hinwill, und da, wo ich hinwill, bin ich nicht 1geladen. Schon wenn am Telefon 1 alte, greise Freundin stammelt: „Du weißt ja, ich hab bald Geburtstag!“, ist mir klar, wie der Hase läuft. (Natürlich gehe ich 1 Woche nicht an den Hörer, aber irgendwann lässt es sich nicht mehr 4meiden.)

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Die aktuelle Wechselausstellung im Kunsthaus widmet sich den Arbeiten von Sabrina Fritsch, Anna Vogel und Matthias Wollgast. Die Kuratoren legen es darauf an, dass man (mindestens) zweimal hinschaut, um die Täuschung und damit die Gemeinsamkeit der formal sehr unterschiedlichen Arbeiten zu entdecken.

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Ich habe ja ab und an schon mal Angst vor Zwangsgedanken. So einmal die Woche mindestens. Wenn gewisse Sätze oder Melodien mir auf einmal nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen, steigt in mir die Angst, in Kürze durchzudrehen. Ich kriege Panik vor einer Endlosschleife und fange an, mein Gesicht im Spiegel zu betrachten mit der Frage auf den trockenen Lippen: Schaue ich schon zu lang?

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Film

Start: 19.04.
Die amerikanische Filmemacherin Greta Gerwig hat ein Faible für Außenseiter. Das bewies schon ihr Drehbuch zum Indie-Hit „Frances Ha“. Ihre erste Regiearbeit „Lady Bird“ ist eine persönliche Geschichte vom Erwachsenwerden. Christine (Saoirse Ronan) weiß nicht so recht, wo sie hingehört. Nur nicht ins provinzielle Sacramento. Die Wunsch-Uni liegt weit weg, aber ebenso fern liegt der Traum danach. Ihre Mutter (Laurie Metcalf) ist nicht gerade eine große Hilfe, hat sie doch immer etwas auszusetzen an der Teenagerin. Christine will sich nicht anpassen, gibt sich selbst den Namen Lady Bird und bricht mit ihrer besten Freundin Julie. Aber ist dies wirklich der Weg zu sich selbst?

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Start: 19.04.
Als Reaktion auf den 2013 verübten Bombenanschlag auf den Boston-Marathon beschwor der Slogan „Boston Strong“ den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft, die sich „den Terroristen“ nicht beugen wollte. Zu einer unfreiwilligen Symbolfigur der patriotischen Stimmung avancierte der 28-jährige Jeff Bauman, dessen Unterschenkel als Folge der Explosionen oberhalb der Knie amputiert wurden und der im Krankenhaus einen der Täter beschreiben konnte. Nach Peter Bergs Thriller „Boston“ über die Arbeit der Einsatzkräfte inszenierte David Gordon Green mit dem Charakterdrama „Stronger“ das besonnene Gegenstück dazu.

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19.04.
Die erste Berliner Pressevorführung zu „Ghost Stories“ wurde nach einer Viertelstunde abgebrochen, weil auf dem Kinodach ein Feuer entstanden war. Ein gutes Omen für einen Horrorfilm? Einerseits ja, denn der mit klassischen Gruselmotiven spielende Episodenfilm erzeugt durchaus Gänsehaut und punktet mit seinem tiefschwarzen Humor, andererseits nein, denn allen Twists zum Trotz bedient die Adaption des gleichnamigen britischen Theaterstücks letztlich doch nur altbekannte Erzählmuster.

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In einer Stadt, in der es seit sechzig Jahren weder Sonne noch Regen gibt, kontrolliert ein skrupelloser Tycoon die einzige Wasserquelle für alle.
Eines Tages erhält er von einem mysteriösen Wanderprediger ein Wettangebot …

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Liebe Leser, können Sie sich noch an eine Zeit erinnern, in der man einen Blockbuster im Kino sehen wollte, einfach um unterhalten zu werden? Für Kinofilme gab es noch keine Teaser für Teaser-Trailer oder Expanded Trailer, die im Vorfeld von YouTubern überanalysiert wurden. Auch versuchten noch keine elaborierten Leitartikel, den Kinogänger in moralische Geiselhaft zu nehmen: Der Kauf eines Kinotickets bedeutete ausschließlich, dass man einen Film sehen wollte

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Start: 12.04.
Seit seinem Kinodebüt „Antikörper“ dreht Regisseur Christian Alvart („Pandorum“, „Banklady“) regelmäßig Genrekino. Sein neuer Film „Steig. Nicht. Aus!“ adaptiert den spanischen Thriller „Anrufer unbekannt“ von 2015 und überzeugt als geradliniger Erpressungsthriller, der beinah ausschließlich im Auto des von Wotan Wilke Möhring gespielten Bauunternehmers Karl Brendt spielt. Ein Anrufer fordert knapp eine halbe Million Euro.

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Im Oktober 1987 rief eine ältere Dame bei der BBC an, um einen schweren Sturm anzukündigen. Der bekannte Wettermoderator Michael Fish verneinte vor der Fernsehnation jedoch eine Gefahr. Er sollte sich irren. Jahre später rief der Sohn der Dame bei der BBC an, um den Sachverhalt aufzuklären. Amüsante und sehr kurze Doku-Animation.

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Mein erster Gedanke bei einer Kolumne zum Thema Wetter waren ja die schönsten Gewitter in Horrorfilmen, aber da gibt es viel zu viele und irgendwie sind die auch alle schön. Glücklicherweise fiel mir dann aber gleich auch noch ein anderer schöner Film ein, der das Wetterphänomen sogar im deutschen Titel trägt: „Das jüngste Gewitter“ (Roy Andersson, 2007) ist der Mittelteil der Trilogie des schwedischen Regisseurs zum Thema „Leben“ und, obwohl alle drei Teile grandios sind, mein Favorit. Das Stilmittel, seine mit oft alltäglichen, aber nicht selten absurden Problemen kämpfenden Protagonisten in aufwendig durchkomponierten Tableaus mit langen Kamera-Einstellungen zu positionieren, ist Andersson hier mit besonderer Finesse gelungen. Außerdem gibt es gleich mehrere wundervolle Traumsequenzen – am besten aber demnächst bei schlechtem Wetter gleich die ganze Trilogie schauen

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Start: 05.04.
Den mittleren Angestellten und ewigen Punching Bag des Schicksals Harold verschlägt es mit seinen Chefs, der biestigen Elaine und dem schmierigen Richard nach Mexiko. Dort soll ein großer Deal über die Bühne laufen, von dem Harold nur wenig ahnt. Doch je mehr er die Machenschaften hinter den Kulissen des Pharmakonzerns durchschaut, desto weniger hat er zu verlieren. Was der kleine Drogendealer Miles und die ahnungslose Sunny damit zu tun haben, warum der Kartellboss „Black Panther“ hinter Harold her ist und was die amerikanische Drogenbehörde zu all dem sagt, das bleibt bis zum Schluss spannend.

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Start: 05.04.
Ein Café in Paris. Eine flüchtige Begegnung. Georg (Franz Rogowski) bekommt den Auftrag, einen Brief abzuliefern. Seine Belohnung: ein Platz im Auto nach Marseille. Er muss die Stadt verlassen. Überall wimmelt es von Polizei. Die Faschisten haben die Metropole eingenommen. Die Hafenstadt ist sein letzter Ausweg. Doch der Empfänger des Briefes ist tot. Bei dem Schriftsteller findet er einen Brief des mexikanischen Konsulats, das ihm einen Pass und eine Passage nach Amerika verspricht.

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