Goodbye, kleiner Luxus: Abschied vom Schwimmbad im Preuswald

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14 Organisationen aus Aachen organisieren eine Umweltfilmreihe im Cineplex

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KingzCorner: Partybetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt

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Empfehlung: SHIFT Gruppenausstellung vom 17.02. bis 31.03.2019 im KuK Monschau Mit Positionen vertreten sind Florian Beckers, Andrea Borowski, Carl Brunn, Jörg Hempel, Andreas Magdanz, Johanna Reich, Marco Röpke, Marco Rose, Manja Schiefer, Peter Stollenwerk, Hugo Thomassen, Petra Warrass und Ernst Wawra. Die Ausstellung lohnt sich auch für alle, die schon vorher die Einzelausstellungen im Kabinett …

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Rostrote, hellblaue und weiße Fliesen – das Foto, das das Cover des Buches „Schwimmen im Geld“ schmückt, könnte im Schwimmbad im Aachener Preuswald entstanden sein. Ist es aber nicht.

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Wer beim Erstbezug eine Wohnung im 14-stöckigen Hochhaus an der Altenberger Straße 4 im Preuswald gemietet hatte, konnte sich auf hauseigenen Luxus freuen: Im Keller wartete eine Sauna und an das Erdgeschoss war ein Schwimmbad angebaut.

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„Selbst Stella Goldschlag hat diesen Roman nicht verdient“, urteilt die Süddeutsche vorgestern über Takis Würgers neuestes Werk „Stella“. Und sie hat recht. Mit naiver Arroganz hat sich der Jungautor mit einer banalen Liebesgeschichte an einem Thema verhoben, von dem er besser die Finger gelassen hätte. Das Buch ist ein einziges Ärgernis.

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 Unter Mitwirkung von lokalen Vereine und Initiativen wurde eine Reihe von informativen und motivierenden Dokumentarfilmen über den Klima- und Umweltschutz zusammengestellt. Alle Filme werden im Cineplex Aachen gezeigt. Als nächster Film steht „More Than Honey“ am 20.02. (18:00 Uhr) auf dem Programm. Insektengruppen, vor allem die Bienen sind das drittwichtigste Nutztier des Menschen. Eine Welt …

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Einen „Mozart für Amerika“ wünschte sie Leonard Bernstein, als er Mitte der 50er Jahre in einer amerikanischen Fernsehshow auftrat. Er war der Überzeugung, die Zukunft einer amerikanischen Oper liege in einer attraktiven Mischung aus Musical und europäischer Oper in Kombination zu einer Handlung, die aus dem Leben der Amerikaner gegriffen sei. Kurz vor dem Auftritt …

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Es geht um Superlative. Um nichts weniger als die „Höhenflüge der Boomjahre“ des Wirtschaftswunders, die jeder größeren Stadt in Deutschland Satellitenstädte bescherten, neben denen Siedlungen wie der Aachener Preuswald wie Puppenstuben wirken.

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In den 80er Jahren gehörte Bridgespielen wie Tennis und Golf zum guten Ton. Heute fehlt dem Kartensport der Nachwuchs. Im Preuswald trifft sich der Bridgeclub Treff 86 e. V. Aachen immer noch regelmäßig dreimal die Woche.

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54 Stockwerke, erbaut für die wohlhabende weiße Bevölkerung in Johannesburg, Südafrika. 1.500 Menschen sollten in den 465 Apartments leben. Später waren es bis zu 10.000 – innerhalb eines Jahrzehnts war das Gebäude zum vertikalen Slum verkommen.

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Eine Umleitung hat Tontechniker Thomas Gregel an der leerstehenden Halle von Messebauer Michael Hauch vorbeigeführt. Das ausladende Anwesen an der Geilenkirchener Straße war bereits vieles: Hühnerstall, Tanzcafé, Jägerheim und Spielcasino. Gregel war schon länger auf der Suche nach einer Veranstaltungslocation – und konnte Hauch überzeugen.

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Ein Kiosk ist ein Kiosk ist ein Kiosk. Und deshalb verkauft sich im Lollipop im Preuswald am besten, was sich offenbar in allen Kiosken am besten verkauft: Tabak und Getränke.

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An diesem Wochenende kommt es knüppeldick für die Partypeople in Aachen. Nachdem gestern bekannt wurde, dass der Musikbunker vor dem Oberverwaltungsgericht eine Schlappe einstecken musste, sickerte zeitgleich das Aus für die Partys im KingzCorner durch. Corner-Chef Sebastian Walter nimmt dazu Stellung.

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Myriam Kroll übernimmt zum 1. April 2019 übergangsweise die Leitung des Ludwig Forums für Internationale Kunst nach dem Weggang von Dr. Andreas Beitin. Sie ist mit dem Ludwig Forum und der Sammlung der Peter-und-Irene-Ludwig-Stiftung durch ihre freiberufliche kuratorische Assistenz seit der großen Chuck-Close-Ausstellung im Jahr 2007 bestens vertraut. Maßgeblich beteiligt war sie auch an Ausstellungen …

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Büchel 14 in Aachen – das Haus, dessen Ursprung bis 1450 zurückgeht, hat schon eine große Geschichte hinter sich. Alteingesessenen Aachenern dürfte es als Charlys Leierkasten im Gedächtnis geblieben sein. Jüngere Partygänger haben noch vor zwei Jahren im Kellergewölbe Charlatan gefeiert oder im Common Sense gegessen. Seit Dezember ist die „Rote Burg“, wie eins der ältestens Bürgerhäuser in Aachen früher hieß, ein Museum. Jörg von der Laage, stellt hier seine Sammlung mit über 200 Werken des Künstlers Emil Orlik aus.

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Harald Szeemann war ein Besessener – besessen von Ideen und von der Suche nach unbekannten Künstlern, von denen er sicher war, dass sie das Potential hätten, etwas Ungewohntes, Neues, Bahnbrechendes zu bieten. Alles was er auf der Suche zusammentrug, gab der obsessive Sammler nicht mehr aus den Händen.

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In den letzten Tagen machte der Hambacher Forst wieder von sich reden. Die Polizei Aachen meldete am 22.12. einen Verletzten nach Steinebewurf, Zwillenbeschuss, brennende Barrikade und schwerer Landfriedensbruch durch eine vermummte Personengruppe. Ziel des Angriffs war der RWE-Gerätestützpunkt am Hambacher Forst. An Heiligabend und im Verlauf der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag kam es laut Polizeibericht …

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Das MOVIE-Team wünscht schöne Feiertage! Wir bedanken uns recht herzlich für die vielen warmen Worte in diesem Jahr. Hier ein paar Auszüge. „Endlich wieder Journalismus in einer Stadtzeitung. Danke und Glückwunsch.“ ——— „An dieser Stelle möchte ich auch mal ein Kompliment los werden für die unglaublich gute Arbeit … jetzt auch mit der MOVIE!!“ ——— …

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Die Globalisierung macht auch vor der milchproduzierenden Landwirtschaft nicht halt. In NRW gab es 1980 noch 40.000 Betriebe, heute sind es etwa 6.000. Allein von 2000 bis 2017 hat sich die Zahl der Milchbetriebe halbiert. Die Anzahl der gehaltenen Kühe ist dabei nahezu gleich geblieben.

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Strawberry-Fields, selbstgestaltete Leuchtkästen mit mp3-Playern versehen, an denen man Lennon-Songs hören kann und viele Originale rund um John Lennon stellt bekennender Lennonfan Michael M. Baier in der Gravieranstalt aus. Den kleinen Zwischenraum mit der runden Wand hat er für diese Ausstellung komplett schwarz gestrichen. Eine Installation alter Fernsehgeräte steht in der Ecke des Darkrooms. Sie …

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Gefeiert wurde er schon, fahren darf er leider noch nicht: Der neue Zug zwischen Aachen und Maastricht, der am kommenden Sonntag in Betrieb genommen werden sollte. Es fehlt jedoch noch eine Deutschland-Zulassung für die Fahrzeuge. Besonders herausfordernd an dem 71,1 Millionen schweren Projekt: Die Züge müssen sowohl für Gleich- als auch Wechselstrom geeignet sein, denn …

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Grimme-Preisträger Andreas Pichler trieb als Kind im Urlaub Kühe auf die Alm – ein Glas frische Milch gehörte selbstverständlich dazu. Jahrzehnte später begibt er sich auf die Suche danach, wo der unstillbare Appetit auf Milch herkommt und wie die Milchwirtschaft zum milliardenschweren Global Player geworden ist, der eigene Regeln schafft.

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Die Geschichte der Kioske in Aachen ist auch eine Geschichte der Milchwirtschaft, denn ab 1900 entstanden verschiedene kleine Bauten als „Milchbüdchen“, um die Bevölkerung mit dem als nahrhaft geltenden weißen Gut zu versorgen. Das Milchbüdchen von Anna Braun-Sittarz sollte dabei noch eine besondere Rolle spielen, unter der Ladentheke handelte sie mit aus den Niederlanden geschmuggelten Dossiers des Widerstandes gegen die Naziherrschaft.

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Manfred Kutsch, ehemals Chef der AZ-Lokalredaktion und seine Frau Silke Fock-Kutsch unterstützen seit über 20 Jahren die gemeinsame Hilfsaktion von unicef und Zeitungsverlag Aachen. Von 26 Reisen in Krisengebiete haben sie eindrucksvolle Berichte und Fotos mitgebracht und zu Spendenaktionen aufgerufen. Heute Abend hatten sie in den Zeitungsverlag eingeladen und berichteten in einem einstündigen Fotovortrag über …

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Lange hat man in Aachen gerätselt, was nun aus dem ehemaligen Hortenhaus oder Lust for Life werden soll. Zuletzt hatte dort das Café Total mit seiner Zwischennutzung für Stimmung in der derzeit etwas tristen Innenstadtlage gesorgt. Gerade heute berichteten wir noch über eine weitere Zwischennutzung – ein Pop-up-Babykino, das vom 21. bis 23. November 2018 …

1.3k

Nicht erst seit gestern: Die Innenstadt verwaist, Ladenlokale in ganzen Straßenzüge stehen leer. Jetzt reicht es ein paar Bürger/-innen und sie haben eine Petition mit seeehr vielen Ideen gestartet. Eine Unterschrift wird eher nicht genügen. Also nicht nur mit dem Fuß auf den Boden stampfen und „ich will aber nicht“ rufen. Wenn sich daraus Initiativen …

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Manchmal besuche ich Messen. Beruflich. Eine Messe für Druck und Druckerzeugnisse, eine Messe für digitale Games, eine Katzenmesse, eine Hundemesse (bzw. HundeGESUNDHEITSmesse) und nun die Männermesse.

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Jeden Monat das Gleiche: Die leidigen Abrechnungen müssen zum Steuerberater. Also mal wieder los zum Bankautomaten die Auszüge holen. Auf dem längern Weg durchs Frankenberger Viertel.

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In der Gravieranstalt jagd eine spannende Veranstaltung die nächste. An diesem Wochenende können und konnten Fotografien von Aachen-Nord bestaunt werden. Was gibt es links und rechts der Jülicher Straße zu entdecken? Vorhersehbares wie Lufo und Gasballons sind dabei aber auch überraschende Einblicke in Seitengässchen oder überladene Schaufenster. Hier ging es nicht um ausgefeilte Profiarbeiten, nein …

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Erst einige Jahrzehnte ist es her, dass Badezimmer noch nicht zur Standartausstattung in Häusern gehörten. Wannenbäder in Badeanstalten dienten den Menschen als Ort zur Körperreinigung und Entspannung. Auch die schönste Schwimmhalle Aachens mit ihrer Jugendstilarchitektur, bot solche Wannenbäder an. Kurios: Nicht nur für Menschen – nein, in eigenen Zimmern konnten auch Hunde ein Bad nehmen! Hier gibt es eine Bildergalerie. Am ersten Dezemberwochenende stehen wieder Führungen an.

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„Später“ gilt für Nikos Geropanagiotis und Mano Koch-Geropanagiotis nicht. Sie sind Macher, die Ideen gleich umsetzen. Die beiden Kunstsammler aus Leidenschaft haben sich mit dem Label „Later is now“ in den Kopf gesetzt, niederschwellige Zugänge zur Kunst zu etablieren.

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