Roadkill – Aufzeichnungen eines Untrainierten

Eine Art Haus

Hinter den Toren

Waterloo – Finally facing my Waterloo

Eine fotografische Reise durch die Sperrzone Tschernobyl

„Und plötzlich ist deine Küche in 60 Ländern zu sehen“

30 Jahre Das Da Theater

„Entweder kommen die Menschen, weil sie uns mögen, oder sie kommen nicht, weil sie uns nicht mögen. Das ist völlig in Ordnung“, sagt Tom Hirtz, Gründer, Regisseur, Intendant und Geschäftsführer des Das Da Theaters.

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Kinopremiere im Cineplex. Shin Godzilla wurde gezeigt, Original mit Untertiteln. Hilfreich, da mein Japanisch nicht über Toranaga-sama und Kamikaze hinausgeht. Aber eigentlich wollte ich auch nur Bilder sehen. Am Kino angekommen, fiel mir sofort ein seltsamer Typ auf; knappe Jeanshose (kurz vor Hot Pants), Strohhut auf, ziemlich große Wasserflasche unter dem Arm und mit einem …

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Offene Gesellschaft für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt „Wir haben einfach keine Zeit, immer nur dagegen zu sein“, lautet der Leitspruch der bürgerschaftlichen Initiative „Die offene Gesellschaft“, die sich in Berlin gebildet hat. Ziel ist es aktiv, überlegt und entschieden einzutreten für die Demokratie. Als sichtbare Aktion wurde die Dabattenreihe „Welches Land wollen wir sein“ initiert. …

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Nicht nur reden, sondern auch machen ist das Ziel der Mitglieder der Initiative „Das Wandelwerk“ in Aachen. Am 10. Mai 2017 hatte ich das Vergnügen, dem ersten offiziellen Stammtisch des Netzwerks der Veränderung im ersten zertifizierten Aachener Bio-Café Juli in der Sandkaulstraße beizuwohnen.
Hier trafen Menschen unterschiedlichen Alters aus verschiedensten Berufsgruppen, Lebensgemeinschaften und Gesellschaftsschichten aufeinander. Doch so vielfältig die einzelnen Teilnehmer sich präsentierten, ein gemeinsames Ziel verbindet sie alle. Es geht um die Antwort auf die Frage: Wie lässt sich eine nachhaltige Zukunft mit verschiedenen Ideen, Aktivitäten und bereits laufenden Projekten oder auch alternativen Geschäftsmodellen gemeinschaftlich gestalten?

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Liebe Leser,
„Victoria (Virginie Efira) ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmant-egozentrisch […]“, droht der deutsche Pressetext zu Victoria – Männer und andere Missgeschicke. Dabei weiß der geneigte Ächter französischer Komödien, dass es erstens nach Isabelle Huppert (zuletzt in Verhoevens „Elle“) keinen weiteren Bedarf an französischen Frauen auf und abseits der Leinwand gibt …

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D 2017 | Regie: Romuald Karmakar, Mitwirkende: Ata, Roman Flügel, Sonja Moonear, David Moufang, Ricardo Villalobos | ab 05.05.2017
Der Filmemacher Romuald Karmakar, Regisseur von „Der Totmacher“ und „Die Nacht singt ihre Lieder“, nimmt die deutsche elektronische Tanzmusik der Gegenwart ernst. Drei Dokus über Techno hat Karmakar schon gedreht, die auf der diesjährigen Berlinale uraufgeführte „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ ist nun der vorläufige Höhepunkt dieser Reihe.

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D 2016 | Regie: Mareille Klein | Darsteller: Katrin Röver, Till Firit, Michael Wittenborn | 94 Min. | ab 11.05.2017
Von Dinky (double income, no kids yet) zu Sinky (single income, no kids yet): Frida ist 36 und wünscht sich ein Kind. Seit zwei Jahren unterliegt die Beziehung zu ihrem Freund Tobias einem strikten Zeugungsprogramm. Doch was sie auch versucht, ihr Kinderwunsch erfüllt sich nicht. Gerade als sie eine künstliche Befruchtung in Erwägung zieht, beendet Tobias die Beziehung.

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IS 2016 | Regie: Asaph Polonsky | Darsteller: Shai Avivi, Evgenia Dodina, Sharon Alexander | 98 Min. | ab 11.05.2017
Der jüdische Film trauert anders. Die Tragik des Verlusts paart sich immer wieder auf ganz eigentümliche Weise mit der Komik der menschlichen Existenz. In Asaph Polonskys „Ein Tag wie kein anderer“ ist die Schiv’a, die siebentägige jüdische Totenwache, gerade vorbei. Eyal und Vicky versuchen, zum Alltag zurückzukehren, was allerdings kein leichtes Unterfangen ist, haben sie doch gerade ihren Sohn beerdigt.

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USA 2017 | Regie: James Gunn | Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista | 137 Min. | ab 27.04.2017
Was für ein Auftakt! Die erste Szene in „Guardians of the Galaxy 2“ lässt Großes hoffen. Baby-Groot zu „Mister Blue Sky“ von ELO tanzen zu lassen, während seine Freunde im Hintergrund gegen ein riesiges Ekelbiest kämpfen, ist schlicht genial. Die Mischung aus Wahnsinn, Witz und Special Effects scheint perfektioniert, das Wiedersehen ist rundum gelungen und auch der Soundtrack stimmt.

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Der 1903 geschriebene „Kirschgarten“ ist das letzte der großen Dramen von Anton Tschechow, deren eminente Bedeutung für die Theatergeschichte mit den Dramen Shakespeares vergleichbar ist. Wie immer bei Tschechow sind die Protagonisten wie gelähmt vom damals en voguen Ennui – der melancholisch gefärbten Langeweile der Reichen und Schönen.

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Nach dem ich eine gefühlte Ewigkeit das weiße Blatt auf meinem virtuellen Schreibtisch gedankenverloren angestarrt und die Spiegelung der Außenwelt sowie das Blinken des Eingabezeigers eingehend analysiert habe, sollte ich doch langsam mit der Rezension beginnen. Die Schwierigkeit ist, dieser Text darf, kann keine ordentliche Rezension werden, denn was sollten die Zuschauer erfahren, sei es auch nur einen kleinen Hinweis oder eine Warnung, wenn nicht einmal der vortragende Schauspieler weiß, was auf ihn zukommt.

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Sie wollen Holly Golightly kennenlernen? Dann gehen Sie nicht in den Film mit Audrey Hepburn. Truman Capote hat ihn gehasst und vor allem wollte er als Leading Lady nicht die Hepburn, sondern die Monroe. Diese Maßnahme hätte nicht nur den vom Autor gewünschten Hormoncocktail aus Champagner, Amphetamin und einem Hauch naturbeschwipster Nymphomanie ins Spiel gebracht, sondern auch die Tragik seiner Figur, „die kurz in der Zeitung stehen wird, wenn sie am Grunde eines Röhrchens Veronal ihr Ende gefunden hat“.

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Saftige Tomaten, Zucchini, Sellerie, Rote Bete, Frühlingszwiebeln und Paprika – was Christian Walter (28) für unser Mittagessen im Wok zu einer schmackhaften Gemüsepfanne zusammenmixt, hat er nicht gerade im Supermarkt oder beim Landwirt seines Vertrauens besorgt – nein, wir haben es am Vorabend aus dem Abfallcontainer eines örtlichen Discounters geangelt und damit davor bewahrt, wie …

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18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland pro Jahr auf dem Müll. Elf Millionen Tonnen gelten als vermeidbar. Der Endverbraucher ist dabei laut WWF und Verbraucherzentrale der größte Müllverursacher. Rund 82 Kilo Lebensmittel wirft jeder Deutsche im Durchschnitt jährlich weg. In jüngster Zeit bilden sich Organisationen, die – wie die seit 20 Jahren existierenden Tafeln …

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