Fotoarbeiten von Andrea Foerster

Für ein Fotoprojekt der FH Aachen, Fachbereich Gestaltung, zum Thema „Das Fremde“ begab sich die Aachener Studentin Andrea Foerster in die Welt des Zirkus. Zu Beginn hatte sie keine Vorstellung davon, ob ein Zirkus sich überhaupt auf dieses Projekt einlassen würde, einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen.

Wie ist das Leben auf Reisen und was bedeutet es, jede Woche in einer anderen Stadt zu sein? Und findet das ganze Leben zwischen kleinen engen Wohnwagen und dem Üben in der Manege statt? Das waren die Fragen, die Andrea Foerster durch den Kopf gingen.
Eigentlich rechnete sie fest mit einer freundlichen Absage. Würde man ihr, einer Fremden mit einer Kamera, einen so privaten Einblick in sein Leben erlauben? Ja! Und das auch noch mit großer Begeisterung.
Bei ihrer Reise mit der Zirkusfamilie Aladin durfte sie eine sehr aufgeschlossene, spontane und liebenswerte Familie kennenlernen und begleiten und einen Einblick in ihren Alltag erhalten. Sie konnte sowohl gute als auch schlechte Tage miterleben. Mal klappte alles nach Plan und mal ging nichts mehr. Es gab motivierte und es gab verregnete Tage. Trotz des ständigen Ortswechsels und der ungewöhnlichen Wohnsituation gibt es auch im Zirkus einen ganz normalen Alltag. Das Leben im Familienzirkus besteht nicht nur aus Show und Artisten, sondern aus einem Zusammenspiel von harter Arbeit, Selbstständigkeit, Haushalt, Familienleben.

Ihre beeindruckenden Fotoarbeiten zeigen dokumentarisch, wie das Leben im Zirkus wirklich aussieht. Es wird nichts romantisiert oder aufgehübscht. Es wird genauso gezeigt, wie es ist. Ungeschminkt.

 

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