Hausbesetzung am Muffeter Weg soll nach Aktionswoche weitergehen

Hausbesetzung am Muffeter Weg – Einladung zur Aktionswoche

Bilder: Kimiko-Campus-Festival 2018

Lothringair 2018: Bilder

Eröffnung: „Uns gehört die Stadt! Kids, Kunst und Krawall in Aachen“ im Centre Charlemagne

Suspension of Disbelief – Tim Berresheim und Dominik Halmer im NAK

Westworld

Etienne Vercouter aus Brüssel sammelt Postkarten mit Architekturaufnahmen von Ferieneinrichtungen, Kinderheimen, Krankenhäusern, Sanatorien, Hotels und Schwimmbädern. Viele der Gebäude existieren heute nicht mehr. Über 1.000 Motive von rund 40 Locations haben mittlerweile den Weg auf seine Website „Back in Time“ gefunden, die er seit 2008 betreibt. Eine beeindruckende Bildersammlung von Bauten, die größtenteils in den 1930er bis 1950er Jahren entstanden sind. Wir haben mit Etienne über seine Motivation, Architekturstile und die Rückseiten der Karten gesprochen.

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Ein Ausstellungsbesuch ist an sich immer schon eine Anregung für die Sinne, aber die Sichtung des dazugehörigen Büchertischs ist in vielen Fällen ein Augenschmaus für sich. Die ergänzenden Titel zu „Mythos Tour de France“ im kleinen, aber feinen Kunstbuch-Shop des NRW-Forums bieten eine spannende Auswahl an Werken zum Thema (Fahrrad-)Fahren. Zu nennen wäre das Magazin „Curves“ (nein, nicht was man unwillkürlich denkt, sondern Aufnahmen von Bergpässen und Kurven mit Roadmovie-Geschichten), der Bildband „Mountains“ mit fantastischen Fotos des Fotografen Michael Blann oder das „Cycling Scrapbook“ des Designers und passionierten Radfans Paul Smith, dessen eigene Rennfahrerkarriere im Alter von 17 Jahren durch einen schweren Unfall beendet wurde.

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Als sie gefoltert wurde, gab sie sich besonders störrisch und bereitete den Folterknechten „viel Mühe“. Vermutlich, weil sie – der schwarzen Magie angeklagt – nicht gestehen wollte, wurde sie bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Rede ist von einem namenlosen 13-jährigen Mädchen, das in Aachen 1649 als letzte Hexe auf den Scheiterhaufen geworfen wurde. Was sie verbrochen hat und welchen Zauber sie vollzogen haben soll, ist nicht überliefert. Bekannt ist nur, dass sie zu einer „vagabundierenden Sippschaft“ gehörte und „ruchlose Eltern“ hatte. Vielleicht ging es um Mord, vielleicht um den Verkauf von Zaubermitteln, vielleicht um die Angst vor Fremden.

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Kultur – Kunst, Theater, Musik

Falafel trifft auf Kartoffel. Keine Verschmelzung der Aromen, kein harmonisches Miteinander; Karambolage wäre treffender, denn es mangelt nicht an Scherben.
Die geflüchteten Jugendlichen Youssef Abojobbah, Abdullah Alhamad, Mustafa Alzuabidi, Mohammed Baker, Ahmad Ghorbani, Zanyar Hannan, und die Schauspieler Katharina Waldau, Ramon Linde und Karl Walter Sprungala bestechen durch ihr differenziertes und natürliches Spiel, man fühlt sich wie ein Voyeur, durch den schmalen Spalt der nicht ganz zugezogenen Vorhänge in ein fremdes Wohnzimmer lugend.
Zu sehen ist das Stück am 04. und 19.11. im Mörgens Theater.

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Ein schwarzer Hund, nur als schwarzer Fleck auf Fotos mit Herrchen und Frauchen zu erkennen. Ein Kaninchen mit Kesks, Kaffeekanne oder Toilettenpapierrolle auf dem Kopf. Eine Frau im Taxi, fotografiert in verschiedenen Orten. Schicke Damen vor Grünzeuge. Menschen, unsichtbar geblieben hinter einem Finger, der die Linse verdeckt.
Erik Kessels hat unzählige Fotografien gesichtet, gesammelt und in neue Zusammenhänge gestellt. Lustig, feinfühlig und auch melancholisch stimmend ist die Ausstellung, die dabei zustande gekommen ist. Diese ist noch bis zum 5. November im NRW-Forum Düsseldorf zu sehen.

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Meine Freundin sagt, es trinken sowieso alle und Alkohol ist bei uns Kulturgut. Dran zu +, ist 4 jeden 1 Ehre, aber niemand sagt es laut. Es wird allgemein akzeptiert und nur heimlich beweint. Meine Kneipe war das HQ. Wo ich mal 1997 hin mitgenommen wurde und es wäre 4 me in meinem Inneren nie als „Kneipe“ bezeichnet gewesen, vielmehr als „Wohnzimmer“, in dem man sich mit „seiner Familie“ trifft. Am Tresen sah ich: Menschen, die bei N8 ziemlich interessant und gut aussahen, bei Tag aber jeglichen Glanz 4loren hatten, sich dessen jedoch nie gewahr wurden. Natürlich bestellten sie Bier.

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Film

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