Aus der Gastronomie gibt es derzeit einiges zu berichten. Beispielsweise hat das Alte Zollhaus (Friedlandstraße 22, direkt unterhalb der Burtscheider Brücke) nach einer kurzen Zwangspause wieder geöffnet. Ehrlich gesagt hat mich zwar in den vergangenen 20 Jahren wenig dort hingezogen, aber ich werde demnächst mal nachsehen gehen, ob trotz angekündigter Modernisierungsmaßnahmen die alte Gemütlichkeit erhalten blieb.

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Das Zweiergespann Marcus Loos und Peter Niedermayr kommt aus dem Feiern nicht mehr heraus. 2017 begingen sie den 40. Geburtstag des Café Kittel, das sie 2014 übernommen haben, im Mai feiert das Last Exit, ihre andere Location, seinen 25sten. Als sie die Kneipe vor 17 Jahren übernommen haben, hatten sie sich eigentlich gerade geschworen, sich nur noch auf ihr Studium zu konzentrieren. Aber wie meistens ist es anders gekommen. Mit uns haben sie über das Kneipenleben und die Veränderungen in den letzten 20 Jahren gesprochen und ihre Pläne für das Jubiläum vorgestellt.

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Eine neue Spielstätte, die selbst vielen Aachenern unbekannt ist, wurde jetzt auch für das Kulturfestival X entdeckt, nachdem zuletzt die RWTH gemeinsam mit dem Team der Burg Wilhelmstein hier einige Veranstaltungen durchgeführt hatte (z. B. die Lesung von Ronja von Rönne): Mitten in der Stadt befindet sich die Couvenhalle, ist jedoch nicht ganz leicht zu finden, denn sie liegt etwas versteckt hinter dem Gebäude der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen in der Kármánstraße.

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Nach acht Jahren ist Schluss: Die Transition-Clubreihe im Musikbunker mit Fokus auf zeitgenössischem Techno wird eingestellt. Angefangen hatte es 2010 mit Shed aka René Pawlowitz, der auch unter diversen anderen Aliassen wie Wax oder Equalized Dancefloorfutter nur so aus dem Ärmel schüttelte. Es folgten weitere DJs und Residents aus dem Berghain/Panoramabar-Umfeld, die den Clubsound der späten 00er und frühen 10er Jahre entscheidend mitprägten, wie Ben Klock, Norman Nodge, Marcel Fengler und Marcel Dettmann.

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Armin Burke (Dumont) und Lars Templin (Musikbunker) haben Grund zur Freude – gerade sind ihre Spielstätten ausgezeichnet worden. Wofür und was sie mit dem Preisgeld machen, haben sie uns verraten.

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