Ein Riese in der Krise – Schmuckstück Bushof

King Kong soll es richten

Der MOVIE-Guide zu den neuesten Trendbieren

Kneipen & Musik

Die Kneipen–Enzyklopädie

L’incoronazione di Poppea

Meine Freundin sagt, es trinken sowieso alle und Alkohol ist bei uns Kulturgut. Dran zu +, ist 4 jeden 1 Ehre, aber niemand sagt es laut. Es wird allgemein akzeptiert und nur heimlich beweint. Meine Kneipe war das HQ. Wo ich mal 1997 hin mitgenommen wurde und es wäre 4 me in meinem Inneren nie als „Kneipe“ bezeichnet gewesen, vielmehr als „Wohnzimmer“, in dem man sich mit „seiner Familie“ trifft. Am Tresen sah ich: Menschen, die bei N8 ziemlich interessant und gut aussahen, bei Tag aber jeglichen Glanz 4loren hatten, sich dessen jedoch nie gewahr wurden. Natürlich bestellten sie Bier.

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#KulturinAachen hat es nicht leicht: Kaum wird in ein schönes Festival wie das Kimiko Festival 2017 auf die Beine gestellt, kann man sicher sein, dass sich wieder Anwohner finden, die drei Tage unter den „unverschämt egoistischen, rücksichtslosen Kulturtreibenden“ leiden, Unterschriftenaktionen gegen diese Barbarei sammeln und bei der Stadt einreichen und ihr empörtes Konterfei in die …

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In der oscargekrönten Dokumentation werden Impressionen aus einer Glasbläserwerkstatt den Aufnahmen industrieller Glas-
produktion gegenübergestellt. Der Kontrast von Handwerk und Maschinenwelt wird auch musikalisch durch den Cool Jazz der 50er versus rhythmische, präkraftwerkeske Sounds unterstützt. Faszinierend unterhaltsam.

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20.000 Kostüme schlummern im Fundus des Theater Aachen in Räumen einer alten Fabrik auf dem Gelände des mörgens und warten darauf, wieder zum Einsatz zu kommen. Weiße Blusen und klassische Anzüge haben es da leichter, als ein Kleid, das der Königin der Nacht für eine Produktion auf den Leib geschneidert wurde. Und weil jede Produktion …

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Der Straßentrompeter Floyd, eigentlich ein sonniges Gemüt, gerät in eine schwere Lebenskrise, als seine Angebetete ihn wegen eines anderen verlässt. Virtuoses und temporeiches Animationskino mit vielen Gags und skurrilen Wendungen.

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Nach dem ich eine gefühlte Ewigkeit das weiße Blatt auf meinem virtuellen Schreibtisch gedankenverloren angestarrt und die Spiegelung der Außenwelt sowie das Blinken des Eingabezeigers eingehend analysiert habe, sollte ich doch langsam mit der Rezension beginnen. Die Schwierigkeit ist, dieser Text darf, kann keine ordentliche Rezension werden, denn was sollten die Zuschauer erfahren, sei es auch nur einen kleinen Hinweis oder eine Warnung, wenn nicht einmal der vortragende Schauspieler weiß, was auf ihn zukommt. Wiederaufnahme: ab 01. Oktober 2017

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USA 2017 | Regie: Steven Soderbergh, Darsteller: Channing Tatum, Adam Driver, Daniel Craig, Riley Keough, Katie Holmes, Seth MacFarlane | Start: 14.09.
Eigentlich wollte Steven Soderbergh keine Filme mehr drehen, doch vier Jahre nach seinem Kinoausstieg feiert er mit der Gaunerkomödie „Logan Lucky“ ein Comeback. Und das ist gut so! Soderberghs schrullige Variation auf seinen Blockbuster „Ocean’s 11“ überzeugt mit schrägen Figuren, die einem Skript der Gebrüder Coen entsprungen sein könnten. Die Handlung spielt im Arbeitermilieu von West Virginia, wo die Brüder Jimmy (Channing Tatum) und Clyde Logan (Adam Driver) einen Coup beim NASCAR-Rennen in North Carolina planen. Die Brüder wollen das Rohrpostsystem anzapfen, das Bargeld aus diversen Kassen in einen Safe transportiert. Dafür brauchen sie die Hilfe des Sprengstoffspezis Joe Bang (blondiert: Daniel Craig), der aber dummerweise im Knast sitzt …

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USA, AE 2016 | Regie: James Ponsoldt | Darsteller: Emma Watson, Tom Hanks, Patton Oswalt, Glenne Headly, Bill Paxton, John Boyega | Start: 14.09.
Die junge Mae (Emma Watson) freut sich über ihren neuen Job als Kundenbetreuerin beim angesagten IT-Konzern The Circle, einer Mischung aus Apple, Facebook und Google. Das neuste Gadget des CEOs Eamon Bailey (Tom Hanks) ist die portable, mit dem Internet verbundene Minikamera SeeChange, die eine weltumspannende Überwachung aller Menschen ermöglichen soll. In regelmäßigen Motivationsreden für die Belegschaft verkauft der Visionär seinen Plan als Wohltat an der Menschheit. Denn wer würde schon Schlechtes tun, wenn er beobachtet wird? Mae befürwortet Baileys Idee und stellt sich als Werbegesicht für das neue Firmenprodukt zur Verfügung. Fortan wird sie rund um die Uhr gefilmt und erfährt am eigenen Leib, dass die schöne neue Welt ihres Chefs Schattenseiten hat.

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J/HK/TW 2017 | Regie: Sabu | Darsteller: Chen Chang, Shô Aoyagi, Yi Ti Yao | 129 Min., Start: 14.09.
Sabu ist ein einzigartiger Paradiesvogel unter den Regisseuren Japans. Zur Jahrtausendwende schlug er mit seiner atemlosen Gangsterposse „Monday“ auch bei uns ein und definierte das junge japanische Kino mit. Zwei Dekaden und rund ein Dutzend höchst vielfältige Filme später schließt sich der Kreis nun mit einer ebenso aberwitzigen Genreperle. Mr. Long ist Auftragskiller und stammt eigentlich aus Taiwan. Doch als ein Auftrag in Tokio misslingt, landet er blutverschmiert im verlassenen Teil eines Vororts.

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… oder so ähnlich. In jedem Fall gilt bald wieder „Komma vom Sofa“, denn die beliebte Konzertreihe geht nun nach der Sommerpause munter weiter. Veranstalter Chris Kukulis und Lars Templin erzählen uns bei der Pressekonferenz mehr.

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Parallel zur Vernissage des Fotografen Richard Kalvar beginnt im Monschauer KuK eine neue Ausstellungsreihe mit fotografischen Arbeiten der Gruppe SHIFT, ambitionierter Fotografen der Region. Den Anfang macht Marco Rose vom 17.09. bis 08.10.2017. Gabor Baksay hat ein Interview mit ihm geführt.

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Mit „Earthlings“ präsentiert das KUK der StädteRegion bereits die vierte hochkarätige Ausstellung in diesem Jahr, die der künstlerischen Fotografie gewidmet ist. Der 1944 in New York geborene Fotograf Richard Kalvar ging 1966 nach Literaturstudium und Fotoassistenz mit einer Pentax-Kamera auf Europareise. Dies markierte den Beginn einer außergewöhnlichen Karriere, die 1977 mit einer Vollmitgliedschaft bei Magnum Photos gekrönt wurde. Ähnlich wie die Arbeiten seines Landsmannes und Magnum-Kollegen Elliot Erwitt ist auch die Street Photography von Kalvar, der ähnlich wie Erwitt fast ausschließlich in Schwarz-Weiß arbeitet, voll von subtilem Humor und erzählerischer Finesse.

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D.A.D.D.Y., IR 2010, Spielfilm
Als Foley Artists werden im englischen Sprachraum Leute bezeichnet, die Geräusche in Filmen nachvertonen – Schritte, Straßenlärm, das Klirren eines Glases. Erzählt wird die Geschichte eines Patienten in einem Krankenhaus, dessen Tagesablauf eines Morgens von einer Schar Soundtechniker und Musiker nachvertont wird. Eine geballte Ladung absurden Humors.

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Die wunderbare Fantasiewelt von Kai Savelsberg und Mavi Garcia noch einmal feinst zusammengepackt und arrangiert in einer Holzkiste in DIE ZELLE. Nach 15 monatiger Spielzeit in einem kleinen Schauraum in der Lothringerstraße heißt es heute um 22 Uhr leider „Deckel drauf“. Dann ziehen die beiden weiter.

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