Knopfgeschichten

Die letzte Schirmherrin

Der MOVIE-Guide zu den neuesten Wetter-Services

Und jetzt: Das Wetter

Make your Transition

Gruseln im Großformat – „Bloody Friday & Bloody Saturday“

Westworld

In den letzten beiden Ausgaben haben wir Knubbens Häusgen und den Kennedy-Kiosk vorgestellt. Dabei haben wir gelernt, dass Kioske samstags um 22 Uhr schließen müssen und auch sonn- und feiertags geschlossen sein müssen. Bevor wir mit der Reihe fortfahren, wollten wir bei der Stadt nachhören, was es für Bestimmungen gibt. Außerdem haben wir die Leserfrage geklärt: Was ist überhaupt ein Kiosk? Rita Klösges vom Presseamt hat uns aufgeklärt.

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Kurz bevor bei der Comiciade in Aachen am 14. und 15. April im Alten Schlachthof den Comics gehuldigt wird, erinnert das Aachener Stadtarchiv an eine denkwürdige Aktion im November 1958. Comics wurden damals als Schundliteratur gesehen, von denen eine jugendgefährdende Wirkung ausgehen sollte. In vielen deutschen Städten gab es zu der Zeit „Schmökergrab“-Aktionen. Hierbei erhielten …

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Weit über sechshundert rot gekleidete Menschen versammelten sich am Sonntag trotz Eiseskälte am Tagebau Hambach, um erstmals das Ende einer Rodungssaison zu feiern, in der RWE nur zwei Tage im Hambacher Wald roden durfte. Mit aufgemalten roten Herzen und mit den Händen geformten Herzen drückten die Demonstrierenden ihre Freude über den vorläufigen Erhalt des Waldes …

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Kultur – Kunst, Theater, Musik

Paul Sous aka Käpten Nobbi ist in Aachen seit längerem kein Unbekannter. Seine liebvollen Recycling-Collagen und Artefakte aus allem, was zu schade für die Wertstofftonne wäre, waren schon bei diversen Sammel-und Einzelausstellungen zu sehen, unter anderem mehrmals in der Raststätte. Frei nach dem Motto „Kann das weg oder wird das Kunst?“ erbeutet Nobbi seine Materialien auf Werkstoffhöfen, aus Baustellencontainern oder vom Sperrmüll. Holzplatten, Außenspiegel, Kronkorken, selbst Milchkartons bekommen so in seinem Atelier neues Leben eingehaucht.

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Der unterdrückte Mensch ist ein gefährliches Tier. Gegen Ende der zweiten Phase der französischen Revolution, die als Schreckensherrschaft in die Geschichtsbücher einging, konzentrierte sich die entfesselte Wut der Revolutionäre auf alle Andersdenkenden. Im Namen der Freiheit wurden Verbrechen unvorstellbaren Ausmaßes verübt. Betroffen waren nicht nur der Adel, auch die Geistlichkeit und kirchliche Gemeinschaften fielen dem …

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Mit „Unseen“, Fotografien von Jessica Lange (18.02.-08.04.2018), startete das KuK fulminant ins Jahr. Bevor es mit dem Kulturfestival X der StädteRegion so richtig los- und dann Schlag auf Schlag weitergeht, steht ein Termin in Monschau an, den man sich ebenfalls rot im Kalender anstreichen sollte. Vom 15.04. an sind dort Fotografien von Sibylle Bergemann, Harald …

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Film

Start: 11.01.
Es zeichnet einen großen Künstler aus, wenn er in verschiedenen Bereichen Meisterhaftes hervorbringt. Ein solcher Meister ist Julian Schnabel wahrlich, zählt er doch nicht nur zu den gefragtesten bildenden Künstlern unserer Zeit, sondern hat es auch bereits mit seinem ersten Film zum gefeierten und vielfach preisgekrönten Regisseur geschafft. „Basquiat“ über seinen Freund und Künstlerkollegen Jean-Michel Basquiat, der viel zu früh verstarb, „Before Night Falls“ über den kubanischen Dichter Reinaldo Arenas und schließlich die Romanadaption „Schmetterling und Taucherglocke“, die in Cannes den Regiepreis gewann – Meisterwerke für sich, die immer wieder auch die eigene Biographie des New Yorkers widerspiegeln.

39

Der fremde Revolverheld betritt den Salon, in dem sich eine illustre Schar von Einwohnern befindet. Die Ankunft wird mit einer sonoren Stimme aus dem Off kommentiert, die jedoch nicht nur der Zuschauer hört, sondern auch die Gäste im Salon. Ein Western-Persiflage mit einem genialen Setting, das ein wahres Füllhorn an Gags bereithält und eine Screwball-Comedy der absoluten Extraklasse.

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Die preisgekrönte Doku porträtiert zwei Brüder in Borschemich, einem kleinen Dorf, das dem Tagebau Gartzweiler II weichen muss. Die beiden, die eine Gärtnerei betreiben, gehören zu den letzten Bewohnern, die noch in dem Ort leben.

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Start: 04.01.
Bereits die Vorspann-Credits im Stummfilmdesign triggern die liebevolle Machart des Kostümfilm-Musicals „The Greatest Showman“, das auf dem Leben des Entertainers P.T. Barnum (1810-91) basiert. Dieser wuchs in Armut auf und führt mit der adretten Charity eine Ehe ohne viel Geld, dafür aber mit einer Extraportion Liebe und zwei reizenden Töchtern. Doch Barnum will seine Herkunft hinter sich lassen und endlich als Teil der feinen Gesellschaft reüssieren. Dafür eröffnet er mit einem Kredit von der Bank eine Mischung aus Kuriositätenkabinett und Akrobatikshow und heuert als Ensemble Außenseiter wie eine vollbärtige Matrone und eine exotische Seiltänzerin an.

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Seit 2012 findet im Rahmen der Live-Audiokommentar-Reihe in der Raststätte unter dem Motto „Au Hurgebiet“ in Zusammenarbeit mit dem Blog „Aachener Untergrund Kultur“ jährlich ein Aachen-Special statt. Dabei werden verschiedenste Filmdokumente gezeigt, die im Zusammenhang mit der Kaiserstadt stehen, und live von Frank Rowenta und meiner Wenigkeit kommentiert. Bei der Auswahl werden besonders ältere Fundstücke berücksichtigt: So gab es bislang unter anderem Dokumentationen, Konzertmitschnitte (u. a. Aachener Pop Festival 1970, Sonic Youth), Kurzfilme (u. a. von Bruno Sukrow und Heiko Fischer) und private Super-8-Aufnahmen zu sehen, je obskurer und bizarrer, desto besser.

74

Start: 28.12.
Centaur wird er genannt – nach dem sagenumwobenen Fabeltier. Dabei lebt der Held der Geschichte ein bescheidenes Leben mit seiner gehörlosen Frau und ihrem kleinen Sohn in der Steppe Kirgisistans am Rande von Bishkek, hoch oben in den Bergregionen der Hauptstadt. Doch nachts schleicht er in die Ställe der reichen Großgrundbesitzer und befreit die edlen Rennpferde. Er will die Ehre und das Glück seines Volkes wiederherstellen, indem er der alten Legende nach auf einem edlen Pferd zum Himmelsvater emporreitet.

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Der Nachtwächter beginnt seine Schicht. Routinemäßig dreht er seine Kontroll-Runden und vertreibt sich zwischendurch die Zeit mit wissenschaftlicher Lektüre. Als er nach einem Rundgang einen Fremden in seinem Büro entdeckt, beginnen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion allmählich zu verschwimmen.

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La buena vida – Das gute Leben: Ein Film über Kohleabbau in Kolumbien? Was hat das mit uns zu tun? Mehr, als uns lieb ist. Kolumbien war 2011 erstmals Deutschlands größter Steinkohlelieferant. Kohle aus dem größten Steinkohletagebau des Landes wird in den Kraftwerken von RWE, E.ON und Co. verstromt. Schanze erzählt in dem Film die …

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Drei Jahre hat Todde Kemmerich rund um den Hambacher Forst recherchiert und Aktivisten, Anwohner und Initiativen begleitet und Aktionen dokumentiert. Entstanden ist ein Film über den Klimaaktivismus im Rheinland. Zu sehen ist Michael Zobel, der bei 44 Führungen inzwischen über zehntausend Menschen in den Forst geführt hat und ihnen die Natur nahebringt. Da ist Antje …

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Wir hätten doch die Badehandtücher mitnehmen sollen. Im Winter. Zu einem Filmfestival. Es ist Anfang Dezember, und das Wetter ist von der Freibadsaison so weit entfernt wie der Pluto von der Erde. Bei der Ankunft in Leuven peitscht der Regen durch die Straßen, es ist windig und kalt. Ein winziges heiß temperiertes Plätzchen – darf man in diesem Fall von einem Hot Spot reden? – wäre eine willkommene Aufwärmung.

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