Regionalexpress Aachen-Maastricht eingeweiht – fahren darf er noch nicht

Zug Aachen-Maastricht

Foto: Birgit Franchy

Gefeiert wurde er schon, fahren darf er leider noch nicht: Der neue Zug zwischen Aachen und Maastricht, der am kommenden Sonntag in Betrieb genommen werden sollte. Es fehlt jedoch noch eine Deutschland-Zulassung für die Fahrzeuge.
Besonders herausfordernd an dem 71,1 Millionen schweren Projekt: Die Züge müssen sowohl für Gleich- als auch Wechselstrom geeignet sein, denn sie sollen auf den drei unterschiedlichen Netzen in Deutschland, Niederland und Belgien fahren. Für das kommende Jahr ist eine Ausdehnung von Maastricht bis nach Lüttich geplant.

Foto: Birgit Franchy

Das erwartet die Fahrgäste wenn es denn so weit ist: In nur 55 Minuten kann die Strecke von Aachen bis Maastricht im großzügigen, barrierefreien Zug zurückgelegt werden. WLAN, Steckdosen und USB-Anschlüsse sind vorhanden, die Wagons sind komplett barrierefrei und es gibt sogar kleinere Ruheabteile – Schweigen erwünscht.
Kosten wird der Spaß laut Website der Bahn 11,20 Euro je Fahrt. Die Züge sollen stündlich von 5:45 bis 23:45 Uhr (Hinfahrt) bzw. 5:19 bis 23:19 Uhr (Rückfahrt) verkehren.

Foto: Birgit Franchy

Wir verkneifen uns jetzt bissige Kommentare zum verzögerten Start und geben dem Projekt eine Schonfrist, denn es verspricht gut zu werden, wenn das Startsignal ertönt.
Alles Zukunftsmusik, ab Sonntag wird Schienenersatzverkehr bereitstehen, um die Gäste laut Fahrplan nach Maastricht und zurück zu transportieren.

Alle Infos sind hier zu finden:
FAQs

zurück „Das System Milch“: Kleine Kraftwerke auf vier Beinen
weiter Il trionfo del Tempo e del Disinganno: Vanity Fair oder vom Lob der Vergänglichkeit