Roadkill – Aufzeichnungen eines Untrainierten

Eine Art Haus

Hinter den Toren

Waterloo – Finally facing my Waterloo

Eine fotografische Reise durch die Sperrzone Tschernobyl

„Und plötzlich ist deine Küche in 60 Ländern zu sehen“

Die alten Hasen des Kulturfestival X

Für eine Band, die seit 1989 besteht, ist es sicherlich keine Ausnahme bei einer Konzertreihe oder einem Festival mehrfach gebucht zu werden. Auch im Fall des Kulturfestival X war es nicht die dümmste Entscheidung, die oberbayrische Independent-Combo zum wiederholten Mal einzuladen – wenn man die zweifache, nachdrückliche Zugaben-Forderung des Publikums entsprechend deutet …

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Es ist durchaus legitim, wenn seitens der Freunde des Ludwig Forum und des Museumsdirektors Dr. Andreas Beitin mit Stolz darauf hingewiesen wird, dass Franz Erhard Walther (* 22. Juli 1939 in Fulda) der Aachener Kunstpreis bereits 2016 verliehen wurde, also bevor er den Goldenen Löwen bei der diesjährigen Biennale in Venedig erhielt. Das darf man dann auch ruhig zwei- oder dreimal betonen, beweist es doch, dass die Entscheidung der Jury im Nachhinein, sozusagen in höchster Instanz, noch einmal bestätigt wurde.
„Handlung denken“ ist noch bis zum 29.10.2017 im Ludwig Forum zu sehen.

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So war der Doppelpack-Abend des Kulturfestival X

Gemütlich, träge, irgendwie schwermütig – so lässt sich sowohl der Geisteszustand diverser Konzert-Besucher (tropische Hitze, hallo?) als auch die Musik von Okta Logue bezeichnen. Allerdings keineswegs mit negativen Vorzeichen, versteht sich – was eignet sich schließlich besser bei solchen Temperaturen als psychedelisches Rumgeschrammel?

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Pünktlich zum Grand Départ der Tour 2017, die in der Landeshauptstadt am 1. Juli startet, präsentiert das NRW-Forum eine Sammelausstellung mit Fotoarbeiten von Robert Capa, Laurent Cipriani, Andreas Gursky, Olaf Unverzart, Stephan Vanfleteren und anderen. Sie alle versuchen, sich dem zu nähern, was die Faszination des größten Radsportevents der Welt ausmacht. In zwei größeren Raumeinheiten des Erdgeschosses, mit weißen und gelben Bodenmarkierungen als visuellem Leitfaden ist sie ansprechend inszeniert, allerdings nicht allzu üppig dimensioniert.
Die Ausstellung läuft bis zum 30.07.2017

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Réka Bucsi, HU 2014, Animation, 9:42 Minuten
Ein episodenartiger, smypahisch durchgeknallter Animationsfilm der Ungarin Réka Busci. Es treten unter anderem auf: Ein Tannen kotzender Fuchs, ein Pinguin in der Oper, angelnde Bären, ein UFO, Tennis spielendene Pferdemenschen und die Affen aus Kubricks 2001, an Laptops sitzend.

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CDN/GB 2016 | Regie: Robert Budreau | Darsteller: Ethan Hawke, Carmen Ejogo, Callum Keith Rennie | 97 Min. | ab 08.06.2017
Die Molltöne entsprachen schon immer eher der Natur des Chet Baker. Sein größter Erfolg ist immerhin das an Traurigkeit kaum zu überbietende „My Funny Valentine“. Dennoch traf er einen Nerv und stieg in den Fünfzigern zu einem der gefragtesten Jazzmusiker auf. Doch es stellte sich schnell heraus, dass Baker nicht für das Showbiz geschaffen war. Nur ein knappes Jahrzehnt später war er am Ende.

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D 2017 | Regie: Jochen Hick | Mitwirkende: Mabel Aschenneller, Wolfgang Cihlarz, Rolf Eden, Egmont Fassbinder, Romy Haag | ab 06.06.2017
In der Fassung vom Juni 1969 belegte der 1994 abgeschaffte § 175 des deutschen Strafgesetzbuches die „Unzucht zwischen Männern“ mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Im gesetzlich legitimierten Klima der Homophobie erkämpften sich Homosexuelle Stück für Stück eine Akzeptanz ihrer vielerorts als „pervers“ geächteten Lebensweise. Nachdem er sich in seiner Doku „Out in Ost-Berlin“ bereits mit queeren DDR-Geschichten befasste, lässt der Dokumentarist Jochen Hick mit „Mein wunderbares West-Berlin“ nun das Gegenstück aus der Westzone der Stadt folgen.

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„Ute, Lappen, DÜSSELDORF!“ Eigentlich ist ja jeder selbst schuld, der sich freiwillig eine Show der drei Hamburger Profi-Torfnasen Schamoni, Strunk und Palminger antut, man kann also kaum Mitleid erwarten – und Unwissenheit schützt auch hier definitiv vor geistiger Verkümmerung nicht. Also Schluss mit dem Gejammer und von vorn: Wer oder was ist Studio Braun? Gute …

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30 Jahre Das Da Theater

„Entweder kommen die Menschen, weil sie uns mögen, oder sie kommen nicht, weil sie uns nicht mögen. Das ist völlig in Ordnung“, sagt Tom Hirtz, Gründer, Regisseur, Intendant und Geschäftsführer des Das Da Theaters.

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Kinopremiere im Cineplex. Shin Godzilla wurde gezeigt, Original mit Untertiteln. Hilfreich, da mein Japanisch nicht über Toranaga-sama und Kamikaze hinausgeht. Aber eigentlich wollte ich auch nur Bilder sehen. Am Kino angekommen, fiel mir sofort ein seltsamer Typ auf; knappe Jeanshose (kurz vor Hot Pants), Strohhut auf, ziemlich große Wasserflasche unter dem Arm und mit einem …

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Offene Gesellschaft für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt „Wir haben einfach keine Zeit, immer nur dagegen zu sein“, lautet der Leitspruch der bürgerschaftlichen Initiative „Die offene Gesellschaft“, die sich in Berlin gebildet hat. Ziel ist es aktiv, überlegt und entschieden einzutreten für die Demokratie. Als sichtbare Aktion wurde die Dabattenreihe „Welches Land wollen wir sein“ initiert. …

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Nicht nur reden, sondern auch machen ist das Ziel der Mitglieder der Initiative „Das Wandelwerk“ in Aachen. Am 10. Mai 2017 hatte ich das Vergnügen, dem ersten offiziellen Stammtisch des Netzwerks der Veränderung im ersten zertifizierten Aachener Bio-Café Juli in der Sandkaulstraße beizuwohnen.
Hier trafen Menschen unterschiedlichen Alters aus verschiedensten Berufsgruppen, Lebensgemeinschaften und Gesellschaftsschichten aufeinander. Doch so vielfältig die einzelnen Teilnehmer sich präsentierten, ein gemeinsames Ziel verbindet sie alle. Es geht um die Antwort auf die Frage: Wie lässt sich eine nachhaltige Zukunft mit verschiedenen Ideen, Aktivitäten und bereits laufenden Projekten oder auch alternativen Geschäftsmodellen gemeinschaftlich gestalten?

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Die Geschichte von NeutralMoresnet, neu erzählt von David Van Reybrouck.
Von Neutral-Moresnet hat man als Aachener schon gehört oder gelesen. Für 103 Jahre (von 1816 bis 1919) existierte der 3,44 Quadratkilometer große Zwergstaat südwestlich von hier zwischen dem damaligen Preußen und den Niederlanden bzw. zwischen Preußen, den Niederlanden und Belgien, das 1830 seine Unabhängigkeit erlangte. Dort, wo auch heute drei Staatsgrenzen aufeinandertreffen – am Dreiländereck –, kam es 1815 im Zuge der Neuordnung der europäischen Grenzen durch den Wiener Kongress zu der wohl kuriosesten Staatsgründung Europas.

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Aachen ist natürlich der Nabel der Welt, und oft genug zieht man hier Vergleiche zu Berlin. Judith Schmitt, die im Organisationsteam von le bloc sitzt, gibt sich dagegen bescheiden, wenn sie Kölns größtes Mode- und Designfestival vorstellt. Am 10. Juni geht le bloc in die nächste Runde: 50 Shops, Labels, nationale und lokale Designer verwandeln das Belgische Viertel zwischen Aachener(!) und Venloer Straße in einen riesigen Pop-up-Store.

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