Die Landeshauptstadt erhält ein neues Fotofestival, das größte in NRW. Ab Februar 2018 gibt es jährlich Ausstellungen zu historischer und zeitgenössischer Fotografie – und das zeitlich komprimiert über einen Zeitraum von zehn Tagen. Vom 16. bis 25. Februar widmet sich Düsseldorf Photo mit Museums- und Galerieausstellungen, kuratierten Satellitenprojekten, Aktionen im öffentlichen Raum, Symposien, einer Fotobuchmesse, Filmprogrammen und Portfolio-Reviews der Geschichte, der Zukunft, den Akteuren und aktuellen Diskursen der Fotografie.

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Ein schwarzer Hund, nur als schwarzer Fleck auf Fotos mit Herrchen und Frauchen zu erkennen. Ein Kaninchen mit Kesks, Kaffeekanne oder Toilettenpapierrolle auf dem Kopf. Eine Frau im Taxi, fotografiert in verschiedenen Orten. Schicke Damen vor Grünzeuge. Menschen, unsichtbar geblieben hinter einem Finger, der die Linse verdeckt.
Erik Kessels hat unzählige Fotografien gesichtet, gesammelt und in neue Zusammenhänge gestellt. Lustig, feinfühlig und auch melancholisch stimmend ist die Ausstellung, die dabei zustande gekommen ist. Diese ist noch bis zum 5. November im NRW-Forum Düsseldorf zu sehen.

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Pünktlich zum Grand Départ der Tour 2017, die in der Landeshauptstadt am 1. Juli startet, präsentiert das NRW-Forum eine Sammelausstellung mit Fotoarbeiten von Robert Capa, Laurent Cipriani, Andreas Gursky, Olaf Unverzart, Stephan Vanfleteren und anderen. Sie alle versuchen, sich dem zu nähern, was die Faszination des größten Radsportevents der Welt ausmacht. In zwei größeren Raumeinheiten des Erdgeschosses, mit weißen und gelben Bodenmarkierungen als visuellem Leitfaden ist sie ansprechend inszeniert, allerdings nicht allzu üppig dimensioniert.
Die Ausstellung läuft bis zum 30.07.2017

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