Legende Harald Szeemann – Kunsthalle Düsseldorf zeigt Arbeit eines Besessenen

Weihnachten 2018 im Hambacher Forst

Der MOVIE-Guide zur Milch in Philosophie, Literatur, Kunst und Populärkultur

Eine Kuh macht muh – viele Kühe machen Mühe

Zusammen kleiner werden

Cows & Aliens

Westworld

Die Geschichte der Kioske in Aachen ist auch eine Geschichte der Milchwirtschaft, denn ab 1900 entstanden verschiedene kleine Bauten als „Milchbüdchen“, um die Bevölkerung mit dem als nahrhaft geltenden weißen Gut zu versorgen. Das Milchbüdchen von Anna Braun-Sittarz sollte dabei noch eine besondere Rolle spielen, unter der Ladentheke handelte sie mit aus den Niederlanden geschmuggelten Dossiers des Widerstandes gegen die Naziherrschaft.

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Manfred Kutsch, ehemals Chef der AZ-Lokalredaktion und seine Frau Silke Fock-Kutsch unterstützen seit über 20 Jahren die gemeinsame Hilfsaktion von unicef und Zeitungsverlag Aachen. Von 26 Reisen in Krisengebiete haben sie eindrucksvolle Berichte und Fotos mitgebracht und zu Spendenaktionen aufgerufen. Heute Abend hatten sie in den Zeitungsverlag eingeladen und berichteten in einem einstündigen Fotovortrag über …

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Wie gut, dass manch eine Erfolgsgeschichte nach ihrem Ende doch noch die langersehnte Fortsetzung findet: Das trifft auch auf das sorgsam gehegte Kulturangebot in der Viktoriastraße zu, das vor mittlerweile drei Jahren mit dem Leerzeichen eine beliebte Anlaufstelle verlor, nun aber mit dem Überhaupt einen neuen, liebevoll gestalteten Farbtupfer erhält.

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Kultur – Kunst, Theater, Musik, Fotografie

Einfühlsam, zurückhaltend, aber mit großem Karacho. Ein gelungenes Erstlingswerk des Regisseurs Felix Sommer am Theater Aachen.
Seit November 2018 im mörgens

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Der Mensch als extrovertiertes Wesen hat seit jeher Mittel und Wege gefunden, der Eitelkeit zu frönen. Die barocke Opulenz hat ihr geistiges Pendant in der Welt von Instagram und Facebook gefunden, pudrige Gesichter und aufgemalte Schönheitsflecke wurden von Weichzeichner und Retuschewerkzeugen einschlägiger Bildbearbeitungsprogramme abgelöst. Die Spaßgesellschaft im neuen Gewand, der Drang, zu zeigen, was man hat, ist jedoch ungebrochen. Mein Haus, mein Auto, mein Pferd, meine Frau, mein Mann, mein Mittagessen. Und vor allem: ICH. Und damals wie heute sitzen auf unseren Schultern ein rot angelaufenes Teufelchen und ein putziges Engelchen, die uns mal ermuntern, mal schelten.
Il trionfo del Tempo e del Disinganno – Seit November 2018 auf der Bühne im Theater Aachen.

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Nun also Jazz im Musikbunker. Und was für welcher! Der sowieso für sein vielfältiges und manchmal schräges Programm bekannte Betonklopps in der Rehmanstraße legt eine Schippe drauf und präsentiert ab sofort in quasi regelmäßiger Form mit seiner Reihe „Jazz im Bunker“ wenigstens einmal im Monat die Musik mit der unübersichtlichen Anzahl von Harmonieen, die ja …

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Film

durch die Gnade der späten Geburt ist die Hochphase der Buddy-Cop-Komödien an mir vorbeigegangen. Für „Nur 48 Stunden“ (1982) war ich noch zu ungeboren, für „Lethal Weapon“ (1987) noch zu jung, sodass ich mir erst für „Lethal Weapon 4“ (1998) eine Kinokarte erwerben konnte. Ungefähr in diese frühe Phase meines Kinogänger-Lebens fiel die Erkenntnis, dass Filme auch nicht unterhalten können.

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In einem kleinen Dorf, dessen Häuser dicht an dicht ringförmig gebaut sind, beobachten wir die Bewohner bei kleinen und größeren Dramen, die allmählich eskalieren. Eine intelligente Parabel über gesellschaftliche Mechanismen, minimalistisch und mit bitterbösem Humor anhand des Mikro-Kollektivs einer Dorfgemeinschaft erzählt.

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Start: 31.05.
„Hostiles“ spielt anno 1892 in einer von vielen Spätwestern behandelten Umbruchszeit im Wilden Westen, in der Revolverhelden Auslaufmodelle sind. Die Eisenbahn, Großgrundbesitz und der Kapitalismus boomen.

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Start: 31.05.
Mit „Juno“ porträtierten Drehbuchautorin Diablo Cody und Regisseur Jason Reitman vor zehn Jahren eine junge Frau auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. „Young Adult“ handelte drei Jahre später von einer Frau, die nicht erwachsen werden wollte.

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Start: 31.05.
Die neunjährige Vittoria (Sara Casu) wächst unbeschwert in der weitläufigen Landschaft Sardiniens auf. Ihr Mutter Tina (Valeria Golino) kümmert sich liebevoll um die Heranwachsende. Doch da ist auch noch Angelica (Alba Rohrwacher), von der Vittorias Eltern immer nur hinter vorgehaltener Hand reden.

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Start: 31.05.
Für das dokumentarische Roadmovie „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ reisten die fast 90-jährige belgische Filmemacherin Agnès Varda und der 1983 geborene Streetart-Künstler JR in einem umgebauten Kamera-Van durch Frankreich, um große Porträts vor Ort lebender Menschen an Fassaden anzubringen.

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Start: 17.05.
Die meisten von uns benutzen sie täglich, aber die wenigsten von uns wissen wirklich, wie sie funktionieren: Soziale Netzwerke bestimmen längst unser Leben. Erst allmählich beginnen wir zu begreifen, dass wir nicht nur Nutzer sondern auch Benutzte sind.

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Start: 24.05.
Oscar Wilde war ein gebrochener Mann, als er 1897 aus der Haft entlassen wurde, wo er wegen seiner Affären mit Männern eingesessen hatte. Jene, die ihm einst auf der Bühne zujubelten, bespuckten ihn nun. Es blieb ihm kein Ausweg als die Reise ins Exil. In Frankreich fand er verarmt und müde eine neue Liebe und traf auf alte Freunde. Doch seine angegriffene Gesundheit erholte sich nicht mehr.

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Start: 17.05.
Mit brachialer Selbstironie, kreativen Spielereien mit der Meta-Ebene und einem respektlosen bis zynischen Tonfall trumpfte die Comicadaption „Deadpool“ 2016 als origineller, extrem lustiger Superheldenstreifen auf. In dem Spin-off zu den „X-Men“ spielt Ryan Reynolds den Exsöldner Wade Wilson, der nach einem Experiment übermenschliche Selbstheilungskräfte entwickelt. Um seine Freundin zu beeindrucken, verbirgt der Teufelskerl sein entstelltes Gesicht unter einer Maske und zwängt seinen Körper in einen knallengen Superheldendress.

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Ein Tag in einem Café, ein buntes Tableau an verschiedenen Gästen und die Schwierigkeit der Kommunikation in einer Welt, in der es einfach zu viele Wörter gibt.

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