Die letzte Schirmherrin

Der MOVIE-Guide zu den neuesten Wetter-Services

Und jetzt: Das Wetter

Make your Transition

Gruseln im Großformat – „Bloody Friday & Bloody Saturday“

Hunderte Herzen für den Hambacher Wald: Kohleausstieg gefordert

Westworld

Sommer 1947: Vor rund zwei Jahren endete der Zweite Weltkrieg, Aachen befand sich in mühevollem Aufbau und die Bevölkerung hungerte, als engagierte Bürger beschlossen, zwischen dem Bunker Eupener Straße und den Bahngleisen eine Kleingartenanlage zu errichten. Das Gelände war denkbar unwegsam und wies einen großen Höhenunterschied auf. Heute erzählt man sich, dass unter dem höheren Teil ein umgestürzter Eisenbahnwaggon liege, mindestens aber der Schutt aus Burtscheid aufgehäuft sei. Der untere Teil der Anlage war Sumpfgebiet – überflutet vom kleinen Bodenhofbach. So bot auch dieses Stück Land nicht gerade optimale Voraussetzungen. Nichtsdestotrotz wollten 58 Pächter das Gelände urbar machen, um Gemüse zu ziehen und Kleintiere zu halten. Letzteres war ursprünglich in Kleingartenanlagen nicht vorgesehen und ist auch heute wieder verboten. Im Jahr 1947 galten aber andere Regeln.

59

Historisch lässt sich die Entstehung der Gartenanlage Eupener Straße 1947 leicht einordnen, denn es existierten bereits Vorbilder in Aachen. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte es eine wahre Kleingartenschwemme gegeben, mindestens 17 der zwischen 1919 und 1931 entstandenen Anlagen gibt es heute noch auf dem Stadtgebiet. Damals wurden die Brachgelände bewusst an Familien und Frauen der im Krieg dienenden Männer vergeben, denn man wollte ein Aushungern des Volkes verhindern. Die preußische Eisenbahnverwaltung stellte ab 1914 7.000 Morgen bisher landwirtschaftlich und gärtnerisch nicht genutzte Eisenbahnländereien zur Gewinnung von Lebensmitteln zur Verfügung, dies erklärt auch die zahlreichen Gartenanlagen, die man durch das Zugfenster in ganz Deutschland sehen kann.

73

Er ist noch da. Zumindest die Erdaufschüttung, die einmal die legendäre Tribüne des Würselener Walls befestigte, und eine einsame Treppe nach oben. Und er ist zwischen die Fronten geraten, denn mindestens drei Gruppen wollen ihn für sich beanspruchen. Für die Anwohner des hochpreisigen Wohngebietes „Alter Tivoli“ bietet er einen Lärmschutz zu Stadion und Autobahn, für die Stadt soll er weiteren lukrativen Baugrund hergeben und die Gruppe „Kulturgut Tivoli erhalten“, die von Aktivisten der Karlsbande Ultras gegründet wurde, setzt sich für den Erhalt von Wall und Treppe ein und möchte diese unter Denkmalschutz stellen lassen. Was ist da los?

74

Kultur – Kunst, Theater, Musik

Die Redewendung „Das ist doch Schnee von gestern“ steht für Dinge oder Ereignisse, die aus einem bestimmten Grund – meist aufgrund zeitlichen Fortschritts – überholt oder uninteressant geworden sind. Die Empfindung, dass etwas Schnee von gestern ist, kann durch eine Weiterentwicklung oder den vollständigen Ersatz durch etwas Neues entstehen. Interessanterweise scheint sich die Zeitspanne, innerhalb deren etwas veraltet, immer mehr zu verkürzen. Technische Neuerungen bewirken seit jeher einschneidende Veränderungen, die sich auch im Alltag wiederfinden. Die mobile und digitale Kommunikation verstärkt dieses Gefühl noch einmal besonders augenfällig, auch durch immer kürzere Innovationszyklen.

60

Aufgrund des großen Interesses wurde die Ausstellung bis zum 10. Dezember 2017 verlängert!

114

Dreimal rote Lippen, hellblonde Locken und strahlend weiße Plisseekleidchen – eine der bekanntesten Hollywood-Ikonen des 20. Jahrhunderts steht heute direkt in dreifacher Ausführung in der Grube des Ludwigforums. Sie ist schön, begehrt, von den Massen bewundert – und gleichzeitig ausgebeutet, obsessiv und laut Ehemann Arthur Miller „das traurigste Mädchen der Welt“. Im letzten Jahr wäre Marilyn Monroe 90 Jahre alt geworden. Ihre Filme, Fotoshootings und Lieder bleiben unvergessen, ebenso wie die mysteriösen Umstände ihres Todes.
„Marilyn Ikone. Szenen, Geheimnisse und Showdown eines Mythos“ ist noch bis zum 2. Februar im Ludwigforum zu sehen.

137

Film

MENU

Back