Immer noch ein Wald – Sonntagsbesuch bei der Räumung des Hambacher Forstes

Räumung Hambacher Forst

Absage für Südstraßenfest 2018

Festival der Traurigkeit

Einstürzende Neubauten beim Cultura Nova-Festival

Meakusma-Festival

Westworld

Es ist schon deprimierend. Das Wetter, bei dem man sich sonst nicht beklagen kann, sich nicht genügend beklagen zu können, spielt verrückt: Statt eines zuverlässigen, verregnet-kühlen Aachener Sommers haben wir seit drei Monaten fast ununterbrochen Sonne satt und Temperaturen, um die uns sogar Teneriffa beneiden würde.

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Trauerfeier. In diesem Wort treffen sich zwei Gegensätze. Für mich. Andere Kulturen sind da lockerer. Habe ich selbst schon gesehen. Die feiern tagelang im Beisein des Verblichenen, malen ihn albern an, legen ihm Holzschüsseln mit Bananenbrei vor die blassen Füße und wünschen ihm eine gute Reise. Geht also auch.

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Eine alte Mühle, eine Wiese, ein Plumpsklo: Das MühlenMadness ist ein kleines „Do it yourself“-Projekt, wie es im Buche steht. Alle zwei Jahre findet es statt, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. Das Konzept ist simpel: Günstiger Eintritt, preiswerte Getränke, gemütliche kleine Location. Trotzdem schaffen es die ehrenamtlichen Organisatoren wieder, eine echte Festivalatmosphäre auf …

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Kultur – Kunst, Theater, Musik

Sandra und Katrin, einst beste Freundinnen, treffen sich nach langer Zeit mit ihren Männern im Schlepptau, um sich auf den neuesten Stand zu bringen und die verflossenen Jahre bei einem gemütlichen Beisammensein zu begießen. Doch nicht nur die Jahre sind verflossen, auch die Gemeinsamkeiten sind Geschichte. Schnell heißt es da: Zur Hölle mit den anderen!

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Wer einen Netzschlüpfer mit Trump-Conterfei trägt und das mit einem Handschuh kombiniert, dessen ellenlangen Stinkefinger man sich noch um den Hals schlingen kann, wird sich nicht zu den größten Spießern unter der Sonne zählen müssen. Diese Modeaccessoires gibt es an diesem Wochenende neben vielen weiteren Stücken, Illustrationen und Kunstwerken in der Gravieranstalt zu bewundern. Wir haben Bilder mitgebracht.

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Tanzende Stadt ist ein jährliches Festival für zeitgenössischen Tanz in städtischem Milieu. Das Prinzip ist ganz einfach: ein Rundgang durch die Stadt und an jeder Station eine Choreografie. Die Zuschauer gehen von einem Ort zum anderen und schauen sich dort jeweils eine 10 bis 20-minütige Performance an. Mit insgesamt 5 bis 6 Stationen füllt der Rundgang somit einen Nachmittag. Los geht es am 18. August 2018 in Monschau.

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Film

Start: 10.05.
Wes Andersons Filme fallen herrlich aus der Rolle. Ob die turbulente Schnitzeljagd in „Moonrise Kingdom“ oder die Zugfahrt durch Bollywood in „Darjeeling Limited“, das altehrwürdige „Grand Budapest Hotel“ mit seinen skurrilen Gestalten oder die schräge Familiensaga „The Royal Tenenbaums“ – die Werke des 49-Jährigen sind immer etwas Besonderes. Der neunte Spielfilm des amerikanischen Regie-Exzentrikers erzählt die Geschichte von Atari, dem zwölfjährigen Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters Kobayashi.

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eines meiner liebsten Filmgenres sind Hitchcock-Filme ohne Mitwirkung von Alfred Hitchcock. Brian de Palmas „Der Tod kommt zweimal“ (1984), Roman Polanskis „Der Ghostwriter“ (2010) und insbesondere „Todesstille“ von Phillip Noyce (1989): Ein australisches Ehepaar unternimmt einen Segelturn durch den Pazifik, um ein traumatisches Ereignis hinter sich zu lassen – bis sie auf offener See den einzigen Überlebenden eines Schiffbruchs aufnehmen.

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Da es ja einige Leute gibt, die Spinnen nicht sonderlich mögen, ist die Verwendung der Tierchen im Horrorfilm keine große Überraschung. Außer in Monsterfilmen wie Jack Arnolds zeitlosem Klassiker „Tarantula“ und denen zahlreicher Epigonen wurde das Motiv aber zuweilen auch in reichlich bizarren Ableitungen verwendet – hier drei Beispiele aus dem europäischen fantastischen Kino.

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Start: 03.05.
Schönheitschirurg Claus Müller-Todt stochert im Leib einer Patientin herum, im Grunewald hütet seine depressive Anwaltsfrau Evelyn die Villa. In die Tristesse hinein bewirbt sich der arbeitslose Altphilologe Bartos als Haussklave der Müller-Todts und bringt gleich seine Frau Svetlana als Sklavin mit. Fortan servieren die Hausdiener Speisen und Massagen, während illegal angeheuerte „Balkan-Menschen“ im Garten einen Pool ausheben.

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Der elf Jahre alte Pole Dawid lebt mit seinem verwitweten Vater Dominik in London. Eines Tages beschließt er, eine neue Frau für seinen Dad zu suchen. Ein Casting bringt leider nicht den gewünschten Erfolg, aber da ist ja noch die Leidenschaft seines Vaters für das Akkordeon … Warmherzig erzählter Kurzfilm mit angenehm absurden Details.

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Start: 26.04.
Joe (Joaquin Phoenix) ist ein Getriebener. Seine dunkle Vergangenheit trieb ihn erst durch die Hölle seiner gewalttätigen Kindheit, dann durch irgendeinen Krieg und lässt ihn auch in der Gegenwart nicht los. Als Auftragskiller beseitigt er zwielichtige Gestalten für schattenhafte Figuren. Als er ein minderjähriges Mädchen aus einem Pädophilenring befreien soll, wird der Auftrag persönlich.

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Start: 26.04.
2019 steht der 100. Jahrestag des Bauhaus-Manifests an, das Walter Gropius zu Beginn der Weimarer Republik verfasste. Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch liefern mit ihrer essayistischen Doku „Vom Bauen der Zukunft“ nun einen komplexen Beitrag dazu, der die Geschichte der Kunstschule resümiert und deren Spuren in der Gegenwart aufspürt. Gropius, Kandinsky oder Klee formulierten in ihren Konzepten eine Einheit von Architektur, Kunst und Design, die im Dienst der Menschen stehen sollte.

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Bei diesem Kinobesuch fallen mehrere Dinge sofort auf und aus der Reihe. In den Kinosaal gelangen nur bis zu 10 Personen auf einmal. Vorher müssen sie durch eine Sicherheitsschleuse und ihren Ausweis abgegeben. Ins Gebäude kommt nur, wer vorher schon namentlich angemeldet ist. Die Besucher werden von behandschuhten Polizeibeamten abgetastet und ein Smartphone darf garnicht …

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Start: 19.04.
Die amerikanische Filmemacherin Greta Gerwig hat ein Faible für Außenseiter. Das bewies schon ihr Drehbuch zum Indie-Hit „Frances Ha“. Ihre erste Regiearbeit „Lady Bird“ ist eine persönliche Geschichte vom Erwachsenwerden. Christine (Saoirse Ronan) weiß nicht so recht, wo sie hingehört. Nur nicht ins provinzielle Sacramento. Die Wunsch-Uni liegt weit weg, aber ebenso fern liegt der Traum danach. Ihre Mutter (Laurie Metcalf) ist nicht gerade eine große Hilfe, hat sie doch immer etwas auszusetzen an der Teenagerin. Christine will sich nicht anpassen, gibt sich selbst den Namen Lady Bird und bricht mit ihrer besten Freundin Julie. Aber ist dies wirklich der Weg zu sich selbst?

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Start: 19.04.
Als Reaktion auf den 2013 verübten Bombenanschlag auf den Boston-Marathon beschwor der Slogan „Boston Strong“ den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft, die sich „den Terroristen“ nicht beugen wollte. Zu einer unfreiwilligen Symbolfigur der patriotischen Stimmung avancierte der 28-jährige Jeff Bauman, dessen Unterschenkel als Folge der Explosionen oberhalb der Knie amputiert wurden und der im Krankenhaus einen der Täter beschreiben konnte. Nach Peter Bergs Thriller „Boston“ über die Arbeit der Einsatzkräfte inszenierte David Gordon Green mit dem Charakterdrama „Stronger“ das besonnene Gegenstück dazu.

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