Beide Arme der Gäste schnellen in die Höhe und winken wild – frenetischer, geräuschloser Applaus nach der Premiere von „Mordsspaß“ im Space. Dass auch Klatschen und „Zugabe“-Rufe zu hören sind, liegt an den hörenden Besuchern, die ein Drittel der Zuschauer an diesem Abend ausmachen.

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Unter dem Motto „Uus de Region, för de Region“ veranstalten die Hospizstiftung Region Aachen und das Theater Aachen am 1. November 2018 einen Abend voller Musik und Comedy, der sich an Menschen in der Region richtet, die die Hospizstiftung unterstützen möchten.

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Die elfjährige Tilda (Angela Ahlheim) hat einen richtig guten Draht zur ihrem Opa Amandus (Wolfgang Rommerskirchen). Er ist immer für sie da, auch wenn er manchmal was durcheinanderbringt. So beantwortet er zum Beispiel die Frage, warum seine Lebensmittel auf einmal im Bücherregal stehen, mit: „Weil in der Spülmaschine kein Platz mehr war.“ Das Stück läuft bis Ende Oktober 2018.

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Dass eine leichte, herzerfrischende Komödie auch ohne (allzu viel) Klamauk gelingen kann, beweist Regisseur Stefen Herrmann mit Nicole Armbrusters Geschichte „Zur Hölle mit den anderen“, die im September 2018 Premiere gefeiert hat. Es sollte eine ausgelassene Wiedersehensfeier von Katrin und Sandra werden – während des Studiums unzertrennlich, doch durch die windigen Gassen des Lebens getrennt –, die mit Kind und Mann, Wasserpistole und Milchpumpe eine neue Ära der vergessenen Freundschaft einläuten wollen. Wenn das Leben nur so einfach wäre!

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Tick-tack, tick-tack, tick-tack. Kein aufdringliches Geräusch, nur so laut, dass man es immer und immer hört, das Verrinnen der Zeit oder die hartnäckige Präsenz des neuen Begleiters namens Wahnsinn. Gegenüber der leise vor sich hintickenden Uhr eine vergilbte Fotografie zweier Brüder, darunter ein alter Teppich mit zwei identischen Sesseln, in denen zwei identisch angezogene junge Männer sitzen.

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Die Erdoberfläche ist nur noch Schutt und Asche. Wer sich der Luft ohne Atemmaske aussetzt, der stirbt. Nach Hitzewellen, Hungersnöten und der Ausbreitung von Viren sind im Jahr 2050 sämtliche Zivilisationen zusammengebrochen. Die Meereszirkulation kommt zum Stillstand – und der Mensch? Er zieht sich zurück ins Innere der Erde, wo er ein hoch technisiertes Dasein fristet: kontrolliert von der gewaltigen Maschine MXXL, umgeben von künstlicher Luft und künstlichem Licht.

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Die ewige Geschichte der unerfüllten, der tragischen Liebe, ein Motiv, das sich durch Jahrhunderte und hunderte von literarischen wie musikalischen Werken durchschlängelt. In diesem Fall sind es Leonora de Vargas, eine junge Adelige, und Don Alvaro, ein Mestize von höherer Herkunft, die sich nicht finden dürfen.

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Straßentheater, Tanz, Artistik und jede Menge Spektakel in Heerlen Die 28. Edition von Cultura Nova findet von Freitag, dem 24. August, bis Sonntag, 2. September, statt. Die Eröffnungsperformance unter freiem Himmel, traditionell bei freiem Eintritt, wird in diesem Jahr von der italienischen Kompanie Kitonb gestaltet. „Carillon – the flight of time“ verspricht ein urbanes Spektakel, …

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„Allein im Bett, im Bauch, im Kopf“ – so fühlt sich Beatrix. Sie ist schön, jung, gelangweilt und vielleicht auch reich und wartet in ihrem Himmelbettloft auf ihren Prinzen. Damit dieser endlich auftaucht, hat sie die ganze Stadt mit Zetteln plakatiert, auf denen sie demjenigen, der es schafft, sie zu interessieren, zu rühren und zu …

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Schauspiel nach der Bühnenfassung von Florian Battermann in einer Bearbeitung von René Heinersdorff, basierend auf dem gleichnamigen Film. Ab dem 13. September 2018 im Das Da Theater.

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Sandra und Katrin, einst beste Freundinnen, treffen sich nach langer Zeit mit ihren Männern im Schlepptau, um sich auf den neuesten Stand zu bringen und die verflossenen Jahre bei einem gemütlichen Beisammensein zu begießen. Doch nicht nur die Jahre sind verflossen, auch die Gemeinsamkeiten sind Geschichte. Schnell heißt es da: Zur Hölle mit den anderen!

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Eine Gruppe von Freunden bringt zum mittlerweile dritten Mal ein Theaterprojekt auf die Bühne. Zustandekommen soll ein unterhaltsamer Abend für die Zuschauer und eine gute Zeit auf der Bühne. Aufführungen: 10.-12. August 2018

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Ein bunter Jahrmarkt im Amerika der 50er Jahre: Schießbuden, Geisterbahn, Candy Shop, gegelte Haartollen und Petticoats – wie passt das alles mit einem Klassiker von Shakespeare zusammen?

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Wie finden einen die Worte, wenn das Gefühl größer ist als jede Hülle aus aneinander gereihten Buchstaben? Wir verneigen uns in stiller Trauer vor einem großen Künstler, der 16 Jahre lang das Gesicht des Theater Aachen mit geprägt hat. Karsten Meyer starb letzten Samstag nach einer kurzen, schweren Krankheit und hinterlässt eine unermessliche Lücke bei …

1.5k

Nacheinander schreiten die „Einsager“ langsam auf die Bühne, bleiben auf ihrer festgelegten Position stehen und blicken einem schon fast statuenhaft entgegen. Und dann kommt Kaspar durch den Vorhang auf die Bühne, taumelnd, mit dem Hemd aus der Hose hängend und offenem Schuh. Er wiederholt immer wieder seinen eigenen ganz speziellen Satz, fällt dabei jedoch über …

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Nach der Pause im letzten Jahr geht das Lothringair am 16. Juni nun in die fünfte Runde. Auf rund 600 Metern wird das kleine Festival, das sich einen festen Platz in der Aachener Sommerkultur erobert hat, einen gengre- und generationenübergreifenden Mix aus Kultur, Kunst, Performances und kulinarischen Highlights servieren.

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Zerrüttete Ehe die zweite –nachdem im Theater Aachen gerade mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ die Mutter aller Zimmerschlachten auf die Bühne gebracht wurde, legt das Grenzlandtheater mit „Szenen einer Ehe“ nach. Eine Auseinandersetzung mit Eheproblemen und Alltagsstreitereien – zu sehen ab dem 2. Juni 2018 im Grenzlandtheater.

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Edward Albees Psychogramm einer zerrütteten Ehe „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ gilt als die Mutter aller Zimmerschlachten. Anfang der 60er Jahre schockierte das gnadenlose Duell der Vermählten das prüde amerikanische Publikum.

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„Wir brechen in dein Haus ein. Die Tür ist auf. Wir sind drin!“ – Vier Wissenschaftler befinden sich auf einer schaurigen Mission. Ihr Ziel: Den ersten Menschen erschaffen, der seine biologische Hülle transzendieren wird und die Grenzen von Mensch und Maschine überwindet. „Wenn wir es durchziehen, ist unsere Forschung auf Jahrhunderte finanziert“, erinnern sie sich …

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Digitalisierung und Technologie sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Oftmals geht es bei diesen rasanten Veränderungen aber nicht darum, ob sie an sich positiv oder negativ sind. „Es sind immer die Menschen, die etwas daraus machen“, so Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck. „Der Mensch führt durch Missbrauch von Macht Katastrophen herbei. Dabei sind Familienstrukturen immer Stellvertreter …

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Dem Genie Cervantes’ verdanken wir das wunderbare Bild des Kampfes gegen Windmühlen: der einsame Ritter, wahlweise eine ganze Armee von einsamen, verzweifelten Rittern, im Kampf gegen das Unbesiegbare. Hier und heute: die industrielle Reservearmee der marxistischen Wirtschaftstheorie, also die Beschäftigungslosen und Erwerbssuchenden, gegen das vertrackte (kapitalistische) System. Ein ebenso unlösbares Problem, wie das von Alonso …

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Wie realistisch sind Maschinen, die Emotionen wahrnehmen können? Oder die Transplantation eines menschlichen Gehirns? Auch wenn diese Gedanken zunächst noch weit hergeholt und absurd scheinen, so entwickeln sich Medizin und Technik rasant. „Wir befinden uns in einer Umbruchszeit“, so Oliver Held, Dramaturg am Theater Aachen. „Es besteht heutzutage eine Faszination, sich in Maschinenwesen zu verwandeln und sich zu optimieren.“

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Ein Rendezvous klassifiziert sich eindeutig als Katastrophe, wenn auf einmal fünf Frauen gleichzeitig auftauchen und jede gebeten wird, eine Nummer zu ziehen. „Wie beim Einwohnermeldeamt!“, entrüstet sich Elisabeth, eine jung gebliebene Frau Ü50, die weiß, was sie will. Rentner Anton möchte lieber weiter in seiner Zeitung lesen und das Paarungsverhalten der Enten – er kennt …

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Der unterdrückte Mensch ist ein gefährliches Tier. Gegen Ende der zweiten Phase der französischen Revolution, die als Schreckensherrschaft in die Geschichtsbücher einging, konzentrierte sich die entfesselte Wut der Revolutionäre auf alle Andersdenkenden. Im Namen der Freiheit wurden Verbrechen unvorstellbaren Ausmaßes verübt. Betroffen waren nicht nur der Adel, auch die Geistlichkeit und kirchliche Gemeinschaften fielen dem …

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Christopher Ward, 1980 in London geboren, präsentiert sich im Pressegespräch charmant und strahlt viel Selbstbewusstsein und eine Mischung aus Distinguiertheit und jugendlicher Unbekümmertheit aus. Durchaus Dinge, die man sich von einem frischgebackenen Generalmusikdirektor erwartet, wenn einem der Sinn nach frischem Wind aus dem Orchestergraben steht.

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„Ihr kleinen Sträflinge, schenkt mir Kringelchen!“. Dieser Ruf erfüllt jeden Morgen die feuchte, stickige Dunkelheit des Kellergewölbes einer russischen Bäckerei in der vorrevolutionären Zeit. Von morgens bis abends wird dort Teig geknetet und zu Kringeln geformt. Die kecke, schöne 16-Jährige Tanja, ein Stubenmädchen aus dem ersten Stock des Hauses, bringt mit ihrem täglichen Besuch etwas …

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Auf den stürmischen Wogen der Aufklärung segelnd, schuf der junge Friedrich Schiller mit seinen Räubern ein poetisches und politisches Abbild seiner Zeit, das an Aktualität nichts eingebüßt hat. Der mal offene, mal hintergründige und verborgene Kampf der neuen Generation gegen das Althergebrachte prägt heute wie damals die gesellschaftliche Landschaft und ist entscheidend für die Geburt neuer Denkanstöße.
Termine im Theater Aachen: Im Theater zu sehen: 31. März, 07., 14., 18., 22., 26. April, 04., 27. Mai 2018

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Oberschwester Julia ist nicht für ihr sonniges Gemüt bekannt. Mit dem Soundtrack von „Another One Bites The Dust“ und „Time To Say Goodbye” sowie gesungenen Vorträgen zu Krankheit und Tod, sorgt sie für Ordnung in der „Ewig Jung Altersresidenz”. Neben ihr – und der Asche der guten Frau Dupont – ist nur der alte Herr …

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Für nichts gibtʼs nichts. Sogar die wahrhaftige Liebe, dieses hohe Gut, möchten wir auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten verscherbeln. Wobei verscherbeln etwas zu niedrig gegriffen ist, denn eigentlich wollen wir für unsere Liebe die höchstmögliche Rendite erzielen und die Person unserer Begierde mit Haut und Haaren besitzen.
Rainer Werner Fassbinder schuf mit „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ ein Werk der künstlerischen Künstlichkeit, das jedoch keineswegs leblos ist.

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Oh, du Zeitlupeneffekt, du könntest so schön, so erhaben sein, würde man dich behutsam behandeln und nicht gewaltsam in Szenen pressen, in denen es nur darum geht, die Zeit zu überbrücken oder gar totzuschlagen.

Komik oder nicht Komik, das ist hier die Frage!

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