Genossenschaft „LebensWeGe“ plant zweites Wohnprojekt

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50 Jahre Pinkpop

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Viermal KuK

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Das Maß ist voll. Der Migrationswelle muss Einhalt geboten werden, der Schwall unverkrampfter Komödien zu diesem Thema gefährdet die schweighöferische Naturlockendominanz deutscher Lichtspielhäuser. In seelenlosen Abzock-Erzeugnissen hat man Blond zu tragen! Wir lachen über Otto & Til, nicht über Key & Peele! Zugegeben, anfangs waren wir noch optimistisch: Oma hatte in einer französischen Komödie lernen können, dass Schwarze nicht nur klauen und Weiße im Rollstuhl schieben. Aber hätten wir diese Komödie damals bloß nie in unser Land gelassen! So aber nahmen wir unzählige unkontrollierte Produktionen auf, alle mit schlimmen Absichten. Elyas M’Barek rief mit Fack Ju Göthe „kanackendeutsch“ zum Gipfel deutschen Humors aus, ehe in „Willkommen bei den Hartmanns“ versucht wurde, derlei Vorurteile ironisch zu brechen.

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Ein paar Eindrücke vom gestrigen Ausflug zum wunderbaren Kimiko Festival 2017. Hof und Park vom Ludwig-Forum sind eine äußerst passende Location, vor den beiden fetten Bühnen ist viel Platz, das ganze ist urgemütlich, das Publikum ist bunt gemischt (hier stimmt das ausnahmsweise mal) und über mangelnde Auswahl an Getränken aller Art kann sich wirklich niemand beschweren. Besonders zauberhaft: Die aufwändig und mit viel Liebe zum Detail selbstgebaute Theke vom Dein Hotel Europa mit bunten Lampions, Lichteffekten in den Bäumen und cooler Deko. Wie überhaupt das gesamte Festival überaus professionell organisiert ist, vom gelungen Design von Plakaten, Karten und Programmübersicht über die informative Website bis hin zur fetten Soundanlage und den beiden Stages, die durchaus auch ein größeres Festival schmücken würden.

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Als ich so über ein Thema für diese Ausgabe sinnierte, hätte ich beinah verpeilt, dass es diese kleine Kolumne diesen Monat tatsächlich schon seit 10 Jahren gibt! Angefangen hat es mit einem Bericht über das Fantasy Filmfest 2007, seitdem wurden sowohl die Filmwelt einiger meist unterschlagener Länder von Peru bis Malaysia unter die Lupe genommen …

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Das Kaleidoskop Filmforum in Aachen präsentiert seit 12 Jahren am Tag des offenen Denkmals, einem Sonntag im September, die Lange Nacht der kurzen Filme. Seit sieben Jahren gesellt sich am Vortag beim Film-/RadParcours ein Kurzfilm-Programm mit Fokus auf das Fahrrad und alternative Mobilität dazu. In diesem Jahr werden beide Veranstaltungen nun unter dem Label „Pocketfestival for Shorts“ zusammengefasst. Termin ist am 9. und 10. September 2017.

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ROM/D/F 2017 | Regie: Călin Peter Netzer | Darsteller: Diana Cavallioti, Mircea Postelnicu, Carmen Tănase, Vasile Muraru, Adrian Titieni, Start: 24.08.
Für sein Melodram „Mutter und Sohn“ erhielt der Rumäne Călin Peter Netzer 2013 den Goldenen Bären der Berlinale. Dieses Jahr präsentierte er sein Liebesdrama „Ana, mon Amour“ ebenfalls im Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele. Im Zentrum steht die Liebe zwischen Toma und Ana (Mircea Postelnicu und Diana Cavallioti), die sich an der Uni kennenlernen. Die junge Beziehung wird bald von Anas heftigen Panikattacken überschattet. Toma umsorgt seine psychisch labile Freundin und den gemeinsamen Sohn Tudor, wobei die Grenzen zwischen Liebe, Obsession und Abhängigkeit verschwimmen …

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35 Künster demonstrieren die Relevanz von Archäologie für die zeitgenössische Kunst in drei Locations in Maastricht: Van Eyck, Marres und Bureau Europe. Sie entdecken neue, unbekannte Welten, indem sie – wie Archäologen — unter der sichtbaren Oberfläche die zwischenmenschlichen, politischen und sozialen Realitäten freilegen und herausstellen. Ihre Entdeckungen, Geschichten und Installationen befeuern mögliche Interpretationen von …

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Jugendbildungcamp nach langem Tauziehen als Versammlung zugelassen

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Noch lange bevor Hollywood den chinesischen Markt entdeckte, um Blockbuster-Flops in die schwarzen Zahlen zu retten, beriefen sich faule Filmschaffende auf eine andere Zielgruppe, die Cineasten ebenfalls numerisch weit übersteigen: Kinder. Diese sind uns seit jeher nämlich nicht nur körperlich weit unterlegen (ich behaupte, mindestens acht von ihnen ohne nennenswerte Blessuren gleichzeitig ausschalten zu können), sondern auch geistig. Kinder sind anspruchslos. Ähnlich der Katze vor einem Laserpointer geben sich Kinder allein mit grellen Effekten zufrieden.

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Für das Daytripper-Spezial „Endstationen im AVV“ habe ich mir eine hübsche Endhaltestelle östlich von Aachen ausgesucht. Sie trägt den etwas morbide klingenden Namen Schevenhütte Helenasruh, und die Linie 1, die an Wochentagen stündlich und an Wochenenden zweistündlich zwischen Lintert und Schevenhütte verkehrt, bringt mich für schlanke 3,60 Euro hin. Vom Bushof aus dauert die Fahrt nominell eine Stunde und zehn Minuten, also besser vorher nochmal Pipi machen.

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USA/F 2016 | Regie: John Madden | Darsteller: Jessica Chastain, Mark Strong, Gugu Mbatha-Raw | 132 Min. | ab 06.07.2017
Für die meisten ihrer männlichen Kollegen ist Miss Sloane ein Enigma. Als Lobbyistin wickelt sie ihre Gegner um den Finger und ist der Konkurrenz immer einen Schritt voraus. Als Privatperson lässt sie sich jedoch ebenso wenig in die Karten schauen wie in ihrem Job. Umso mehr überrascht es die Kollegen ihrer Kanzlei, als sie einen lukrativen Auftrag der Waffenlobby ablehnt.

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D 2017 | Regie: Sönke Wortmann | Darsteller: Lucas Gregorowicz, Anna Bederke, Nicholas Bodeux | 92 Min. | ab 29.06.2017
Nicht einmal abgeschminkt hat sich Stefan (Lucas Gregorowicz), als er in den Zug nach Bochum steigt. Der Schauspieler am Münchener Theater sitzt im Fellkostüm mit Bart und Perücke im Abteil und versucht, die Nachricht zu verarbeiten, die ihn kurz zuvor am Telefon ereilte: Sein Vater ist gestorben, plötzlich und ohne Schmerzen, wie ihm der Bestatter versichert. Stefan will seinen Vater am liebsten schnell unter die Erde bringen. Am Dienstag ist ein Vorsprechen für eine Vorabendsoap und überhaupt hält ihn nichts in Bochum, das er einst verließ, um seinen Traum zu verwirklichen. Doch die alte Heimat und die alten Freunde lassen ihn so schnell nicht gehen. Und dann ist da noch Charlie (Anna Bederke), seine Jugendliebe, die er vor zehn Jahren dort sitzen ließ.

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Neuer Aachener Kunstverein – bis 21.05.2017
Der NAK war immer schon gut darin, den Kunstbegriff weitmöglichst zu dehnen, um die provinzielle Enge des Postmodernismus eines Tages im Ausblick auf etwas Neues zu überwinden. Diesmal geht es der Kunst mit Hilfe von Vokuhila, Fußball und halbleeren Wänden an den Kragen.

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Kunsthaus NRW, bis 23.04.2017: Unsere vor gut einem Jahr hier niedergeschriebenen hymnischen Erwartungen an den neuen Chef des Kunsthauses NRW in Kornelimünster haben sich inzwischen eindringlich bestätigt. Die „zartbräunliche Angestaubtheit“ des ehrwürdigen Etablissements hat sich im Laufe eines Jahres tatsächlich zu einem „Kraftplatz ofenfrischer Kunst aus diesem unserem schönen Bundesland“ gewandelt. (Zitate: Moviebeta 12/15)

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Die Designmetropole Aachen, noch immer vom Nachglanz ihres grandiosen Hotel-Total-Projekts beschienen, eröffnet in Zusammenarbeit mit der FH und dem Ludwig Forum eine vorläufig auf ein Jahr angelegte Designabteilung in der zweiten Etage des Forums.

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