„Und plötzlich ist deine Küche in 60 Ländern zu sehen“

„Die ganze Geldwelt ist mir suspekt“

But Milk is Important

Food Love – Interview mit Christian Walter

Food Love – Die Essensretter

Vom Untergang der Titanic und dem weißen Hai in 3D

Es ist kurz vor Ostern. Gelbe und weiße flauschige Puschelküken, winzige Häschen und Insekten aus Pfeifenputzern, bemalte Holz-eier, alte Osterkarten und zig Sorten Weidenkörbchen nebst hölzernem Ostergras und Osterdekotütchen, Osteranhänger und verschiedenste Kuschelhasen hängen, liegen und stehen überall in dem 50 Quadratmeter großen Ladenlokal. Dabei sind Stücke, die es sicherlich nur noch hier zu kaufen …

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Ohne Zweifel und völlig zu Recht ist John Malkovich jedermanns Lieblingsschauspieler. Der Fotograf Sandro Miller dagegen muss an seinem Fame noch arbeiten. Zwar gilt er unter Artdirectoren als allererste Wahl, wenn es um anspruchsvolle Werbefotografie geht – seinen Vornamen, Sandro, hat er schon lange als internationales Markenzeichen fest etabliert.

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Aachen gilt als „Tanzstadt“, es soll Menschen geben, die sich bei der Suche nach einem Arbeitsplatz gezielt unser Städtchen aussuchen, unter anderem weil die Tanzszene hier so ausgepägt sei. In der Tat scheinen gerade die lateinamerikanischen Tänze zu boomen. Wir haben zwei Menschen unterschiedlichen Alters befragt. Ulf, der schon seit vielen Jahren im Sommer die …

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Neue Filmreihe in der Raststätte Drop-Out-Cinema ist ein genossenschaftlicher Filmverleih mit Sitz in Mannheim, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sowohl aktuelle Nischenfilme, die von anderen Verleihern als kommerzielles Risiko gesehen werden und hierzulande direkt auf DVD erscheinen, als auch Filmklassiker dort hinzubringen, wofür sie konzipiert sind und wo sie eigentlich hingehören: auf die …

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Armin Linke im Ludwig Forum Armin Linkes Weltarchiv überwältigt als grenzüberschreitendes Gesamtkunstwerk aus Bild, Ton, skulpturalen Stellflächen und Konzepten im Ludwig Forum. Beim Betreten des bestechend choreografierten Ausstellungsparcours stellen sich als Erstes Pathos und Beklemmung ein. So groß, so tot ist also die Globalisierung! Wo sind denn die Menschen? Kommen die in dieser Megamaschine überhaupt …

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Skizzen und Fotos von Aachens erstem „Street-Art-Künstler“ ausgestellt Ein küssendes Paar vor einem Fahrrad – so weit erstmal kein „optischer Schrei“, wenn man nicht die Geschichte dahinter kennt. Diese spielte 1979, als eine Liebesbeziehung zwischen einem Lehrer und einem Schüler an einem Aachener Gymnasium aufflog und beide der Schule verwiesen wurden. An diesem Prozedere dürfte …

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Als Jeanette eines Morgens erwachte, sah sie sich zu einem riesigen Hasen verwandelt – frei nach Kafka das Setting dieser surreal liebenswürdigen Komödie über falsche Ohren, Psychologen und warum man immer drangehen sollte, wenn die Mutti mal anruft.

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Juli 1969: In einem kleinen rumänischen Dorf fiebert man einem Großereignis entgegen, das im Fernsehen übertragen werden soll – der Mondlandung. Ein angenehm lakonisch erzähltes Panoptikum menschlicher und technischer Unzulänglichkeiten.

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Am 12. April starb der japanische Regisseur, Videokünstler und Theoretiker Toshio Matsumoto im Alter von 85 Jahren. Ursprünglich ein Dokumentarfilmer, begann er bald, die Gattung mit Avantgarde-Elementen neu zu definieren, was er Neo-Dokumentarismus nannte und durch Erweiterung mit subjektiven Eindrücken ihren manipulativen Charakter zur Schau stellen sollte. Hauptsächlich auf dem Gebiet des experimentellen Kurzfilms aktiv, …

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Liebe Leser,
„Victoria (Virginie Efira) ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmant-egozentrisch […]“, droht der deutsche Pressetext zu Victoria – Männer und andere Missgeschicke. Dabei weiß der geneigte Ächter französischer Komödien, dass es erstens nach Isabelle Huppert (zuletzt in Verhoevens „Elle“) keinen weiteren Bedarf an französischen Frauen auf und abseits der Leinwand gibt …

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Der Filmemacher Romuald Karmakar, Regisseur von „Der Totmacher“ und „Die Nacht singt ihre Lieder“, nimmt die deutsche elektronische Tanzmusik der Gegenwart ernst. Drei Dokus über Techno hat Karmakar schon gedreht, die auf der diesjährigen Berlinale uraufgeführte „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ ist nun der vorläufige Höhepunkt dieser Reihe.

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Von Dinky (double income, no kids yet) zu Sinky (single income, no kids yet): Frida ist 36 und wünscht sich ein Kind. Seit zwei Jahren unterliegt die Beziehung zu ihrem Freund Tobias einem strikten Zeugungsprogramm. Doch was sie auch versucht, ihr Kinderwunsch erfüllt sich nicht. Gerade als sie eine künstliche Befruchtung in Erwägung zieht, beendet Tobias die Beziehung.

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Probleme mit Autoritäten an staatlichen Schulen hatten sie alle: Alex, Anfang zwanzig, ist schon von zehn Schulen geflogen, Lena schmiss die Schule für einen Wegzug aus ihrem Heimatkaff und der in Aachen aufgewachsene Hanil war zu dauerbekifft, um das Abitur zu schaffen. Die drei Jugendlichen und einige andere wollen das Abi nun nachholen und besuchen dafür die „Schule für Erwachsenenbildung“ (SFE) in Berlin-Kreuzberg.

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Der jüdische Film trauert anders. Die Tragik des Verlusts paart sich immer wieder auf ganz eigentümliche Weise mit der Komik der menschlichen Existenz. In Asaph Polonskys „Ein Tag wie kein anderer“ ist die Schiv’a, die siebentägige jüdische Totenwache, gerade vorbei. Eyal und Vicky versuchen, zum Alltag zurückzukehren, was allerdings kein leichtes Unterfangen ist, haben sie doch gerade ihren Sohn beerdigt.

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