No More im Bunker

Die Stadt, das Kino & ich

Gehört Ihnen die Stadt?

Luisenhöfe – Anwohner wollen bei Stadtplanung mitreden

Tante Emma modern: Der express markt im Studentenviertel

The World of Tim Burton

Westworld

Eine Welt Forum Aachen e. V.

Ist wirtschaftliches Wachstum unbegrenzt möglich? Welche Möglichkeiten des nachhaltigen Konsums gibt es? Und wie kann ein gutes Leben für alle jenseits der Wachstumslogik aussehen?
Wie wäre es, wenn nicht Konkurrenz, Gewinnstreben, Ausbeutung und Wachstum, sondern Kooperation, Solidarität und die Orientierung an konkreten Bedürfnissen Richtschnur des Handelns würden?

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Etwas über Bienenhaltung und Naturschutz lernen, mit neuen Menschen in Kontakt kommen und am Ende selbstständig leckeren Aachener Honig im Stadtpark ernten – das macht das Projekt „beesforrefugees“ aus.

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Orhan Aras betreibt seit 25 Jahren den Euro-Kiosk an der oberen Vaalser Straße. Für seine Gäste ist er Häuptling, Streetworker und gute Seele des Viertels in Personalunion. Um 10 Uhr trifft man sich zu Feierabendbier, Frühschoppen und Kaffee. Sogar Elvis ist Stammgast.

2.1k

Kultur – Kunst, Theater, Musik

Nach der Pause im letzten Jahr geht das Lothringair am 16. Juni nun in die fünfte Runde. Auf rund 600 Metern wird das kleine Festival, das sich einen festen Platz in der Aachener Sommerkultur erobert hat, einen gengre- und generationenübergreifenden Mix aus Kultur, Kunst, Performances und kulinarischen Highlights servieren.

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Zerrüttete Ehe die zweite –nachdem im Theater Aachen gerade mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ die Mutter aller Zimmerschlachten auf die Bühne gebracht wurde, legt das Grenzlandtheater mit „Szenen einer Ehe“ nach. Eine Auseinandersetzung mit Eheproblemen und Alltagsstreitereien – zu sehen ab dem 2. Juni 2018 im Grenzlandtheater.

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Der Titel der Performance, die Mavi Garcia zusammen mit Florian Zeeh zur Eröffnung der Ausstellung „Oberflächentaucher“ zur Aufführung brachte, lautete „Mi casa es mi casa“, was übersetzt so viel wie „Mein Haus ist mein Haus“ bedeutet. Die Ausstellung läuft noch bis zum 16. Juni 2018 im Raum für Kunst.

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Film

D 2016 | Regie: Mareille Klein | Darsteller: Katrin Röver, Till Firit, Michael Wittenborn | 94 Min. | ab 11.05.2017
Von Dinky (double income, no kids yet) zu Sinky (single income, no kids yet): Frida ist 36 und wünscht sich ein Kind. Seit zwei Jahren unterliegt die Beziehung zu ihrem Freund Tobias einem strikten Zeugungsprogramm. Doch was sie auch versucht, ihr Kinderwunsch erfüllt sich nicht. Gerade als sie eine künstliche Befruchtung in Erwägung zieht, beendet Tobias die Beziehung.

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IS 2016 | Regie: Asaph Polonsky | Darsteller: Shai Avivi, Evgenia Dodina, Sharon Alexander | 98 Min. | ab 11.05.2017
Der jüdische Film trauert anders. Die Tragik des Verlusts paart sich immer wieder auf ganz eigentümliche Weise mit der Komik der menschlichen Existenz. In Asaph Polonskys „Ein Tag wie kein anderer“ ist die Schiv’a, die siebentägige jüdische Totenwache, gerade vorbei. Eyal und Vicky versuchen, zum Alltag zurückzukehren, was allerdings kein leichtes Unterfangen ist, haben sie doch gerade ihren Sohn beerdigt.

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USA 2017 | Regie: James Gunn | Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista | 137 Min. | ab 27.04.2017
Was für ein Auftakt! Die erste Szene in „Guardians of the Galaxy 2“ lässt Großes hoffen. Baby-Groot zu „Mister Blue Sky“ von ELO tanzen zu lassen, während seine Freunde im Hintergrund gegen ein riesiges Ekelbiest kämpfen, ist schlicht genial. Die Mischung aus Wahnsinn, Witz und Special Effects scheint perfektioniert, das Wiedersehen ist rundum gelungen und auch der Soundtrack stimmt.

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Liebe Leser,
8. Acht. Fast and the Furious 8. Lassen Sie das einen kurzen Moment sacken. Längst hat die Fast-and-the-Furious-Reihe alle Bewertungsmaßstäbe hinter sich gelassen. Dachten die ersten drei Teile noch, sie seien echte Kinofilme, ist inzwischen nicht mehr klar, ob und wann zwischen Meta-Proleten-Satire und Kunstinstallation oszilliert wird:

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Das „Festival des Deutschen Psychotronischen Films“ wurde 1999 in Bochum gegründet und findet dieses Jahr bereits zum 19. Mal statt (05.-09.04.2017). Ziel der Macher ist es, eine neue Perspektive auf die mancherorts immer noch übel beleumundete deutsche Kinogeschichte zu ermöglichen: Dazu werden aus allen denkbaren Dekaden sowohl außergewöhnliche, meist vergessene „Ausreißer“ des Filmbetriebs ausgegraben als auch exemplarische Beispiele des deutschen Genre-Kinos wiederaufgeführt.

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Chintis Lundgren, Estland 2015, Animation, 11:07 Minuten
Hermann H. Rott, Metal hörende und Schach spielende Punk-Ratte bekommt nach einer durchzechten Nacht Besuch von einer aristokratischen, Klavier spielenden Katze. Spontan zieht sie bei ihm ein und krempelt Lifestyle und Wohnung komplett auf links. Kann diese Liaison gutgehen?

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Douwe Dijkstra, NL 2012, Experimentell
Wie konsumieren Blinde einen Film? Was sehen Gehörlose? Wie nehmen wir Film generell war – unter unterschiedlichsten Voraussetzungen? Eine experimentelle und unterhaltsame Collage über Inszenierung und Rezeption von Film.

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USA/F 2016 | Regie: Raoul Peck | 93 Min. | ab 30.03.2017
James Baldwin war einer der wichtigsten Bürgerrechtler der afroamerikanischen Community und ein wichtiger Vordenker seiner Zeit. Der Schriftsteller kämpfte zeitlebens für die Rechte und Würde seiner Mitmenschen. In dem unvollendeten Buch „Remember This House“ reflektierte Baldwin Ende der Siebziger seinen eigenen Kampf entlang der Biographien dreier unterschiedlicher Mitstreiter: Medgar Evers, Malcolm X und Martin Luther King.

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FIN/D 2017 | Regie: Aki Kaurismäki | Darsteller: Kati Outinen, Ville Virtanen, Tommi Korpela | 96 Min. | 30.03.2017
Mit „Die andere Seite der Hoffnung“ liefert der eigenwillige Filmemacher Aki Kaurismäki seine ganz eigene Stellungnahme zur Flüchtlingskrise. Er erzählt die Geschichte aus der Sicht des Syrers Khaled, der über Umwege nach Finnland gelangt, nachdem er seine Schwester an der ungarischen Grenze verlor.

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D 2017 | Regie: André Erkau | Darsteller: Wotan Wilke Möhring, Kostja Ullmann, Michael Wittenborn, Julia Koschitz, Victoria Trauttmansdorff, Anke Engelke | ab 27.04.2017
Oma sagt: Lachen ist die beste Medizin. Von daher erscheint die Idee von Regisseur André Erkau und Autor Gernot Gricksch, das Thema Burnout in eine Komödie zu verpacken, gar nicht verkehrt. Im Fall von „Happy Burnout“ verfehlt die Medizin aber ihre Wirkung, weil die Figuren kaum charakterisiert, sondern mit Klischees getriggert werden.

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