Bilder: Kimiko-Campus-Festival 2018

Lothringair 2018: Bilder

Eröffnung: „Uns gehört die Stadt! Kids, Kunst und Krawall in Aachen“ im Centre Charlemagne

Suspension of Disbelief – Tim Berresheim und Dominik Halmer im NAK

Der Maskottchenmacher

Lothringair 2018

Westworld

Mitte der 1990er Jahre tauchte in Deutschland erstmals der Begriff „Poetry Slam“ auf: In Berlin feierte dieses damals neue, aus den USA importierte Literaturformat auf einer kleinen Clubbühne seine Premiere. Aachen beheimatet mit dem satznachvorn seit 1997 einen der ältesten Slams des Landes.

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Wer oder was bitte ist Mariaweiler und was hat dieser Ort zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres in einem Aachener Stadtmagazin zu suchen? Seinen unverhofften Ruhm verdankt der Stadtteil von Düren einer Challenge, der sich unsere Redaktion im Sommer 2017 gestellt hatte: Mehrere Endstationen des AVV sollten angefahren werden. Ich landete versehentlich in Mariaweiler („Ohne App und doppelten Boden: Endstation Mariaweiler“, Juli 2017).

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Wie die Jungfrau zum Kinde kamen die beiden Aachener Designerinnen Barbara Brouwers und Petra Kather vor zehn Jahren zu einer außergewöhnlichen Geschichte. Nach einem Hinweis fanden sie auf Feldern vor den Toren Aachens unzählige Porzellanknöpfe. Die Funde ließen sie nicht mehr los, immer tiefer tauchten sie in die Thematik ein, sammelten, recherchierten und befragten Zeitzeugen. Nach neun Monaten hatten sie ein faszinierendes Stück Aachener Geschichte ans Tageslicht befördert.

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Kultur – Kunst, Theater, Musik

Zerrüttete Ehe die zweite –nachdem im Theater Aachen gerade mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ die Mutter aller Zimmerschlachten auf die Bühne gebracht wurde, legt das Grenzlandtheater mit „Szenen einer Ehe“ nach. Eine Auseinandersetzung mit Eheproblemen und Alltagsstreitereien – zu sehen ab dem 2. Juni 2018 im Grenzlandtheater.

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Der Titel der Performance, die Mavi Garcia zusammen mit Florian Zeeh zur Eröffnung der Ausstellung „Oberflächentaucher“ zur Aufführung brachte, lautete „Mi casa es mi casa“, was übersetzt so viel wie „Mein Haus ist mein Haus“ bedeutet. Die Ausstellung läuft noch bis zum 16. Juni 2018 im Raum für Kunst.

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Kimiko, das „prächtige Kind“, so die japanische Herleitung des Namens, bekommt im vierten Jahr seines Bestehens ein Geschwisterchen in Form eines Festivals, das in puncto Zuschauerkapazität und räumlicher Ausdehnung das andere Event am Ludwig Forum noch in den Schatten stellen dürfte. Das Festival findest statt am 23./24. Juni 2018

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Film

Mein erster Gedanke bei einer Kolumne zum Thema Wetter waren ja die schönsten Gewitter in Horrorfilmen, aber da gibt es viel zu viele und irgendwie sind die auch alle schön. Glücklicherweise fiel mir dann aber gleich auch noch ein anderer schöner Film ein, der das Wetterphänomen sogar im deutschen Titel trägt: „Das jüngste Gewitter“ (Roy Andersson, 2007) ist der Mittelteil der Trilogie des schwedischen Regisseurs zum Thema „Leben“ und, obwohl alle drei Teile grandios sind, mein Favorit. Das Stilmittel, seine mit oft alltäglichen, aber nicht selten absurden Problemen kämpfenden Protagonisten in aufwendig durchkomponierten Tableaus mit langen Kamera-Einstellungen zu positionieren, ist Andersson hier mit besonderer Finesse gelungen. Außerdem gibt es gleich mehrere wundervolle Traumsequenzen – am besten aber demnächst bei schlechtem Wetter gleich die ganze Trilogie schauen

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Start: 05.04.
Den mittleren Angestellten und ewigen Punching Bag des Schicksals Harold verschlägt es mit seinen Chefs, der biestigen Elaine und dem schmierigen Richard nach Mexiko. Dort soll ein großer Deal über die Bühne laufen, von dem Harold nur wenig ahnt. Doch je mehr er die Machenschaften hinter den Kulissen des Pharmakonzerns durchschaut, desto weniger hat er zu verlieren. Was der kleine Drogendealer Miles und die ahnungslose Sunny damit zu tun haben, warum der Kartellboss „Black Panther“ hinter Harold her ist und was die amerikanische Drogenbehörde zu all dem sagt, das bleibt bis zum Schluss spannend.

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Start: 05.04.
Ein Café in Paris. Eine flüchtige Begegnung. Georg (Franz Rogowski) bekommt den Auftrag, einen Brief abzuliefern. Seine Belohnung: ein Platz im Auto nach Marseille. Er muss die Stadt verlassen. Überall wimmelt es von Polizei. Die Faschisten haben die Metropole eingenommen. Die Hafenstadt ist sein letzter Ausweg. Doch der Empfänger des Briefes ist tot. Bei dem Schriftsteller findet er einen Brief des mexikanischen Konsulats, das ihm einen Pass und eine Passage nach Amerika verspricht.

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nur 06.04., 18:00 Uhr, Cineplex
J 2014 | Regie: Masaharu Take, Darsteller: Sakura Ando, Hirofumi Arai, Shinichirô Matsuura, 113 Min.
Die Mittdreißigerin Ichiko hängt den ganzen Tag vor der Glotze und hin und wieder im Bento-Laden ihrer Eltern ab. Als ihre Schwester sich scheiden lässt und wieder zu Hause einzieht, eskaliert der Streit zwischen den beiden ungleichen Frauen schon bald. Die Mutter beschließt, dass Ichiko ausziehen muss, um endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Also fängt sie in einem 100 Yen Store an – dem japanischen Äquivalent zum 1-Euro-Shop.

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Abel lebt im Winter, Apolline im Sommer. Ihre beiden Welten sollen sich eigentlich überhaupt nicht berühren. Doch die Neugier treibt Abel in die Sphäre von Apolline, mit unerwarteten Konsequenzen. Eine poetische und geheimnisvolle Allegorie auf die Jahreszeiten und das Leben, fantastisch illustriert vom spanischen Animationskünstler Carlos De Carvalho.

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Wiederaufführungen von Filmklassikern sind in den letzten Jahren rar geworden, hauptsächlich trugen wohl die technischen Fortschritte im Heimkino-Segment dazu bei, dass die Kinos sich sorgten, für „alte Kamellen“ nicht genügend Zuschauerzuspruch zu finden. Nichtsdestotrotz wurden diese Filme für die große Leinwand gemacht und entfalten auch nur dort ihre vollständige Wirkung. Umso begrüßenswerter also, dass das …

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Start: 22.03.1
Was für eine Farce! Der Sportskandal um die „Eishexe“ Tonya Harding erhitzte im Januar 1994 nicht nur die Gemüter von Olympia-Fans. Als im Vorfeld der Winterspiele in Lillehammer ein Eisenstangen-Attentat auf das Knie der Eiskunstläuferin Nancy Kerrigan verübt wurde, geriet schnell deren Konkurrentin Tonya Harding als Drahtzieherin in Verdacht.

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Start: 22.03.
Über sieben Jahrzehnte schildert der Film das Leben einer bayerischen Familie in einer opulenten Familiensaga.
Der in diesem Jahr 70 Jahre alt werdende Josef Bierbichler ist ein bayerisches Multitalent und eine Naturgewalt. Wenn der massige Schauspieler mit der tief röhrenden Stimme auf der Leinwand erscheint, degradiert er schnell mal alle seine Mitspieler zu simplen Stichwortgebern.

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Start: 15.03.
Die „Florida Projects“ sind ein sozialer Wohnungsbau am Stadtrand von Orlando, unweit der künstlichen Welt des Walt Disney Parks. Ein Hafen für Gestrandete wie die 22-jährige Halley. Sie lebt allein mit ihrer sechsjährigen Tochter Moonee in einer winzigen Wohnung. Statt in die Schule zu gehen, ist Moonee dabei, wenn Halley auf den Parkplätzen der Shopping Malls billig kopiertes Parfum verkauft. Wenn das Geld für die Miete knapp wird, findet der gutmütige Motelmanager Bobby einen Ausweg. Und dann sind da noch die Freundinnen im Wohnblock, die sich gegenseitig helfen. Die Sommersonne brennt und Moonee und ihre Freunde genießen die Freiheit.

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Start: 15.03.
Im April 1945 liegt der Zweite Weltkrieg in den letzten Zügen. Inmitten der chaotischen Wirren an der Front verliert der 19-jährige Gefreite Willi Herold seine Einheit und marschiert solo durchs Emsland. Als er in einem geparkten Auto am Wegesrand eine Hauptmannsuniform findet, streift er sie spontan über – und trifft kurz darauf den Gefreiten Freytag, der ihm den hohen Dienstgrad sofort abkauft.

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