Goodbye, kleiner Luxus: Abschied vom Schwimmbad im Preuswald

14 Organisationen aus Aachen organisieren eine Umweltfilmreihe im Cineplex

Viermal KuK

Kulturfestival X 2019

Uuups, they did it again – The Lost Tapes veröffentlichen ihre zweite Langspielplatte

„Das Denken fällt in sich zusammen, ohne daß der Denker es gemerkt hat.“

Westworld

Die Geschichte von NeutralMoresnet, neu erzählt von David Van Reybrouck.
Von Neutral-Moresnet hat man als Aachener schon gehört oder gelesen. Für 103 Jahre (von 1816 bis 1919) existierte der 3,44 Quadratkilometer große Zwergstaat südwestlich von hier zwischen dem damaligen Preußen und den Niederlanden bzw. zwischen Preußen, den Niederlanden und Belgien, das 1830 seine Unabhängigkeit erlangte. Dort, wo auch heute drei Staatsgrenzen aufeinandertreffen – am Dreiländereck –, kam es 1815 im Zuge der Neuordnung der europäischen Grenzen durch den Wiener Kongress zu der wohl kuriosesten Staatsgründung Europas.

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Aachen ist natürlich der Nabel der Welt, und oft genug zieht man hier Vergleiche zu Berlin. Judith Schmitt, die im Organisationsteam von le bloc sitzt, gibt sich dagegen bescheiden, wenn sie Kölns größtes Mode- und Designfestival vorstellt. Am 10. Juni geht le bloc in die nächste Runde: 50 Shops, Labels, nationale und lokale Designer verwandeln das Belgische Viertel zwischen Aachener(!) und Venloer Straße in einen riesigen Pop-up-Store.

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„Beer Brothers“, das sind René und Helmut Schwichtenberg, Söhne des letzten Degraa-Braumeisters, aufgewachsen über und im kleinen Stehgraa und ihres Zeichens selber Braumeister mit Leib und Seele. Weil es Braumeister heutzutage in Deutschland schwer haben, hat es beide zunächst nach China verschlagen, denn die Chinesen erfreuen sich an deutscher Bierkultur und entfliehen in Bayrischer Brauhausathmosphäre in eine andere Welt, wo man sich mit Stäbchen an Leberkäs mit Spiegelei versucht und dazu eine Maß Bier kippt, während auf der Bühne die Bayrische Blaskapelle Volksmusik zum Besten gibt.

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Kultur – Kunst, Theater, Musik, Fotografie

Ein Parforceritt von Eckhard Heck durch die aktuellen Expositionen: Noemi Weber / Nobuyuki Osaki: Forschungsprojekt „Die Erfindung der Neuen Wilden“ (Ludwig Forum), Digital Games – Kunst und Computerspiele (Ludwig Forum), Emma Talbot: Open Thoughts (Neuer Aachener Kunstverein), Alemannia 1933 bis 1945 – zwischen Sport und Politik (IZN)

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Ein nasskalter Dienstag im November. Menschenleere Straßen in Monschau, gefüllt nur von einem Printen- und Marzipanduft, wie man ihn vielleicht in der Printenstadt Aachen erwarten würde, aber nicht in Monschau. Das liege daran, dass sie gerade alle Printen bücken, sagt die nette Printenbäckerin, und dass der Geruch unten im Tal hängen bleibe. Gerade wird der Weihnachtsmarkt aufgebaut, die Arbeiter sprechen Rumänisch, sonst hat sich in der Woche vor dem Start des Marktes niemand hierher verirrt.

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Was ist schon Zeit? Die Ewigkeit kann in einer Sekunde vorbei sein und Sekunden können die Ewigkeit bedeuten. Oskar hat nicht mehr viel Zeit, der krebskranke zehnjährige Junge weiß um seinen bevorstehenden Tod. Doch auch der allmächtigen Zeit kann man ein Schnippchen schlagen, und so erlebt Oskar in den letzten zehn Tagen seines Lebens mit Hilfe der geheimnisvollen Dame in Rosa ein ganzes Menschendasein voller Höhen und Tiefen, Glücksmomenten und Verzweiflung, Wut und Vergebung.

Ausverkauft, noch Restkarten für den 06.12. erhältlich

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Film

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