Très unromatisch. Vor einem Jahr gab es den bereits ähnliche Fälle, jetzt wiederholt sich die Masche: über ein Dutzend Männer wurden beim Chat mit einer attraktiven freizügigen Dame aufgenommen und erhielten einige Zeit später Zahlungsaufforderungen über 150 Euro. Andernfalls würde das mitgeschnittene Video in den sozialen Medien veröffentlicht. Die Männer zahlten, aber damit war die Angelegenheit nicht erledigt, den die Forderungen wurden kurzerhand erhöht – auf bis zu 450 Euro. Bis die Angelegenheit schlußendlich bei der Polizei landete.
Wie bereits im letzten Jahr gehen die Ermittlungen in Richtung Frankreich, bislang allerdings ohne heiße Spur von der Dame und möglichen Hintermännern.
Die Polizei warnt deswegen ausdrücklich vor dieser und einer anderen aktuellen Mail, in der gedroht wird, intime Bilder und Videos im Netz zu veröffentlichen, die vom Rechner der Adressaten heruntergeladen wurden. Einige dieser Zahlungsaufforderungen waren erfolgreich und brachten den Erpressern Bitcoins im Gegenwert von bis zu 1.000 Euro ein, bis sich die Geschädigten bei der Polizei meldeten. Ermittlungen ergaben aber, dass es keine Hackerangriffe und somit keine Zugriffe auf die Daten der Nutzer gegeben hatte. Weiterhin wird von einer recht hohen Dunkelziffer ausgegegangen.
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