Wem gehört die Stadt? Eine interessante Frage, die man sich öfters nicht stellt. Den Großinvestoren, den Kleinsparern, der Bank, der Stadt, dem Land, der EU, einem interplanetaren Konsortium? Und was in der Stadt genau? Wem gehört der Altbau da drüben und was um alles in der Welt hat sie oder ihn geritten, ihn lila anstreichen zu lassen?

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Als Napoleon Bonaparte und Kaiserin Josephine 1804 zum ersten Mal in Aachen weilen, steht das Rheinland bereits seit zehn Jahren unter französischer Besatzung. Die Stippvisite ist ursächlich die Idee der Frau Gemahlin. Ende Juli reist die Kaiserin aus Paris an, um, wie es in den „Denkwürdigkeiten zur Geschichte der Kaiserin Josephine“ von Babette Dibelius heißt, „die Bäder in Aachen zu gebrauchen“.

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Ab dem 12.10.2018 bis zum 27.01.2019 präsentiert das Aachener Bild- und Tonarchiv e. V. im Internationalen Zeitungsmuseum eine Auswahl seiner Sammlung mit Schätzen aus der Frühzeit der Fotografie in Aachen.

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Wie die Jungfrau zum Kinde kamen die beiden Aachener Designerinnen Barbara Brouwers und Petra Kather vor zehn Jahren zu einer außergewöhnlichen Geschichte. Nach einem Hinweis fanden sie auf Feldern vor den Toren Aachens unzählige Porzellanknöpfe. Die Funde ließen sie nicht mehr los, immer tiefer tauchten sie in die Thematik ein, sammelten, recherchierten und befragten Zeitzeugen. Nach neun Monaten hatten sie ein faszinierendes Stück Aachener Geschichte ans Tageslicht befördert.

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Zehn Jahre haben die beiden Autoren Ingo Deloie (langjähriger Mitherausgeber des Alemannia-Fanzines „In der Pratsch“ und Historiker an der RWTH Aachen) und Dr. René Rohrkamp (Leiter des Stadtarchivs Aachen) recherchiert, bis das gemeinsam mit der Ausstellung „Alemannia 1933 bis 1945“ konzipierte und drei Tage vor Ablauf der Ausstellung erschienene Buch vorlag.

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