Ein Riese in der Krise – Schmuckstück Bushof

King Kong soll es richten

Der MOVIE-Guide zu den neuesten Trendbieren

Kneipen & Musik

Die Kneipen–Enzyklopädie

L’incoronazione di Poppea

Der Straßentrompeter Floyd, eigentlich ein sonniges Gemüt, gerät in eine schwere Lebenskrise, als seine Angebetete ihn wegen eines anderen verlässt. Virtuoses und temporeiches Animationskino mit vielen Gags und skurrilen Wendungen.

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Nach dem ich eine gefühlte Ewigkeit das weiße Blatt auf meinem virtuellen Schreibtisch gedankenverloren angestarrt und die Spiegelung der Außenwelt sowie das Blinken des Eingabezeigers eingehend analysiert habe, sollte ich doch langsam mit der Rezension beginnen. Die Schwierigkeit ist, dieser Text darf, kann keine ordentliche Rezension werden, denn was sollten die Zuschauer erfahren, sei es auch nur einen kleinen Hinweis oder eine Warnung, wenn nicht einmal der vortragende Schauspieler weiß, was auf ihn zukommt. Wiederaufnahme: ab 01. Oktober 2017

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… oder so ähnlich. In jedem Fall gilt bald wieder „Komma vom Sofa“, denn die beliebte Konzertreihe geht nun nach der Sommerpause munter weiter. Veranstalter Chris Kukulis und Lars Templin erzählen uns bei der Pressekonferenz mehr.

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Parallel zur Vernissage des Fotografen Richard Kalvar beginnt im Monschauer KuK eine neue Ausstellungsreihe mit fotografischen Arbeiten der Gruppe SHIFT, ambitionierter Fotografen der Region. Den Anfang macht Marco Rose vom 17.09. bis 08.10.2017. Gabor Baksay hat ein Interview mit ihm geführt.

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JO/NL/D 2016 | Regie: Mahmoud al Massad | Darsteller: Ahmad Thaher, Maher Khammash, Odai Hijazi, 83 Min., Start: 17.08.
Mahmoud al Massad inszenierte mit seiner schlitzohrigen Komödie „Gelobt sei der kleine Betrüger“ eine seltsame Liebeserklärung an seine Heimat und ihre Bewohner. Sein Jordanien ist eine von Korruption durchdrungene Gesellschaft, in der jeder irgendwie versucht durchzukommen. Die einen landen in hohen politischen Ämtern, obwohl sie eigentlich Elektriker werden wollten, die anderen im Knast.

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Die Emanzipation der Frau ist – wieder einmal – ein heiß diskutiertes Thema. Feminismus sorgt nicht erst seit (vermeintlichen) Galionsfiguren wie Lena Dunham für Gesprächsstoff. Dennoch scheint der aktuelle Zeitgeist dem Inhalt seine Peaktime einzuräumen, sodass sogar renommierte Brands mit Aufschriften wie „The force is female“ oder „Girls are awesome“ werben. Besonders im Musikgeschehen macht sich dieser frische Wind bemerkbar, denn dem sonst so männerdominierten Musikgenre Rap und Hip Hop wird jetzt durch Female MCs Konkurrenz gemacht.

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Temperamentvolle und feurige Klänge, sehnsuchtsvolle Texte – hierfür steht die Sinti-Band TABOR, die den Innenhof der Burg Frankenberg am 25. August in eine ganz besondere Stimmung versetzen wird. Die fünfköpfige Band aus der Grenzregion spielt authentische, traditionelle Gipsy-Musik, wie sie seit jeher am Lagerfeuer gesungen und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Oft sind die …

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Juan Pablo Zaramella, AR 2011, Pixilation. 6 Min. Die gute alte Glühbirne ist inzwischen auf der Liste der bedrohten Arten gelandet. Aber wie wurde sie früher überhaupt hergestellt? Nun, vermutlich nicht 100 Prozent exakt so, wie in diesem zauberhaften Pixilationsfilm mit Happy End aus Argentinien, der nicht zu Unrecht über 300 Preise eingeheimst hat.

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35 Künster demonstrieren die Relevanz von Archäologie für die zeitgenössische Kunst in drei Locations in Maastricht: Van Eyck, Marres und Bureau Europe. Sie entdecken neue, unbekannte Welten, indem sie – wie Archäologen — unter der sichtbaren Oberfläche die zwischenmenschlichen, politischen und sozialen Realitäten freilegen und herausstellen. Ihre Entdeckungen, Geschichten und Installationen befeuern mögliche Interpretationen von …

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Jugendbildungcamp nach langem Tauziehen als Versammlung zugelassen

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Die wunderbare Filmwelt des Bruno Sukrow Bruno Sukrow wurde 1927 in Berlin geboren und lebte die meiste Zeit seines Lebens als Maschinenschlosser in Stolberg. Nach dem Tode seiner Frau begann er im Jahre 2010 mit dem iClone-Programm, dessen Figuren an „Second Life“ erinnern, animierte Filme am Computer herzustellen. Dabei ließ er sich von Pulp-Romanen und …

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ENDSTATION: Ich hatte 1 magersüchtige Freundin in der Schule, die wog später nur noch 32 Kilogramm und hatte immer Schmerzen beim Sitzen auf ihren Poknochen (blau dann) sowie lange blonde Haare auf den Armen (Endbehaarung). Die kam unterdes ins Klinikum und kriegte immer Sahne in die Magensonde rein, später hatte sie Morbus C(h)ron und der Ehemann durfte nix von der 1. Erkrankung wissen (als es rauskam, weinte sie); auch sah ich mal 1 anorektische Französin in 1 Bus kotzen (in Spanien); der Bus fuhr bergauf und sie konnte ja nur noch gelbe und weiße Galle von sich geben, das lief fein den schwarzen Plastikbodenbelag mit Rillen herunter/herab und stank bestialisch bei 40 Grad (später trocknete es an); Gottseidank esse ich zu gerne Raffaello; ja: Sucht ist auch Endstation, da sucht sich eben jeder die, die auf die persönlichen Synapsen zugeschnitten ist; meine: Lieben, Shoppen, Rauchen, Sehnsucht – grauenhaft.

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Nun. Für viele ist Bus ein Muss. Aber auch nur, weil sie nicht anders können. Taxi ist Luxus, die Bahn kommt, wann sie will, und ein E-Bike mag zwar Vorteile haben, aber Winter bleibt Winter. Gut, den bekommt man auch manchmal im Bus zu spüren. Das Gebläse für die Fahrgäste einzuschalten liegt nun mal in der Macht des Kutschers. Hat er einen guten Tag, fragt er einen an Nikolaus, ob man etwas in seinen Schuhen hatte (wirklich passiert), hat er einen schlechten, darf man froh sein, überhaupt in seinem Gefährt zu sitzen (auch passiert).

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F 2017 | Regie: Cédric Klapisch | Darsteller: Pio Marmaï, Ana Girardot, François Civil, 113 Min., Start: 10.08.
Jean ging vor zehn Jahren fort. Als junger Erwachsener hielt er es nicht mehr aus in der elterlichen Enge des familiären Weinguts. Sein Vater hatte seine Zukunft und die seiner zwei jüngeren Geschwister vorbestimmt. Sie sollten einmal die weitläufigen Ländereien erben und die Tradition der Weinlese weitertragen. Doch Jean hatte andere Pläne, wollte die Welt sehen. Nun, mit 30, kehrt er zurück. Sein Vater liegt im Sterben. Seine Geschwister sind hin- und hergerissen zwischen ehrlicher Freude und Wut darüber, dass er es damals nicht für nötig erachtete, zur Beerdigung ihrer Mutter zurückzukommen. Aufopferungsvoll kümmern sie sich um das Weingut.

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