Auch nach über 30 Jahren gehört die Burg an Bardenberg in Würselen zu den kulturellen Hotspots der Region. Das Ambiente der pittoresken Open-Air-Arena trägt dazu einen gehörigen Teil bei, zumal man sich dank des großen Zeltsegels auch bei Regen ungestört dem Treiben auf der Bühne widmen kann.

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Nach der Pause im letzten Jahr geht das Lothringair am 16. Juni nun in die fünfte Runde. Auf rund 600 Metern wird das kleine Festival, das sich einen festen Platz in der Aachener Sommerkultur erobert hat, einen gengre- und generationenübergreifenden Mix aus Kultur, Kunst, Performances und kulinarischen Highlights servieren.

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Kimiko, das „prächtige Kind“, so die japanische Herleitung des Namens, bekommt im vierten Jahr seines Bestehens ein Geschwisterchen in Form eines Festivals, das in puncto Zuschauerkapazität und räumlicher Ausdehnung das andere Event am Ludwig Forum noch in den Schatten stellen dürfte. Das Festival findest statt am 23./24. Juni 2018

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Nach sechs Jahren Hofkonzerten veranstalten die „Hofgemeinschaft“ der Gastronomien (rund um den „Hof“ inkl. Körber- und Rommlesgasse), sowie die Einzelhandels- und Dienstleistungs-Geschäfte des Viertels dieses Jahr Konzerte der besonderen Art. Aus der Not (der Baustelle vor Ort) wird eine neue Tugend gemacht: Die Fensterkonzerte werden geboren. Unter dem Motto „Hochkultur, wenn der Tiefbau Pause macht“ …

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Die zweite Runde des erfolgreichen Showcase-Festivals, das im letzten Oktober Premiere feierte startet am 20. Mai 2018. Sinn von Transformer ist, neue Musik zu entdecken und wahre Legenden zu genießen. Die Bands, die hier spielen, werden eher nicht im Radio zu hören sein, aber Early Adopters und Fans aus den Bereichen Indie, Rock, Punk und …

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Mit „Unseen“, Fotografien von Jessica Lange (18.02.-08.04.2018), startete das KuK fulminant ins Jahr. Bevor es mit dem Kulturfestival X der StädteRegion so richtig los- und dann Schlag auf Schlag weitergeht, steht ein Termin in Monschau an, den man sich ebenfalls rot im Kalender anstreichen sollte. Vom 15.04. an sind dort Fotografien von Sibylle Bergemann, Harald …

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Das Kulturfestival X geht mittlerweile in die dreizehnte Runde und wie in den Jahren zuvor bietet es auch 2018 einen vielschichtigen Mix aus Konzert und Lesung. Geographisch liegt der Schwerpunkt dieses Jahr in Alsdorf. Man rotiert eben so durch die Region, damit auf lange Sicht keine Gemeinde zu kurz kommt. Das Programm richtet sich in zweifacher Hinsicht an ein breites Publikum. Z

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Christopher Ward, 1980 in London geboren, präsentiert sich im Pressegespräch charmant und strahlt viel Selbstbewusstsein und eine Mischung aus Distinguiertheit und jugendlicher Unbekümmertheit aus. Durchaus Dinge, die man sich von einem frischgebackenen Generalmusikdirektor erwartet, wenn einem der Sinn nach frischem Wind aus dem Orchestergraben steht.

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Nach acht Jahren ist Schluss: Die Transition-Clubreihe im Musikbunker mit Fokus auf zeitgenössischem Techno wird eingestellt. Angefangen hatte es 2010 mit Shed aka René Pawlowitz, der auch unter diversen anderen Aliassen wie Wax oder Equalized Dancefloorfutter nur so aus dem Ärmel schüttelte. Es folgten weitere DJs und Residents aus dem Berghain/Panoramabar-Umfeld, die den Clubsound der späten 00er und frühen 10er Jahre entscheidend mitprägten, wie Ben Klock, Norman Nodge, Marcel Fengler und Marcel Dettmann.

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„Ene Mene Mopel“ – wer sich den Namen von Helge Schneiders aktueller „Tournee durch die Konzerthäuser Mitteleuropas“ auf der Zunge zergehen lässt dürfte recht zügig feststellen: Der ergibt wenig Sinn.

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Tito Tequilas fulminante Rock-Oper über den Übach-Palenberger Live-Club Outbaix feiert Premiere.

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Raum für Kunst und Musik – so die Subline der Gravieranstalt in der Ottostraße 85, einer vielversprechenden neuen Veranstaltungslocation im Aachener Ostviertel. Die Räume sind unterschiedlich groß und verschieden geschnitten, die Wände größtenteils klassisch weiß getüncht mit einem in dunkles Anthrazit getauchten Barbereich. Dazu der Charme eines alten Handwerksbetriebs, der in vielen kleinen Details noch …

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Katortz haben inzwischen genügend Produktionen unter dem Gürtel, um ein Resultat abzuliefern, das spielend internationalen Standards genügt. Technisch ist auch das neue Album ausgewachsen, und die Band spielt die Indie/Alternative-Klaviatur rauf und runter, dass es eine wahre Freude ist. Wie gewohnt, möchte man sagen. Allerdings gibt man sich nicht mit den erworbenen Meriten zufrieden, sondern befragt mit „Zauberkabine“ die eigenen Bezüge, und das mit einem erstaunlichen Resultat.

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Der Señor-Torpedo-Ableger, bestehend aus Drummer Andy Reinard, Keyboarder Oliver Walczak und Bassist Thomas „Pallo“ Palenberg, erblickte vor rund drei Jahren erstmals das Licht der Öffentlichkeit. Und anders herum erblickte die Öffentlichkeit erblickte das Licht von Grundrauschen – denn die Strahler auf den Bergmann-Helmen, die die drei auf Konzerten tragen, sind mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden.

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Ein buntes Programmpotpourri hat der Kulturbetrieb der Stadt Aachen für das erste Halbjahr im Alten Kurhaus vorbereitet. Seit 18 Jahren betreibt er die Location, die sich von Anfang an einer großen Beliebtheit unter den Aachenern erfreuen konnte, was nicht zuletzt am prunkvollen Ballsaal liegt. Die Klangbrücke bietet eine Tür weiter mit klassischer Konzertbühne und Tribüne mit gepolsterten Holzstühlen einen bodenständigen Kontrast. Diverse Veranstalter haben hier die Möglichkeit, ihr Programm vor ein Publikum zu bringen, und nutzen dies auch rege.
Im Januar wird hier der 1.000.055th Art’s Birthday gefeiert.

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Nachdem die Veranstaltungsgruppen NoName und Meakusma eine erfolgreiche Festivalsaison verbuchen konnten, bündeln sie auch in diesem Winter wieder ihre Kräfte für eine gemeinsame Veranstaltung im alten Schlachthof in Eupen. Diesjähriger Topact ist Dr. Rubinstein, die momentan durch die renommiertesten Clubs dieser Welt tingelt. Den Rahmen für die Veranstaltung bilden die Locals Caspro und Daniel/i/, die schon mehrmals bewiesen, dass sie den internationalen Gästen in nichts nachstehen. Was die beiden verbindet ist ihre Liebe zur Musik. Dennoch beweisen die unterschiedlichen DJs, dass Auflegen nicht gleich Auflegen ist. Raffaela Schaus sprach mit den Beiden.

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Jake La Botz kommt aus Chicago, und wer in Chicago geboren ist, kommt um den Blues wohl kaum herum. La Botz hat von den Besten gelernt und sich aus einer Mischung aus Traditionellem und zeitgenössischen Einflüssen seinen eigenen Indieblues gestrickt. Best known ist er für seine Tattoo Across America Tour, auf der er landesweit in Tattoo-Studios performte, außerdem kennt man ihn aus mehreren Filmen (u. a. „Rambo IV“). Weniger bekannt ist, dass er auch Theater spielt und meditiert.

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Wer meint, dass es seit der Auflösung von FLASH FUTURE in Aachen etwas leise geworden ist, was das Stoner-Rock-Genre betrifft, der braucht nicht weiter zu verzagen, denn drei Mitglieder dieser Kapelle haben nun etwas Neues am Start und sich dafür Verstärkung von zwei auch nicht eben Unbekannten aus der Aachener Szene geholt. Da die bisherigen Bandinfos keine Namen nennen, verzichte ich da jetzt auch mal drauf. Kurz vor Weihnachten erscheint jedenfalls diese Double-A-Side-Vinyl-Single, die allen Freunden von tiefergelegten Gitarren und wuchtigen Riffs die Herzen erwärmen dürfte.

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Armin Burke (Dumont) und Lars Templin (Musikbunker) haben Grund zur Freude – gerade sind ihre Spielstätten ausgezeichnet worden. Wofür und was sie mit dem Preisgeld machen, haben sie uns verraten.

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#KulturinAachen hat es nicht leicht: Kaum wird in ein schönes Festival wie das Kimiko Festival 2017 auf die Beine gestellt, kann man sicher sein, dass sich wieder Anwohner finden, die drei Tage unter den „unverschämt egoistischen, rücksichtslosen Kulturtreibenden“ leiden, Unterschriftenaktionen gegen diese Barbarei sammeln und bei der Stadt einreichen und ihr empörtes Konterfei in die …

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Eine klassische Liaison, ein Paar, das so unzertrennbar miteinander verbunden ist wie Hopfen und Malz. Wir haben Aachener Musiker, DJs, Kneipiers und Musik-Affiniciados gefragt, welches Lied ihnen jeweils zu einer bestimmten Kneipe einfällt – und was sie damit verbinden.

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Wo war früher Aachens Kneipenmeile Nr. 1 in Aachen? Was hat es mit dem Kettenfett auf sich? War war Lennet Kann eigentlich? Und was stand auf dem Schild, das an der Theke im Hauptquartier hing? Antworten hier in der inoffiziellen Aachener Kneipedia, der semi-nostalgischen Wissensdatenbank rund um Pils, Peppie und Popstadl.

1.1k

… verspricht das Tourplakat der Black Angels und exakt das liefern die Psychedelic Rocker aus Austin Texas in der Muziekgieterij in Maastricht auch ab. Doch bevor der Hauptact die Bühne betritt, stimmen A Place to Bury Strangers das Publikum erst einmal grundlegend auf die „Psychedelic Experience“ des Abends ein – und die ist bei dem …

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… oder so ähnlich. In jedem Fall gilt bald wieder „Komma vom Sofa“, denn die beliebte Konzertreihe geht nun nach der Sommerpause munter weiter. Veranstalter Chris Kukulis und Lars Templin erzählen uns bei der Pressekonferenz mehr.

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Beim Konzert einer Band, die seit 1989 bzw. 1991 von sich reden macht, muss es niemanden wundern, wenn sich dann 2017 im Kurpark Aachen in erster Linie Menschen um die 40 im Publikum tummeln. Ob das nur mit dem Fanta-Gründungsjahr oder auch mit den Sponsoren der Veranstaltung (WDR2, Porsche, …) zusammenhängt, sei dahingestellt – in …

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Eine der interessantesten und unterbewertetsten Bands der 80er kehrt nach langer Abstinenz auf die Bühne zurück: Im September spielen Shriekback mit achtköpfiger Besetzung live in Maastricht. Aus diesem Anlass ein kurzes, skizzenhaftes Porträt der Band und ein exklusives Interview mit Gründungsmitglied Carl Mash.

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One of the most interesting and undervalued bands of the 1980s returns to the stage after a long wait: In September, Shriekback will play in Maastricht with an eight-headed live band. We use this opportunity for a short, sketchy portrait of the band—and an exclusive interview with founding member Carl Marsh.

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Seit 1988 ist das Underground in der Nähe des Bahnhofs Ehrenfeld ein zentraler Anlaufpunkt für Punk- und Indie-Konzerte in Köln gewesen, neben zahlreichen Geheimtipps konnte man hier auch Acts wie Green Day oder The Offspring noch im kleinen Rahmen sehen, bevor deren Karriere durchstartete. Am 15. September soll damit Schluss sein, denn das Gelände wurde an die Stadt Köln verkauft und soll abgerissen werden, um einer Schule Platz zu machen. Der frühere Plan, an dieser Stelle eine Shoppingmall zu errichten, konnte von engagierten Bürgern noch abgewehrt werden, doch nun sieht es düster aus.

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Die Emanzipation der Frau ist – wieder einmal – ein heiß diskutiertes Thema. Feminismus sorgt nicht erst seit (vermeintlichen) Galionsfiguren wie Lena Dunham für Gesprächsstoff. Dennoch scheint der aktuelle Zeitgeist dem Inhalt seine Peaktime einzuräumen, sodass sogar renommierte Brands mit Aufschriften wie „The force is female“ oder „Girls are awesome“ werben. Besonders im Musikgeschehen macht sich dieser frische Wind bemerkbar, denn dem sonst so männerdominierten Musikgenre Rap und Hip Hop wird jetzt durch Female MCs Konkurrenz gemacht.

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Temperamentvolle und feurige Klänge, sehnsuchtsvolle Texte – hierfür steht die Sinti-Band TABOR, die den Innenhof der Burg Frankenberg am 25. August in eine ganz besondere Stimmung versetzen wird. Die fünfköpfige Band aus der Grenzregion spielt authentische, traditionelle Gipsy-Musik, wie sie seit jeher am Lagerfeuer gesungen und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Oft sind die …

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