Zusammen kleiner werden

Cows & Aliens

Il trionfo del Tempo e del Disinganno: Vanity Fair oder vom Lob der Vergänglichkeit

Der große Kiosk-Report Nummer 8 – Das Milchbüdchen, Anna Braun-Sittarz und der Widerstand

Überhaupt: Kopf voller Ideen

schrit_tmacher-Festival 2019

Westworld

Ein paar Eindrücke vom gestrigen Ausflug zum wunderbaren Kimiko Festival 2017. Hof und Park vom Ludwig-Forum sind eine äußerst passende Location, vor den beiden fetten Bühnen ist viel Platz, das ganze ist urgemütlich, das Publikum ist bunt gemischt (hier stimmt das ausnahmsweise mal) und über mangelnde Auswahl an Getränken aller Art kann sich wirklich niemand beschweren. Besonders zauberhaft: Die aufwändig und mit viel Liebe zum Detail selbstgebaute Theke vom Dein Hotel Europa mit bunten Lampions, Lichteffekten in den Bäumen und cooler Deko. Wie überhaupt das gesamte Festival überaus professionell organisiert ist, vom gelungen Design von Plakaten, Karten und Programmübersicht über die informative Website bis hin zur fetten Soundanlage und den beiden Stages, die durchaus auch ein größeres Festival schmücken würden.

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Am 11. Februar 2016 wäre Fredy Hirsch 100 Jahre alt geworden. Erst kurz vor diesem Termin rückte der vergessene Held, der seine Wurzeln in Aachen hat, in das Visier der Öffentlichkeit. Im Zweiten Weltkrieg war er Idol, Vorbild und natürliche Autorität für hunderte Kinder, deren Leben er in Prag und später im Familienlager Theresienstadt und auch im Kinderblock in Auschwitz-Birkenau maßgeblich verbesserte. Am 26. August 2017 wird von 16:00 bis 19:00 Uhr im Hirschgrün, das nach Fredy Hirsch benannt wurde, an ihn erinnert. Hier seine Geschichte.

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Seit 1988 ist das Underground in der Nähe des Bahnhofs Ehrenfeld ein zentraler Anlaufpunkt für Punk- und Indie-Konzerte in Köln gewesen, neben zahlreichen Geheimtipps konnte man hier auch Acts wie Green Day oder The Offspring noch im kleinen Rahmen sehen, bevor deren Karriere durchstartete. Am 15. September soll damit Schluss sein, denn das Gelände wurde an die Stadt Köln verkauft und soll abgerissen werden, um einer Schule Platz zu machen. Der frühere Plan, an dieser Stelle eine Shoppingmall zu errichten, konnte von engagierten Bürgern noch abgewehrt werden, doch nun sieht es düster aus.

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Kultur – Kunst, Theater, Musik, Fotografie

Ein buntes Programmpotpourri hat der Kulturbetrieb der Stadt Aachen für das erste Halbjahr im Alten Kurhaus vorbereitet. Seit 18 Jahren betreibt er die Location, die sich von Anfang an einer großen Beliebtheit unter den Aachenern erfreuen konnte, was nicht zuletzt am prunkvollen Ballsaal liegt. Die Klangbrücke bietet eine Tür weiter mit klassischer Konzertbühne und Tribüne mit gepolsterten Holzstühlen einen bodenständigen Kontrast. Diverse Veranstalter haben hier die Möglichkeit, ihr Programm vor ein Publikum zu bringen, und nutzen dies auch rege.
Im Januar wird hier der 1.000.055th Art’s Birthday gefeiert.

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Waldsterben, überall Waldsterben, wie kann man da noch behaupten, dass alles gut wird? Dominik Breuer und Gunnar Seidel vom Brachland-Ensemble stellen keine wirren Gutmensch-Behauptungen in den Raum, keine christlichen Hoffnungsschimmer in Aussicht, nein, sie suchten und fanden: das Gute, das in den vorabendlichen Bilderfluten der Gewalt keinen Platz findet. In ihrer Arbeit über „mediale Schwarzmalerei und angewandten Optimismus“ sagen sie unserer dystopischen Weltsicht den Kampf an, sie bringen uns an fremde Orte und zu Menschen, deren Engagement und Zivilcourage mit Recht nur eine Schlussfolgerung zulässt: Alles wird gut!

Spielzeit: Dezember 2017 bis Februar 2018

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Wir wissen nicht, ob diese sympathische Dogge, die hier gerade ein Auge auf eine Fleischspezialität geworfen hat und vorne auf dem Cover stoisch eine Kette von Würsten auf der Schnauze balanciert, der Hund des Malers ist. Fest stehen jedenfalls die Titel der Werke, das linke ist „Caesar am Rubikon“ und das Titelmotiv hört auf den Namen „Ave Caesar, morituri te salutant“ („Heil dir, Cäsar, die Todgeweihten grüßen dich“).

438

Film

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