Die Globalisierung macht auch vor der milchproduzierenden Landwirtschaft nicht halt. In NRW gab es 1980 noch 40.000 Betriebe, heute sind es etwa 6.000. Allein von 2000 bis 2017 hat sich die Zahl der Milchbetriebe halbiert. Die Anzahl der gehaltenen Kühe ist dabei nahezu gleich geblieben. Kleine Molkereien sind verschwunden, die Milch geht an Großkonzerne. Immer größer und immer mehr hat jedoch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Von der Milch alleine lässt sich kaum leben, Nebenverdienste und EU-Subventionen müssen das Überleben sichern. Einige Milchbauern wollen aus diesem Kreislauf ausbrechen und setzen wieder auf kleine Strukturen und lokalen Verkauf. Wir haben zwei besucht.

Die Monschauer Bauernmolkerei

Vor dem Automaten bildet sich eine Schlange. Zwei Damen stehen an, da kommt eine dritte von hinten, zieht selbstbewusst an den beiden anderen vorbei und schert vorne in die Warteschlange ein – eine Frechheit, doch die beiden anderen sind zu gutmütig, um sich zu beschweren. Was ich gerade beobachtet habe, sind nicht Frau Meier, Frau Müller und Frau Schmitz vor einem Milchautomaten oder an der Wursttheke, sondern Nummer 243, 157 und 115. Die Kuhdamen stehen in der Warteschlange zur Melkbox, in der sich gerade eine Kollegin befindet. Die Melkbox mit Melkroboter steht auf dem Bauernhof von Markus Legge hinter Imgenbroich. Legge ist einer der beiden Landwirte, die die Monschauer Bauernmolkerei betreiben.

Ich stehe im Stall und wundere mich. Zwar hatte ich gewusst, dass die Kuh heute im Laufstall lebt, nicht jedoch, dass dies inzwischen Standard ist und ein Anbinden der Kühe in Boxen ein auslaufendes Modell ist, das es nur noch in einigen alten Betrieben in Bayern gibt. Oft war ich früher auf kleinen Bauernhöfen in Osttirol und Bayern, kannte von dort aber nur die konventionelle Haltung, bei der die Tiere in Stallboxen festgekettet sind und manuell oder mit kleiner Melkmaschine am Platz gemolken werden. Das sei schon lange nicht nur out, sondern sogar verboten, belehrt mich Legge. Die moderne Kuh wandelt nach Lust und Laune im Stall umher und entscheidet selbst, wann sie essen oder in einer mit Stroh ausgelegten Box ruhen möchte, oder eben, wann sie gemolken werden will. Nur wenige Kühe brauchten ein bisschen Motivationshilfe, die meisten suchen die Melkbox freiwillig auf, wenn das Euter gefüllt ist.
Der Automat säubert das Euter, dann wird jede einzelne Zitze umfasst und gemolken. Der Melkroboter erkennt dabei, wann eine Kammer des Euters geleert ist, und kann jede Kammer individuell ansteuern. Das sei das schonendste Verfahren, erklärt Legge. Manche Kühe finden so viel Gefallen am Melkroboter (während sie gemolken werden, können sie sich ein Leckerli gönnen), dass sie sich sogleich wieder hinten anstellen. Doch der Automat ist schlauer, er scannt die Nummer der Kuh und schickt sie unverrichteter Dinge weiter, wenn sie bereits gemolken wurde.

Markus Legge hat 115 Milchkühe. Nachwuchs zieht er selber. Die Kühe werden wie auf den meisten Höfen manuell besamt, dann ist eine Kuh neun Monate trächtig. Optimal sei, wenn sie einmal im Jahr kalbe, so Legge. Junge Stiere werden verkauft und zum Schlachten vorgesehen, weibliche Kälber müssen zweieinhalb Jahre heranwachsen, ehe sie Milch geben. Allein schon deswegen habe er Interesse daran, eine Kuh so lange wie möglich zu behalten, so Legge. Wenn er eine Kuh nicht sechs bis sieben Jahre melken könne, lohne sich die lange Zeit der Aufzucht nicht, so der Landwirt. Sieben bis elf Jahre behält er ein Tier und setzt alles daran, seine Kühe gesund und robust zu halten – die vorsorgliche Gabe von Antibiotikum ist auf dem Biohof dabei verboten. 7.000 Liter pro Jahr geben seine Tiere durchschnittlich. Im konventionellen Betrieb seien es bis zu 10.000 Liter pro Kuh, so Legge. Die Milchleistung der Kühe ist in den letzten Jahrzehnten massiv gesteigert worden, 1960 gab eine Kuh noch 3.916 Liter im Durchschnitt.

Unsere nächste Station ist die Weide. Mit dem Trecker fahren wir zum Feld, wo die zweite Herde des Landwirts steht. Auch die Kühe, die wir im Stall gesehen haben, haben gerade erst ihr Winterquartier bezogen. Die zweite Herde ist eine Woche später dran. Seit dem Frühjahr war sie draußen. Ein eigener Melkcontainer steht auf dem Feld. Zweimal am Tag kommt Legge, sein Sohn Tom oder die Aushilfe Tim aufs Feld, um nach dem Rechten zu sehen und zu prüfen, ob alle Kühe gemolken wurden. Ist eine Kuh auffällig, verletzt oder krank, muss sie nicht eingefangen werden, sondern kann über die Melkbox in eine eigene Kabine umgelenkt werden. Sehr praktisch.

Das Vieh von Legge und Kollege Josef Thomas frisst gemäß Biostandard nur Gras, Heu und etwas Maissilage. Leckerbissen wie Möhren und Kartoffeln kommen manchmal dazu. In diesem Jahr konnten die Landwirte aufgrund der Dürre statt der üblichen viermal im Jahr nur dreimal mähen und Heu für den Winter produzieren. Ein herber Verlust, denn Nachschub kann in der ganzen Region nicht gekauft werden, weshalb die Landwirte in Frankreich Heu bestellen mussten.

 

Wieso Milchautomat?

Legge und Kollege Thomas haben ihre Milch bislang an eine große Bioerzeugnisgemeinschaft in die Niederlande verkauft. Auf den Preis, den sie ausgezahlt bekommen, hatten sie dabei keinerlei Einfluss und wünschten sich mehr Eigenständigkeit.
Bei einer Agrarmesse konnten die Milchautomaten einer bayerischen Firma ihr Interesse wecken. Diese waren bereits im Osten und im Raum Bremen erfolgreich im Einsatz, mehrere 100 Liter Milch würden dort pro Tag verkauft, so das Versprechen. Legge fuhr nach Bremen und sah dort tatsächlich verheißungsvolle Warteschlangen vor den Automaten.

Mehr Verdienst pro Liter

Legge und Thomas beschlossen, eine GmbH und eigene kleine Molkerei zu gründen und in das Geschäft einzusteigen, um sich ein zweites Standbein zu schaffen und unabhängiger von den großen Molkereien zu werden. Damit würde auch ihr Verdienst pro Liter Milch steigen.
Inzwischen läuft ihr Betrieb fast ein Jahr und am großen Erfolg muss noch gefeilt werden. Seine Lebensqualität habe in diesem Jahr stark gelitten, so der Landwirt. Der zusätzliche Arbeitsaufwand ist enorm, so muss die Milch nicht nur zweimal die Woche pasteurisiert (kurzes Erhitzen der Milch zum Abtöten der Keime), sondern auch abgefüllt und ausgeliefert werden. Meldungen über den Befüllungsstand oder Störungen der Automaten bekommt Legge per Handy-App. Besondere Probleme bereiten Dinge, die die Neu-Molkereibetreiber vorher nicht bedacht haben: So verhaken sich manchmal die Flaschen im Flaschenautomaten und eine Fahrt nach Aachen wird nötig. Das größte Problem stellt wohl aber die Hemmschwelle der Verbraucher dar, sich an den Automaten heranzuwagen. Schließlich muss zuerst eine Flasche gezogen werden, die dann im zweiten Schritt mit Milch befüllt wird. Über die Mannigfaltigkeit der möglichen Fehlbedienungen war sich Legge nicht im Klaren.

Im Grunde müsste man regelmäßig jemanden an den Automaten stellen, der Fragen beantwortet und den Automaten erklärt, so Legge. Oder ein Video laufen lassen – was in Planung, aber noch nicht umgesetzt sei, so Legge, der sich vom Automatenhersteller im Stich gelassen fühlt.

Noch lassen die Verkaufszahlen zu wünschen übrig, statt der versprochenen mehreren hundert Liter pro Automat und Tag verkaufen die Hersteller der Monschauer Bauernmilch im Bestfall hundert. Zudem wünschen sie sich weitere notwendige Stellplätze, um den Umsatz steigern zu können. Einen herben Rückschlag mussten die beiden erleiden, als im Frühjahr zwei der Automaten, die auf Freiflächen stehen, unglaubliche zehnmal in Folge aufgebrochen und ausgeraubt wurden. Erst eine teure Sonderanfertigung aus Stahlbalken und Sicherheitsschlössern schaffte Abhilfe – die Versicherung zahlte nicht.

Auftrieb geben Legge und Thomas jedoch die Rückmeldungen von Kunden, die allesamt versichern, die 1,50 Euro pro Liter gerne für dieses schmackhafte Bio-Naturprodukt auszugeben, wenn sie sich denn mal mit dem Automaten vertraut gemacht haben.
Pläne haben sie auch – so können sie sich eine Erweiterung der Produktpalette durch Joghurt vorstellen, müssen jedoch erst abklären, wie und vor allem in was dieser vertrieben werden könnte, denn die Verpackung muss selbstverständlich alle Hygienestandards erfüllen.
An Ideen mangelt es also nicht. Für Milchfans, die ein regionales Bioprodukt kaufen möchten, bleibt zu hoffen, dass die Monschauer Bauernmolkerei über die Anlaufschwierigkeiten hinauskommt. (Noch ein kleiner Insider: Delzepich Eis nutzt ebenfalls die Biomilch der Monschauer Bauernmolkerei.)

Milchcafé Radermacher in Sief

Wenige Kilometer weiter in Sief komme ich auf den Hof der Familie Radermacher, wo ich in der großen Wohnküche des Hauses empfangen werde. Der Familienbetrieb wird seit mehreren Generationen geführt und war wenige hundert Meter weiter in einem großen historischen Bruchsteinhof gelegen. 1991 baute man neu, um die Standards in der Milchkuhhaltung einhalten zu können und ihnen einen großen Laufstall zu bieten.

Melken 24/7

In der letzten Nacht hat Frank Radermacher kaum geschlafen. Eine Kuh hat gekalbt und brauchte seine Assistenz. Durchschlafen kenne er sowieso nicht, lacht Radermacher. Drei kleine Kinder, 150 Milchkühe, die jeweils einmal pro Jahr kalben und sein Engagement bei der freiwilligen Feuerwehr halten ihn jede Nacht auf Trab, zudem könne es vorkommen, dass ihn nachts der Melkroboter anpiept, denn auch seine Kühe können sich 24/7 entscheiden, sich melken zu lassen, und wenn es eine Störung gebe, müsse er eben aufstehen.
Mit 24 Jahren hat Radermacher den Hof von seinem Vater übernommen und bis vor acht Jahren konventionell mit einer genossenschaftlichen Molkerei zusammengearbeitet. Als diese immer weiter verkauft wurde und immer größer wurde – sie gehört heute zu Arla, dem siebtgrößten Player in diesem Sektor weltweit –, sei zunehmend die Unzufriedenheit gewachsen und er habe zusammen mit ein paar Kollegen aus der Region gekündigt. Als Erzeugergemeinschaft haben sie zunächst drei Jahre lang versucht, ihre Milch selber zu vermarkten und über einen Händler anbieten zu lassen, schließlich habe man sich der Milchvermarktungs GmbH Sternenfair angeschlossen.

Sternenfair produziert nicht bio, jedoch nach einer strengen 5-Punkte-Philosophie, die einen fairen, regionalen und nachhaltigen Wertschöpfungsprozess umfasst. So sollen die Tiere nicht nur täglich mehrere Stunden auf die Weide können, sondern es ist auch der Einsatz von Futtermitteln aus Übersee oder Gentechnik oder von bienenschädlichen Pestiziden verboten. Zudem wird den Bauern mindestens 40 Cent je Liter Milch garantiert.
Täglich schicken neun Landwirte aus der StädteRegion ihre Milch in einem Tank nach Bayern in die Molkerei, wo sie verarbeitet wird. Haltbare Sternenfair-Milch wird zum Beispiel über Lidl, Rewe-Märkte und Hofläden vertrieben.

40 Prozent der Milch gehen bei Radermachers an Sternenfair, 60 Prozent an Gropper. Gropper bietet Milch unter dem Label „für mehr Tierschutz“ an, das vom Deutschen Tierschutzbund e. V. vergeben wird. Bei der Milchviehhaltung bedeutet dies, dass die Tiere ein hohes Platzangebot haben und jederzeit nach draußen können. Der Tierschutzbund schreibt dazu auf seiner Seite: „Das Label ist keine Werbung für den Konsum von tierischen Produkten. Vielmehr soll es dem Käufer, der noch nicht auf tierische Produkte verzichten möchte, eine Orientierungshilfe bieten und ihn animieren, den Tierschutz beim Einkauf mit einzubeziehen.“ Gropper vertreibt seine Produkte über Lidl, jedoch nicht in Aachen.
Lediglich rund ein Prozent der Milch vertreiben Radermachers selber über ihren kleinen Hofladen mit Milchautomat und an Einrichtungen vor Ort, die gerne Frischmilch haben möchten. Diese ist anders als bei der Monschauer Bauernmolkerei nicht pasteurisiert, das heißt, sie muss vor dem Verzehr einmal abgekocht werden.
Für einen Euro ist der Liter Milch bei Radermachers erhältlich, zudem vertreiben sie regionale Produkte, die auf befreundeten Höfen in der Region hergestellt werden wie Honig, Nudeln, selbstgemachte Marmeladen und Saft von Streuobstwiesen der Region. Marilu Radermacher stellt zudem hochwertige Hochzeitstorten her.

Unabhängiger von großen Herstellern werden

Frank Radermacher möchte möglichst autark von den großen Herstellern werden. Er bemängelt stark die Entwicklung der letzten Jahrzehnte und die Tatsache, als Landwirt den großen Machenschaften ausgeliefert zu sein. Weder beim Einkauf von Futtermitteln noch beim Verkauf der Milch habe man eine Möglichkeit, an der Preisschraube mitzudrehen, lediglich über den Wachstum des Betriebes könne man etwas steuern und so bleiben die Kleinen auf der Strecke. Seit dem Jahr 2000 hat sich Zahl der Betriebe halbiert, im Vergleich zum Jahr 1960, wo auf einen Bauern eine bis neun Kühe kamen, sind heute noch fünf Prozent der Betriebe erhalten geblieben, die dafür im Schnitt 66,7 Kühe haben.
Die Nachfolge in Betrieben sei dementsprechend schwierig, unter diesen Bedingungen wolle niemand mehr arbeiten, denn mit konventioneller Milchproduktion könne man kein Geld mehr verdienen. Die Auszubildenden auf den Berufsschulen kommen heute zu 50 Prozent nicht vom Hof, erzählt Radermacher und glaubt, dass sie es auch nicht einfach haben werden.
Radermacher wünscht sich, dass für landwirtschaftliche Produkte wieder vernünftige Preise bezahlt werden, von denen Landwirte leben können: „Ich will keine Subventionen, ich will einen vernünftigen Preis für ein Produkt“, ist sein wichtigstes Anliegen.

Meiste Subventionen fließen an RWE

Wie viele andere lebt auch er hauptsächlich von der Ausschüttung, die aus der EU-Kasse einmal im Jahr ausgezahlt wird und sich nach vielen Faktoren berechnet, bei der maßgeblich die bewirtschaftete Fläche in Hektar eine Rolle spielt. Und so verwundert es nicht, dass nicht der kleine Landwirt der Nutznießer dieser Subventionen ist, sondern dass es wieder die Großen sind. Einige werden jetzt aufhorchen, denn in unserer Region ist es tatsächlich RWE, der die größte Summe einstreichen kann, nämlich satte 382.011,16 Euro. Landwirt Radermacher erhält etwa ein Zehntel davon.

Radermacher muss zwei Stunden am Tag aufwenden, um alles zu protokollieren, zu dokumentieren und zu beantragen, was mit seinem Hof zusammenhängt. Wie lang war die einzelne Kuh draußen? Ist das neue Kalb registriert, wie war die Geburt? Das Ganze muss natürlich digital erfasst werden – am Rande sei erwähnt, dass Sief erst seit 2017 über vernünftiges Netz verfügt.
Mindestens zweimal im Monat gebe es zudem unangemeldete Kontrollen von diversen Ämtern, die auf den Höfen vorbeischauen und prüfen, ob alles in geregelten Bahnen verläuft, der Tierschutz eingehalten wird, die Hygienevorschriften eingehalten werden, ja sogar, ob der Hof sauber ist und nicht etwa Gülle oder Futterbestandteile ins Grundwasser ausgewaschen werden können.
Wer sich Radermachers Geschichten anhört, ist in der Tat verblüfft über sein sonniges Gemüt und sein Strahlen. Was ihm zusätzlich zu schaffen macht, ist das schlechte Ansehen der Landwirte. „Wir sind immer die Buhmänner“, sagt er. Ob ihnen nun vorgeworfen werde, Tiere schlecht zu halten oder mit der Gülle den Boden zu verseuchen, anscheinend wisse jeder es besser. Dabei führe zum Beispiel der Brunnen hinter seinem Grundstück das sauberste Wasser in der StädteRegion, berichtet er stolz.

Vor lauter Verwaltung sind wir noch gar nicht in den Stall gekommen. Dieser liegt direkt gegenüber dem Wohnhaus. Gerade ist der Tierarzt da, um ein paar Kühe zu besamen, bis zum Ellbogen steckt er in einer Kuh, die davon erstaunlich unbeeindruckt ist. Im Stall sieht es aus wie auch bei Markus Legge in Imgenbroich. Ein paar Kühe fressen gerade, ein paar chillen. Eine lässt sich melken. Die Besonderheit hier: Die Kühe können jederzeit nach draußen und über einen Weg hinter dem Grundstück auf eine große Weide laufen, auch nachts. Wer nachts nicht draußen war, wird morgens dazu animiert, jede Kuh soll ihre Frischlufteinheit bekommen.

Umdenken nötig

Gerade ist Radermacher dabei, eine zusätzliche Freifläche direkt vor dem Stall für das Milchvieh anzulegen, wo es auch im Winter chillen kann, damit wird er seinen Hof für eine weitere Förderung aus dem Topf der EU-Subventionen qualifizieren. Es scheint, als müssten Landwirte heute vor allem schlaue Strategen sein, die es beherrschen, sich durch Förderrichtlinien zu wühlen. Radermacher gehört zu denen, die das können. Viele andere sind schon auf der Strecke geblieben. Doch auch er ist sich sicher: „Wenn es so weitergeht wie jetzt und wir jetzt nicht umdenken, werden Sie in 10 bis 15 Jahren nicht mehr regional einkaufen können.“

Milch ab Hof

Milchautomaten: Biomilch (pasteurisiert)

Monschauer Bauernmolkerei
monschauer-bauernmilch.de

Aktuelle Standorte

REWE Stenten
Krugenofen 62-70, 52066 Aachen

REWE Esser
Freunder Landstraße 33-35, 52078 Aachen-Brand

REWE Reinartz
Lütticher Straße 19, 52064 Aachen

REWE Reinartz
Von-Coels-Straße 206, 52080 Aachen-Eilendorf

Hirschcenter
Elassstraße 139, 52068 Aachen

Rewe Rieck
Witzerather Straße 10, 52152 Simmerath

Edeka Bellefroid
Krefelder Straße 12, 52145 Würselen

Parkplatz Victor
Trierer Straße 254, 52156 Monschau

Parkplatz Netto
Bundesstraße 30, 52159 Roetgen

Milchautomaten: Rohmilch (muss vor Verzehr abgekocht werden)

Milchcafé Radermacher
Raerener Straße 241, 52076 Aachen
Frische Rohmilch zum selberzapfen
sowie Sternenfair-Butter und H-Milch
milchcafe-radermacher.de

1. Aachener Milchautomat
Gut Kreuzchen
Baumgartsweg 106, 52076 Aachen-Sief
milchautomat-aachen.de
Milch ohne künstliches Jod
Flasche oder Kanne bitte mitbringen

Soerser Milchkännchen
Soerser Weg 268, 52070 Aachen
Rohmilch, Gefäße können mitgebracht werden

Milchfee Milchautomat
Gemmenicher Weg 111, Aachen

Waldhausener Milchstübchen
I. Rote-Haag-Weg 70, 52076 Aachen

Milchautomat
Merolser Heide, 4701 Eupen, Belgien

Milchautomat Eschweiler
Scherpenseeler Straße 10, 52249 Eschweiler
– keine genmanipulierte Milch
Flaschen mitbringen oder vor Ort

Milchautomat Ralf Beuel
Gerstenhof 1, 52152 Simmerath

Milchautomat Helmut Schreiber
Trierer Straße 98, 52156 Monschau-Konzen

Hof Breiterscheid
Alte Straße, 52156 Monschau

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