Hausbesetzung am Muffeter Weg soll nach Aktionswoche weitergehen

Hausbesetzung am Muffeter Weg – Einladung zur Aktionswoche

Bilder: Kimiko-Campus-Festival 2018

Lothringair 2018: Bilder

Eröffnung: „Uns gehört die Stadt! Kids, Kunst und Krawall in Aachen“ im Centre Charlemagne

Suspension of Disbelief – Tim Berresheim und Dominik Halmer im NAK

Westworld

Im Domkeller haben sie sich vor 20 Jahren kennengelernt: Sandra Salagoudis, die Wirtstochter, bediente hinter der Theke, Milos Sous bestellte davor brav sein Kinderbier. Immer öfter zog es ihn in den Domkeller am Aachener Hof, und die beiden wurden ein Paar. Ein Leben als Gastronomen kam ihnen da noch nicht in den Sinn, ein Leben in Aachen auch nicht. Die beiden gingen gemeinsam nach Berlin und arbeiteten zehn Jahre in der kreativen Branche. Als 2008 der Domkeller sein 30-jähriges Salagoudis-Jubiläum feierte, war der Patron bereits schwer erkrankt. Tochter Sandra kam mit Mann und Zwillingsbabys aus Berlin zurück. Was als Zwischenstopp geplant war, veränderte ihr Leben.

1.3k

Ortsbesuch. Aus Richtung Morschenich geht es von Westen an den Hambacher Forst heran. Vor zwei Jahren ist hier gerodet worden. Hier verlief eine Brücke über die ehemalige A 4. Heute ist da nichts mehr. Ein lehmiger Boden, ein paar selbstgezimmerte Straßensperren, nicht schwer zu überklettern. Die Baumstämme sind abtransportiert. Ansonsten Leere, der Blick reicht bis …

400

Die Entwicklungen um den Hambacher Forst und der aktuelle Ortsbesuch haben einigen Fragen aufgeworfen. Wir haben Dipl.-Geogr. Dirk Jansen, Geschäftsleiter des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V., um eine Einschätzung gebeten. Der BUND hat aktuell den Rodungsstopp erwirkt und setzt sich für den Erhalt des Forstes ein.

128

Kultur – Kunst, Theater, Musik

LIEBE BIGGI! Nun möchtest Du wissen, wie es mir in diesem Monat ergangen ist. Das möchte ich auch gern wissen. Bzw. würde ich mich auch nicht heiraten, sagte mein Vater mal über sich selbst; also: 4heiratet bin ich immer noch nicht! Ich glotzte Fotos im Netz an und blieb nicht nur auf www.Punkfoto.de, sondern auch auf Romy Schneider hängen: Ich dachte mal, dass ich so schön wie Sissi alias Romy sei und doch wurde sie nur 43, 45 oder so, wie 1 Kerze, die an beiden Enden brennt – ist sie 4glüht …, so jung und drall und die Augen voller Neugier und Hoffnung, später dann: 1 gebrochene Frau, rauchend auf dem Bett, die Augengegend geschwollen, die Augen tot: Oh Gott, geht es uns allen so?

25

Die Landeshauptstadt erhält ein neues Fotofestival, das größte in NRW. Ab Februar 2018 gibt es jährlich Ausstellungen zu historischer und zeitgenössischer Fotografie – und das zeitlich komprimiert über einen Zeitraum von zehn Tagen. Vom 16. bis 25. Februar widmet sich Düsseldorf Photo mit Museums- und Galerieausstellungen, kuratierten Satellitenprojekten, Aktionen im öffentlichen Raum, Symposien, einer Fotobuchmesse, Filmprogrammen und Portfolio-Reviews der Geschichte, der Zukunft, den Akteuren und aktuellen Diskursen der Fotografie.

63

Mit der elften Ausgabe der BIP in Lüttich, der „Biennale de l’image possible“ (Biennale des möglichen Bildes), macht unsere Nachbarstadt an der Maas einmal mehr deutlich, dass sie im Bereich der bildenden Kunst mittlerweile in einer eigenen Liga spielt. In acht einzelnen Themenblöcken, jeweils einem eigenen Veranstaltungsgort zugeteilt, formulieren rund 40 internationale Teilnehmer ihre individuellen Standpunkte im Bereich der künstlerischen Fotografie.

294

Film

FIN/D 2017 | Regie: Aki Kaurismäki | Darsteller: Kati Outinen, Ville Virtanen, Tommi Korpela | 96 Min. | 30.03.2017
Mit „Die andere Seite der Hoffnung“ liefert der eigenwillige Filmemacher Aki Kaurismäki seine ganz eigene Stellungnahme zur Flüchtlingskrise. Er erzählt die Geschichte aus der Sicht des Syrers Khaled, der über Umwege nach Finnland gelangt, nachdem er seine Schwester an der ungarischen Grenze verlor.

30

D 2017 | Regie: André Erkau | Darsteller: Wotan Wilke Möhring, Kostja Ullmann, Michael Wittenborn, Julia Koschitz, Victoria Trauttmansdorff, Anke Engelke | ab 27.04.2017
Oma sagt: Lachen ist die beste Medizin. Von daher erscheint die Idee von Regisseur André Erkau und Autor Gernot Gricksch, das Thema Burnout in eine Komödie zu verpacken, gar nicht verkehrt. Im Fall von „Happy Burnout“ verfehlt die Medizin aber ihre Wirkung, weil die Figuren kaum charakterisiert, sondern mit Klischees getriggert werden.

100

USA 2016 | Regie: Jim Jarmusch, Mitwirkende: Iggy Pop, Mike Watt, Danny Fields, Ron & Scott Asheton, Ewan McGregor | ab 27.04.2017
Tom Waits und John Lurie in „Down by Law“, RZA in „Ghost Dog“, äthiopischer Jazz in „Broken Flowers“ – Musik spielt in der Filmographie von Jim Jarmusch seit eh und je eine Hauptrolle, unvergessen ist die Tanzeinlage des Slackers Chris Parker aus dem 1980er-Debütfilm „Permanent Vacation“. „Gimme Danger“ über die Punkrock-Wegbereiter The Stooges ist nun nach „Year of the Horse“ (1997) über Neil Young & Crazy Horse seine zweite Musikdoku.

42

USA 2016 | Regie: John Lee Hancock | Darsteller: Michael Keaton, Laura Dern, Nick Offerman | 115 Min. | ab 20.04.2017
Ray Kroc (Michael Keaton) tingelte als Vertreter für Milkshake-Mixer durchs Land, als er auf die Brüder Dick und Mac McDonald (Nick Offerman, John Caroll Lynch) stieß. Sie betrieben ein auf Effektivität ausgerichtetes Hamburger-Restaurant, das Kroc vom Fleck weg faszinierte. Der Traum vom Burgerimperium war entbrannt und Kroc machte sich daran, das Konzept landesweit zu kopieren.

32

GB, USA 2016 | Regie: Mick Jackson | Darsteller: Rachel Weisz, Tom Wilkinson, Timothy Spall, Andrew Scott, Jack Lowden, Caren Pistorius, Alex Jennings | ab 13.04.2017
Noch perfider als eine Verharmlosung des Holocaust ist wohl die völlige Leugnung des Genozids. Der Brite David Irving ist so ein Geschichtsklitterer: „Ich bin kein Historiker des Holocaust, ich bin ein Historiker Hitlers“, lautet seine entlarvende Selbstdarstellung.

44

USA 2016 | Regie: Stephen Gaghan | Darsteller: Matthew McConaughey, Edgar Ramirez, Bryce Dallas Howard, Toby Kebbell, Rachael Taylor, Bruce Greenwood | ab 13.04.2017
Der versoffene Fantast Kenny Wells (Matthew McConaughey) träumt als Prospektor vom fetten Geld, ist aber fast bankrott. Ohne seine liebende Frau Kay (Bryce Dallas Howard) würde wohl gar nichts mehr gehen. Doch im Jahr 1988 gelingt Wells ein echter Coup, als er mit dem Geologen und Abenteurer Michael Acosta (Édgar Ramirez) eine Goldader im indonesischen Regenwald entdeckt.

34

D 2017 | Regie: Jakob Lass | Darsteller: Ella Rumpf, Maria-Victoria Dragus, Enno Trebs, Orce Feldschau, Benjamin Lutzke, Franz Rogowski, Lana Cooper | ab 06.04.2017
Schon die reißerische Kung-Fu-Titelschrift macht klar, dass „Tiger Girl“ kein alltäglicher Film ist. Am Werk ist Regisseur Jakob Lass, dessen Indie-Erfolg mit „Love Steaks“ knapp drei Jahre zurückliegt. Inzwischen kommt das Taschengeld fürs Drehen von offizieller Seite, nämlich von der ehrwürdigen Constantin Film. Glattgebügelt ist der Berlinale-Liebling trotzdem nicht.

68

F/GB 2016 | Regie: Ben Wheatley | Darsteller: Sam Riley, Michael Smiley, Armie Hammer | 90 Min. | ab 06.04.2017
Ben Wheatley, der irrwitzige König des abseitigen Britfilms. Der letzte Schatten einer einstmals so vielversprechenden Kinolandschaft, der sich mit Mut zur Sperrigkeit Schubladen widersetzt, seine Filme angenehm hinrotzt, dabei Kinogeschichte inhaliert und auf Konventionen pfeift.

28

USA 2017 | Regie: Mark Pellington | Darsteller: Shirley MacLaine, Amanda Seyfried, Philip Baker Hall | 108 Min. | ab 13.04.2017
Oh, Shirley. Nicht wenige haben sich in dich verliebt. Billy Wilder etwa, der dich immer wieder besetzte, als „Mädchen Irma la Douce“ oder in dem Meisterwerk „Das Appartement“ an der Seite von Jack Lemmon, der dir deinen Oscar einbrachte – im Komödienfach eine Rarität.

37

MENU

Back