Heimat am Rande


Regisseur Wisam Zureik wurde in Israel geboren und lebt heute in Aachen. In seinem Dokumentarfilm „Heimat am Rande“ wirft er einen Blick auf die Lebensumstände von drei Palästinensern, die in Israel leben. Noman ist 18, er lebt in dem arabischen Dorf Wade el Neam in der israelischen Halbwüste. Der Staat Israel erkennt dieses, ebenso wie weitere 39 Dörfer, nicht an. Über 100.000 Menschen haben so keinen Zugang zu Wasser, Strom, Straßen oder auch Bildung. Gamileh aus Arrabeh in Nordisrael hat ihren 17-jährigen Sohn Asiel verloren. Als Aktivist der Friedensorganisation „Seeds of Peace“ wurde er während einer Demonstration im Jahr 2000 vor ihren Augen von israelischen Polizisten erschossen. Taisier aus Akka am Mittelmeer ist mit einer Palästinenserin aus dem Westjordanland verheiratet. Obwohl sie eine Aufenthaltserlaubnis für Israel erhalten hat, besitzt sie dort kaum Rechte. Dabei wollen die beiden nur eines: ein würdevolles Leben mit ihren gemeinsamen Kindern führen. Diese und weitere Geschichten hat Regisseur Wisam Zureik für seinen Film gesammelt, der von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert und mit Hilfe einer Crowdfunding-Kampagne realisiert wurde.

Heimat am Rande“: Premiere am 21.09. um 20:00 Uhr im Apollo
Zusatzvorstellung: 27.09.2018, 20:15 Uhr im Apollo

Heimat am Rande – Trailer – مهمشون

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